Der investigativen Journalismus geht auf die Straße und wird zur zivilen Erzählung. Sigfrido Ranucci, historischer Korrespondent der Rai und seit 2017 das bekannte Gesicht der populären Sendung Report, wird der Protagonist einer unverzichtbaren Veranstaltung in der eindrucksvollen Sommerkulisse des Scaliger-Schlosses in Villafranca sein.
Mit der Show "Tagebuch einesTrapezkünstlers" enthüllt Ranucci eine unbekannte und private Seite: ein „geheimes Sigfrido“, das parallel zu dem Fernseher agiert und gezwungen ist, in Sekundenbruchteilen entscheidende Entscheidungen zu treffen, Entscheidungen, die seinen menschlichen und beruflichen Werdegang für immer geprägt haben.
Auf der Bühne werden fast romaneske Figuren zum Leben erweckt, die trotz ihres Schattendaseins entscheidend für seine bekanntesten Enthüllungen waren: von dem Obdachlosen, der ihm half, den Einsatz von weißem Phosphor in Falluja zu dénoncer, bis zum Taxisfahrer, der entscheidend für den Fund der Schätze der Pinakothek von Tanzi war. Wir werden die schweizerische Produzentin treffen, die ihn vor den Spionen eines Politikers rettete, die Professorin des Treffens im Autogrill zwischen Renzi und Mancini, bis hin zur Bodyguard Lavinia und dem Räuber aus Apulien, der Zeuge der Pläne der Mafia gegen ihn war.
Ranucci lehrt uns, dass das Schicksal nicht in den Eigenschaften geschrieben ist, sondern in den Entscheidungen, die wir treffen oder vermeiden zu treffen. Jede Begegnung, jede Person, die wir auf unserem Weg getroffen haben, hatte eine bestimmte Aufgabe und trug dazu bei, das Geflecht eines Lebens zu weben, das ständig im Gleichgewicht ist, genau wie ein Trapezkünstler.