Der Frieden fällt nicht mit dem Ende der Waffen zusammen. Es ist der Moment, in dem die schwierigsten Fragen beginnen: Wer schreibt die Geschichte? Wer entscheidet, wer die Gewinner und Verlierer sind? Und wie schwer wiegt die Vergangenheit auf unserer Gegenwart?
In einem treffenden Event führt Paolo Mieli – einer der renommiertesten Journalisten und Historiker Italiens, ehemaliger Direktor der Corriere della Sera – das Publikum auf eine Reise durch die großen Nachkriegszeiten der Geschichte, von der antiken Griechenland über den Nahen Osten, vom Italien der Nachkriegszeit bis zur Sowjetunion. Ein Weg, der die Mechanismen, oft unsichtbar, offenbart, mit denen Frieden geschaffen – oder misslungen – wird: umstrittene Erinnerungen, offizielle Wahrheiten, unvollendete Versöhnungen und Konflikte, die bestimmt sind, wieder aufzutauchen.
Inspiriert von seinem neuesten Essay Der Preis des Friedens. Wann endet ein Krieg?, lädt Mieli ein, über die Chronik hinauszuschauen, um zu verstehen, wie die Entscheidungen, die nach jedem Konflikt getroffen werden, weiterhin unsere Zeit beeinflussen. Denn der Frieden ist nie ein Ziel, sondern ein fragiles Gleichgewicht, das aus Entscheidungen, Erinnerung und Verantwortung besteht.
Eine einzigartige Gelegenheit zur Reflexion, mit dem strengen Blick des Historikers und dem Auge des großen Herausgebers, über eine Frage, die jede Epoche durchdringt: Wann endet ein Krieg wirklich?
Eintritt frei, solange Plätze verfügbar sind.