Eine Route, die von den Alpen bis an die Schwelle der Lagune führt und einige der charakteristischsten Landschaften Venetiens durchquert, entlang alter Transit- und Pilgerwege, die über Jahrhunderte das alpine Gebiet mit der venetischen Ebene verbunden haben und die Reise zu einer Erfahrung machen, die Spiritualität, Natur und historisches Erbe verknüpft.
Der Weg folgt jener Route, die der Überlieferung nach der selige Heinrich, Schutzpatron der Waldarbeiter und Winzer, von Bozen bis nach Treviso zurücklegte. In Treviso wurde sein Grab dank der zahlreichen Wunder, die seiner Fürsprache zugeschrieben werden, zu einem Ziel der Pilgerfahrt und Verehrung.
Von Primolano aus führt die Route nach Venetien hinein, hinab durch die Wälder der Hochebene von Asiago und der Sieben Gemeinden. Anschließend folgt sie dem Lauf der Brenta bis zu einem ihrer eindrucksvollsten Übergänge: der berühmten Alpini-Brücke in Bassano del Grappa. Von hier öffnet sich die Ebene und begleitet die Reisenden durch befestigte Städte und symbolträchtige Orte wie Castelfranco Veneto und Badoere mit seiner sehenswerten Barchessa, bis schließlich Treviso erreicht wird. Die letzte Etappe der Pilgerreise führt bis vor die Tore der Lagune Venetiens und lädt dazu ein, Altino mit seinem unschätzbaren archäologischen Erbe zu entdecken.
Die Strecke verläuft auf bereits bestehenden Rad- und Fußwegen sowie Wanderpfaden, darunter die bekannte Treviso–Ostiglia-Route. So entsteht ein gut zugänglicher und hervorragend angebundener Reiseweg. Da die Bahnlinie über weite Strecken parallel zur Route verläuft, ist der Weg bequem erreichbar und lässt sich flexibel an die individuellen Bedürfnisse anpassen.
Streckenlänge: 250 km
Anzahl der Etappen: 10