Ein Abendessen. Dreißig Schulfreunde. Ein Pakt, der ein Leben lang halten soll. Oder vielleicht viele Tode.
Es gibt eine Nacht, in der sich die Zukunft für immer ändert. Es ist der 22. Juli 1975, als eine frisch graduierte Klasse einen so einfachen wie beunruhigenden Vertrag abschließt: Jedes Jahr wird sie einen Fonds speisen, der zu einem Vermögen werden soll. Ausgezahlt wird er nur an die letzten drei Überlebenden.
Aus dieser blitzenden Idee entsteht Die steinernen Gäste, der neue Roman von Michele Mari, nominiert für den Premio Strega 2026: eine schwindelerregende Reflexion über die Zeit, das Schicksal und die Bindungen, die uns niemals in Ruhe lassen. Jedes Jubiläum wird zu einem Termin mit der Erinnerung, jede Abwesenheit zu einem Vorzeichen, jeder Trinkspruch zu einer Herausforderung zwischen Nostalgie, Verlangen, Rivalität und Angst.
Mit seiner visionären, ironischen und magnetischen Schreibe begleitet Mari den Leser auf eine Reise, die durch Jahrzehnte von Leben geht, bis ein einfaches Abendessen unter ehemaligen Klassenkameraden in eine große kollektive Erzählung über den obsessiven Zeitfluss und die Unmöglichkeit, der Vergangenheit zu entkommen, verwandelt wird. Denn die Vergangenheit verfolgt uns nicht: sie wohnt in uns.
Ein Treffen mit einem der größten zeitgenössischen italienischen Erzähler, bei dem Literatur und Vorstellungskraft zu einer intensiven, überraschenden und tief menschlichen Erfahrung verschmelzen.
Freier Eintritt bis zur Erschöpfung der Plätze