<p>Der Name der Käsesorte <strong>„Piave“</strong> geht auf den <strong>gleichnamigen Fluss</strong> zurück, der am Berg Prealba im Val Visdende, dem nördlichsten Teil der Provinz Belluno, entspringt. Über einen gewundenen Pfad erreicht der Piave die Talsohle, fließt erst durch das Gebiet Cadore und dann durch das Belluno-Becken zwischen Belluno und Feltre, wo er dann langsamer fließt, bis er die Ebene am Fuße der venetischen Voralpen in der Provinz Treviso erreicht. Kein Name würde also besser passen, um die wichtigste Käsesorte der Provinz Belluno zu beschreiben. Ein Käse, der auf eine antike Käsereitradition zurückgeht.</p>
<p><strong>Drei verschiedene Sorten Piave DOP</strong> gibt es, die sich durch ihre unterschiedliche Reifung unterscheiden: der frische „Fresco“ reift 20 bis 60 Tage, der mittlere „Mezzano“ 61 bis 120 Tage und der alte „Vecchio“ mehr als 120 Tage. In der einfachen Küche der Gebirgsregionen von Belluno gilt der Piave-Käse heute wie damals als Ausdruck einer Tradition, die sich durch Geschmack und Ursprünglichkeit auszeichnet. Verwendet wird er als Tafelkäse oder als Grundzutat für verschiedene traditionelle Rezepte, wie <em>formai frit</em>, gebackenen Käse mit Polenta und Kraut. Ist der Piave-Käse erstmal zehn bis zwölf Monate gereift, wird er aufgrund seines Geschmacks und seiner besonderen Konsistenz gerne auch als Reibekäse verwendet, um so die typischen Gerichte der nationalen Küche zu verfeinern.</p>
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