Drei Brüder, drei einsame Seelen auf der Suche nach Zuneigung. Francesco, genannt Cico, der Älteste, leidet unter einer Form von Autismus mit breitem Spektrum: Er meistert äußerst komplizierte Aufgaben, kann sich aber nicht die Schuhe zubinden, schreit „Es schneit, es schneit“, wenn er glücklich ist, und verschlingt Kartoffelpüree, um seine Angst zu lindern. Stefano ist der „Normalste“ von allen: Er hat einen Hochschulabschluss, arbeitet als Börsenmakler und steht kurz vor der Hochzeit mit Nora, auch wenn die Beziehung nach einem Jahr immer noch nur telefonisch stattfindet und von der strengen zukünftigen Schwiegermutter überwacht wird. Enzo, der Faulenzer, ist der unreife Mann, der sich als Musiker aufspielt, aber in seinem Gitarrenkoffer nur das Nötigste zum Reisen mitführt.
Die Geschichte beginnt mit Enzos Rückkehr ins Elternhaus. Die Mutter ist gestorben, und der Notar verliest den drei Righi-Brüdern das Testament: Um das beträchtliche Erbe aufzuteilen, müssen sie zwangsläufig zusammenbleiben. Aber wie soll Stefano heiraten? Und Enzo, der auf Schiffen spielt? Und doch kann niemand Cico allein lassen. Wer wird sich um den „etwas anderen“ Bruder kümmern? Und wird er einen Weg finden, seine einzige Familie nicht zu verlieren?
In einer Atmosphäre, in der das erzwungene Zusammenleben eine unwiderstehliche Komik entfacht, taucht hin und wieder die – manchmal grausame – Realität der Bedürfnisse auf: das Bedürfnis nach Frieden, nach Geld, nach Zuneigung. Das ist das Leben von uns allen.