Edelkastanie aus San Zeno DOP

Testo introduttivo

<p>In den Gebirgszonen stellten die Kastanien &uuml;ber Jahrhunderte hinweg ein Hauptlebensmittel dar: mit dem Mehl wurden Brot, Teigwaren, Backwerk und Polenta erzeugt. Die frischen Fr&uuml;chte wurden in der typischen gel&ouml;cherten Pfanne gebraten und begleitet von Heurigem Wein wurden sie zum Emblem f&uuml;r das dem Heiligen Martin geweihte Erntedankfest.</p>
<p>Fast in ganz Venetien stand dieses Fest in Verbindung mit der ersten Almosengabe und Allerseelen, zu diesem Anlass wurden aus Kastanienmehl kleine Kekse gebacken. Schriftliche Zeugen &uuml;ber den Anbau der Kastanie rund San Zeno gibt es aus dem 13., 14., 17. und 19.Jhdt. Sie geben auch an Hand von Katastern Aufschluss &uuml;ber die typischen Anbaugebiete und beschreiben den Aufschwung der Kastanie sowie ihre Ernte und Vermarktung auf den Wochenm&auml;rkten. Diese Tradition wurde nach dem Krieg wieder aufgenommen. In San Zeno di Montagna fand seit den 1920iger Jahren im November das traditionelle Volksfest der Kastanie statt, das heute auf Mitte Oktober vorverlegt worden ist. Das Anbaugebiet der Edelkastanie D.O.P. liegt auf den Abh&auml;ngen der Veroneser Seite des Monte Baldo zwischen der Etsch und dem Gardasee auf einer H&ouml;he von 250 bis 900 m, in einem vom See positiv beeinflussten milden Klima.</p>
<p>Die Fr&uuml;chte stammen nur von der Sorte Marrone di San Zeno und unterscheiden sich von anderen Kastanien durch die ovalere Form, durch die Qualit&auml;t des Fruchtfleisches - mehlig und s&uuml;&szlig; - durch die helle Farbe mit braunen Streifen und durch die d&uuml;nne Schale, die sich einfach abl&ouml;st.</p>
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Immagine di copertina
Immagine
Marroni DOP di San Zeno di Montagna sul Lago di Garda