Sie haben in über einem Jahrzehnt eine einzigartige Klangidentität geschaffen, die sie selbst als “scarlet doom” bezeichnen, fähig, Doom, Dark Rock, Jazz, Blues, Prog, Punk, Black Metal und Ambient-Einflüsse in eine intensive, atmosphärische und stark persönliche Komposition zu fusionieren.
Die Formation, die sich seit über zehn Jahren nicht verändert hat, hat im Laufe der Zeit eine ausdrucksvolle Sprache entwickelt, die sich den starren Etiketten entzieht, während sie stattdessen auf eine ständige stilistische Evolution und eine äußerst kohärente künstlerische Vision setzt. Der Einsatz von originaler Instrumentierung der 80er Jahre, der Rückgriff auf Vintage-Synthesizer und -Klaviere sowie eine große Aufmerksamkeit für die architektonische Konstruktion der Stücke zeugen von dem strengen und ambitionierten Ansatz von Alberto, Mark und Mistyr, der darauf abzielt, in erster Linie sich selbst zu überraschen.
Im Mittelpunkt steht die Stimme von Sara, die immer intensiver, direkter und vielseitiger wird und in der Lage ist, Texte zum Leben zu erwecken, die mit Ego, unerfüllter Liebe, Selbstzerstörung, Verzicht, Unbehagen und Wiedergeburt umgehen. Heute bestätigen sich die Messa als eine reife, kompakte und ständig aufstrebende Band, die es versteht, Experimentation in eine kraftvolle, kultivierte und tief zeitgenössische Ausdrucksform zu verwandeln.