Gina Roma. Malerin, Künstlerin, Frau. Im Zeichen der Farbe (1946–2002)
Vom 29. März bis 28. Juni 2026 beherbergt Oderzo die Ausstellung, die Gina Roma gewidmet ist, einer Künstlerin, die eng mit dem opiterginischen Gebiet verbunden ist und eine zentrale Figur der kulturellen Szene des 20. Jahrhunderts war.
Geboren in Vazzola und ausgebildet zwischen Treviso und Venedig, zog Gina Roma 1943 nach Oderzo, einer Stadt, die zum Zentrum ihres Lebens und ihrer künstlerischen Tätigkeit wurde. Hier entwickelte sie einen intensiven kreativen und kulturellen Weg, indem sie aktiv zur Förderung der modernen Kunst und zum Wachstum der lokalen künstlerischen Institutionen beitrug.
Als Malerin und kulturelle Animatorin gründete sie 1968 den Circolo Culturale Quattro Cantoni und 1987 Ca’ Lozzio Incontri. Zwischen 1986 und 1993 war sie außerdem Präsidentin der Pinacoteca Alberto Martini, wo sie Initiativen zur zeitgenössischen Kunst förderte, darunter die Biennale für Grafik, die dem opiterginischen Grafiker gewidmet ist.
Die Ausstellung beleuchtet ihren künstlerischen Werdegang anhand von Werken, die zwischen 1946 und 2002 entstanden sind, und vermittelt dem Publikum die expressive Energie und die reiche Farbforschung, die ihr Malen auszeichnet.
Gemeinsam mit dem Museo del Duomo, Ca’ Lozzio Incontri, erinnert die Fondazione Oderzo Cultura an sie und feiert sie mit einer umfassenden Ausstellung, die im Palazzo Foscolo ihren zentralen Ausstellungsort hat und die Gelegenheit bietet, eine bedeutende Figur der Kunst des 20. Jahrhunderts zu entdecken, die eng mit der kulturellen Geschichte von Oderzo verbunden ist.