<p>Das älteste Schriftstück über den Kirschenanbau in der Stadt Marostica (bekannt für das lebende Schachspiel) geht auf das 15.Jhdt. zurück. Hier hat die Kirsche schon immer eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft gespielt. Schon in den 50iger Jahren gab es in Mason Vicentino einen Kirschenmarkt, auf dem sich alle Erzeuger der anliegenden Gemeinden trafen. 1957 wurde die Genossenschaft gegründet, die auch noch heute für die Ernte und Vertreibung der Kirschen auf einer Oberfläche von etwa 460 Hektar zuständig ist.</p>
<p>Die Kirschen wachsen in einer Hügelzone auf fruchtbarem und reichhaltigem Boden. Die Kirsche aus Marostica I.G.P., die einzige Kirsche Italiens mit diesem Qualitätsprädikat, hat Herzform, die Farbe geht von rosa bis dunkelrot, je nach Sorte; sie ist saftig, mit vollem und süßem Geschmack.</p>
<p>Die wichtigsten Sorten sind Sandra, Romana, Francese und die Duroni rossi mit besonders süßem Geschmack. Die Zeit vom Auftreten der Früchte bis zu deren Reife ist mit 30 Tagen sehr kurz, die Früchte sind sehr groß.<br /> Die Anbauzone ist eine Hügellandschaft mit vereinzelten mittelalterlichen Ortschaftschaften, allen voran Marostica, deren beide Schlösser und die Stadtmauer auf das 14.Jhdt. zurückgehen. Die Stadt ist für das Kirschenfest bekannt, das jährlich am letzten Sonntag im Mai stattfindet, um dieses "Rote Gold", die ersten Früchte im Frühling zu feiern.</p>
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