<p>Die Konservierungsmethoden für Schweinefleisch waren in Venetien schon zur Römerzeit bekannt: aus dieser Zeit stammen Schweineskelette bei denen die Hinterbeinen fehlen, ein eindeutiges Zeichen der Verwendung der Schweineschlegel. Das Wort "prosciutto" (Schinken) kommt vom lateinischen "perexuctus", was so viel wie getrocknet bedeutet, was sich auf die Herstellungstechnik bezieht. Im 17. Jhdt. wird erstmals ein Schinken "aus Padua" erwähnt, der kein Einzelfall bleibt.</p>
<p>In den ärmeren Bauernfamilien setzte sich die Gewohnheit durch, die Schweineschlegel an die Händler zu verkaufen, der Rest des Schweins wurde zu Würsten, Cotechino, Salami, Soprèssa, Pancetta und Capocollo verarbeitet und dann im Laufe des Jahres an besonderen Tagen gegessen. Erst ab der Hälfte des 19.Jhdt. entstand der Handel mit frischen Schweineschlegeln.</p>
<p>Eine genau Abfolge des Einsalzens und der Dauer und Art des Trocknens je nach Gewicht des Schlegels, die in einigen Fällen auch eine Dauer von 24 Monaten erreichen kann, führt zum eleganten und vollmundigen Geschmack des Prosciutto veneto berico-euganeo D.O.P.: ein perfektes Gleichgewicht zwischen Zartheit, Süße und Duft. Genau wegen seiner Zartheit und seinem delikaten Geschmack bietet sich der Schinken ideal zur Zubereitung von Vorspeisen, ersten und zweiten Gängen einer exquisiten Küche an. Die typische Produktionszone umfasst Gemeinden in den Provinzen Padua, Vicenza und Verona, im Bereich der Colli Berici und der Colli Euganei.</p>
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