Dienstag, 16. Juni um 20.30 Uhr, wird das Arenile di Piazza Brescia Chiara Francini beherbergen.
Schauspielerin, Schriftstellerin und eine der originellsten Stimmen der zeitgenössischen Kulturszene, bringt Chiara Francini zum Festival eine Reflexion über Wurzeln, Identität und die stille Kraft der Erinnerung. Durch die persönliche und kollektive Erzählung verwebt sie Ironie und Tiefe und gibt Geschichten eine Stimme, die durch die Generationen gehen und die Gegenwart hinterfragen.
In dem Roman Die Eichen machen keine Zitronen taucht die Autorin in die familiäre Erinnerung und die große italienische Geschichte ein und konstruiert ein intensives Fresko, in dem Resilienz sich in alltäglichen Gesten manifestiert und Würde zu einer Form des Widerstands wird.
Im Dialog mit dem Meer und dem Publikum verwandelt sich ihre Erzählung in eine Einladung, die eigenen Wurzeln zu erkennen, um den Wandel zu bewältigen. Denn, wie das Wasser, kehrt auch die Erinnerung zurück, verwandelt sich und zeigt uns weiterhin den Weg.
Der Eintritt zu diesem Abend ist frei.
Es sind keine Sitzplätze vorgesehen, wir empfehlen, eine Decke mitzubringen, um am Strand zu sitzen.
Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung ins Teatro Vivaldi verlegt