<p>Die ersten Belege für den Anbau von Reis in <strong>Polesine, </strong>und insbesondere im <strong>Mündungsgebiet des Flusses Po, </strong>stammen aus der Zeit um 1500: Ein Anbau, der aufs engste mit der Urbarmachung des Gebiets in Zusammenhang steht. So spielte der Anbau von Reis eine wichtige Rolle, um die Umwandlung in landwirtschaftlich nutzbare und zur Fruchtfolge bestimmte Flächen zu beschleunigen. Dies bestätigt ein Gesetz der Republik Venedig aus dem Jahr 1594.</p>
<p>Ende des 18. Jahrhunderts begannen einige venezianische Patrizier mit dem systematischen Anbau von Reis in den soeben urbar gemachten Gebieten der Provinz Rovigo. Im Laufe des 19. Jahrhunderts waren es aber vor allem die neuen bürgerlichen Landbesitzer, die diese Form des Anbaus auf groß angelegte Weise verbreiteten. Das typische Anbaugebiet für „Reis aus dem Po-Delta“ erstreckt sich im äußersten Osten der Poebene zwischen den Regionen Venetien und Emilia-Romagna.</p>
<p>In Venetien wird <strong>Reis aus dem Po-Delta </strong>auf dem Gebiet der folgenden Gemeinden der <strong>Provinz Rovigo </strong>angebaut: Ariano Polesine, Porto Viro, Taglio di Po, Porto Tolle, Corbola, Papozze, Rosolina und Loreo. Die geschützte geographische Bezeichnung „Reis aus dem Po-Delta“ bezieht sich ausschließlich auf die Unterart Japonica der Kategorie Superfino in den Sorten Carnaroli, Volano, Baldo und Arborio.<strong></strong></p>
<p><strong><a href="https://risodeltapoigp.it/de/" target="_blank">BESUCHT DIE WEBSEITE</a></strong></p>