Ein partizipativer Abend im urbanen Raum von Verona verwandelt die Stadt in einen lebendigen Organismus, einen Ort des Treffens, des Zuhörens und der gemeinsamen Bewegung, dessen Zentrum der Körper ist. Eine physische und poetische Erfahrung, in der das Publikum zum wahren Motor des Geschehens wird. Das „Atelier auf der Straße“ von Silvia Gribaudi ist eine Explosion von ironischer und mitreißender Energie, wo die Geste im kollektiven Spiel frei wird. Die „Dialoge über Nähe“ von Chiara Frigo sind ein Geflecht aus nomadischen Tänzen, Zweierspaziergängen und stillen Riten, die in einem einzigen Atemzug verwoben sind.
Zwei einzigartige Poetiken verschmelzen, um eine temporäre Gemeinschaft zu schaffen, die die Stadt auf neue und vitale Weise bewohnt. An dieser Kreuzung der Sprachen entsteht eine temporäre Gemeinschaft, die in der Lage ist, den Platz mit neuer Vitalität zu besiedeln. Nicht nur Tanz, sondern ein Akt der städtischen Aneignung, ein Ritus, der jede Ecke in eine Bühne reiner menschlicher Beziehung verwandelt. Nicht einfache Zuschauer, sondern Protagonisten einer gemeinsamen urbanen Epik. Eine poetische Erfahrung, in der jeder Schritt Beziehung und jede Geste ein Samen für die Zukunft ist.
Eine Produktion von Zebra Cultural Zoo.