Die Ausstellung würdigt Joseph Kosuth, einen Pionier der Konzeptkunst, der mit Venedig verbunden ist, und präsentiert eine Auswahl grundlegender Werke sowie eine neue Neoninstallation.
Der Titel reflektiert den Verlust des Wertes der Sprache im aktuellen Medienkontext. Durch die Reaktivierung seiner eigenen Arbeiten hinterfragt Kosuth die stabile Bedeutung der Wörter, die vielmehr als variable Konstruktion im Dialog mit dem Denken von Ludwig Wittgenstein verstanden werden sollte.
Der Weg beginnt mit der ortsspezifischen Installation A Chain of Resemblance, die auf einem Text von Michel Foucault basiert, und setzt sich mit Schlüsselwerken der sechziger und siebziger Jahre fort, in denen die Bedeutung aus der Beziehung zwischen Bild, Objekt und Sprache entsteht. Zu sehen sind auch Arbeiten der berühmten Investigations und Projekte, die sich mit Themen wie Autorschaft, Zuschauer und öffentlichem Raum beschäftigen.
Durch Installationen, Texte und Eingriffe bestätigt Kosuth die Sprache als zentrales Medium seiner Praxis und bietet eine nach wie vor aktuelle Reflexion über die Rolle der Kunst und der Bedeutung.