BEŒL THEATER
‘NA LONGA E ‘NA CURTA
Von und mit Moira Mion
Beleuchtung: Paolo Scortegagna, Musik auf der Bühne: Marco Rizzo
‘Na longa e ‘na curta' basiert auf der Notwendigkeit, in unserem kleinen Rahmen, wieder Leben in die mündliche Volkstradition zu bringen, im Glauben, dass das Erbe unseres Volksglaubens einen Raum für die Teilnahme am aktuellen Alltag finden kann, da die Inhalte aktuell sind. Wir haben versucht, die Schritte des „Geschichtenerzählers“ nachzuvollziehen, der geschickt seine Zutaten hier und da, je nach der Geschichte, die er seinem Publikum erzählen wollte, zusammensuchte: Anekdoten, Novellen, Parabeln, Witze, Märchen, Berichte über tatsächlich geschehene Ereignisse, Legenden, Lieder, Sprüche, die mit den Geschehnissen verbunden sind.
So haben wir diesen Text destilliert, indem wir Scharfsinnigkeiten und Kenntnisse aus der Bibel der Armen, der tragikomischen Saga von San Pietro, aus Zeitungsartikeln des 18. Jahrhunderts des Osservatore und der Gazzetta Veneta von Gaspare Gozzi gesammelt haben, ohne die Geschichten von der Straße und den Gassen zu vergessen. Für die Lieder war uns die Forschung von Gianluigi Secco (Belumat) von immensem Nutzen.