Im Hinblick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele wird am 3. Januar in der Lagazuoi Expo Dolomiti die neue Ausstellung „Cortina di Stelle” (Sternenvorhang) des Künstlers Fulvio Morella eröffnet.
Die Ausstellung ist das letzte Kapitel des von CRAMUM geförderten Projekts „I limiti non esistono” (Grenzen existieren nicht), das den symbolträchtigen Orten der Winterspiele Mailand–Cortina 2026 gewidmet ist.
Die Ausstellung ist Teil des offiziellen Programms der Kulturolympiade Milano Cortina 2026 und wird von Sabino Maria Frassà kuratiert. Sie ist bis zum 5. April 2026 für die Öffentlichkeit zugänglich.
Dank der lebendigen Zeugnisse von Paralympics-Athleten, die in Zusammenarbeit mit FISIP (Federazione Italiana Sport Invernali Paralimpici) – darunter Renè De Silvestro, Fahnenträger der italienischen Paralympics-Mannschaft, und Renato Pesce – stehen multisensorische Werke im Mittelpunkt, die Braille integrieren und die taktile Sprache in ein künstlerisches Erlebnis und ein Instrument verwandeln, das wahrnehmungsbezogene und konzeptuelle Barrieren überwinden kann.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Olympischen Komitee von San Marino realisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Italienischen Paralympischen Komitees und des INJA „Louis Braille”. Nach Stationen im Val di Fiemme (im Museum für zeitgenössische Kunst in Cavalese) und in Mailand (im Palazzo Lombardia) kommt sie nun in die Lagazuoi Expo Dolomiti und verbindet Kunst, Inklusion und Sport in einem Parcours, der bis zum Jahr 2026 führt.
Eine Ausstellung, die Kunst, Sport und Inklusion vereint