Radicchio di Chioggia IGP

Testo introduttivo

<p>Auch dieser Radicchio stammt vom noblen Radicchio di Treviso, der erste, der sich in Europa mit dem G&uuml;tesiegel (I.G.P.) durchgesetzt hat, er unterscheidet sich durch seine runde und kompaktere Form, der mehr oder weniger intensiv roten Bl&auml;tter mit zentraler wei&szlig;er Blattrippe, die an eine Rose erinnern.</p>
<p>Der Radicchio di Chioggia I.G.P. erh&auml;lt seinen Namen von der Stadt, die ihm zu seinem Ruhm verholfen hat, die entz&uuml;ckende Lagunenstadt Chioggia, am S&uuml;den der Lagune Venedigs gelegen. Er wird aber auch in anderen Gemeinden der Provinzen Padua, Rovigo und Venedig angebaut. Er wird nach ganz Europa exportiert, sein Ursprung ist antik, wie aus einem Monatsheft des Istituto Federale di Credito per il Risorgimento delle Venezie (M&auml;rz 1923) hervorgeht. Best&auml;tigt wird das durch die Publikation &bdquo;Cenni di economia orticola" von Pagani-Gallimberti, hier wird die Anbautechnik in den Laguneng&auml;rten erkl&auml;rt und durch die Studie "Orti sperimentali di Chioggia"(1935), wo Forschungen nach neuen Gem&uuml;sesorten mit besonderem Bezug auf den Radicchio erw&auml;hnt werden.</p>
<p>Mit seinen Sorten "Precoce" und "Tardiva" ist dieser knackige und leicht bittere Salat besonders reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Kalzium, Phosphor und Magnesium, mit antioxydierender Wirkung gegen freie Radikale, sowie diuretischen und entschlackenden Eigenschaften. Den Radicchio di Chioggia I.G.P. konsumiert man vor allem roh, er &uuml;berrascht am Gaumen jedoch auch auf verschiedene Weise gekocht auf angenehme Art.</p>
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