<p>Das Anbaugebiet des <strong>Prosecco DOC</strong> wurde mit der Spezifikation des Jahres 2009 geregelt und umfasst die Provinzen Belluno, Padua, Treviso, Venedig und Vicenza. Der Prosecco besteht hauptsächlich aus den traditionellen Glera-Trauben, zu denen maximal 15 % andere Rebsorten wie Verdiso, Bianchetta trevigiana, Perera, Glera lunga, Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder und weißgepresster Blauburgunder zugesetzt werden dürfen. In den Handel gelangt der Prosecco in den drei Endversionen "Tranquillo", "Spumante" und "Frizzante".</p>
<p>Durch die Spezifikation wurde der traditionelle Weinbau mit einfacher und doppelter Spaliererziehung sowie einer Mindestanzahl von 2 300 Stöcken pro Hektar bestätigt. Ausdrücklich verboten sind hohe Erziehungsformen, Pergolaformen und jegliches Vortreiben. Wie bei den übrigen DOC-Weinen darf die Ernte nicht mehr als 18 Tonnen Trauben pro Hektar Weingarten betragen. Der Wein muss über einen natürlichen Alkoholgehalt von mindestens 9,50 Volumsprozent beim "Tranquillo" und von mindestens 9 Volumsprozent beim "Spumante" und beim "Frizzante" verfügen.</p>
<p>Der Prosecco spumante ist in den Varianten brut, extra dry, dry und demisec erhältlich und wird ausschließlich nach der Charmat-Methode hergestellt, der Prosecco frizzante dagegen kann auch im Flaschengärungsverfahren erzeugt werden. Dank des strengen Herstellungsverfahrens, das die Produktqualität gewährleistet, wird für diesen traditionellen Wein garantiert, der Venetien und Italien weltweit bekannt gemacht und ebenso oder noch beliebter ist als andere, womöglich noblere Weine.<br /><br /><strong></strong></p>
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