Der Radweg zwischen Vicenza und Padua folgt zunächst der Riviera Berica (Beschilderung mit dem Code E7) und führt nach etwa 10 Kilometern auf den Damm des Bacchiglione, der mit schönen Radwegen ausgestattet ist (I1). Neben dem Besuch beider Städte bietet die Tour auch die Gelegenheit, die Landschaft zwischen den Euganeischen Hügeln und den Berici-Hügeln zu entdecken, die mittelalterliche Festungsanlagen und venezianische Villen bietet.
Ab Vicenza geht es weiter auf dem Radweg entlang der Riviera Berica. Ein Abstecher lohnt sich zur Villa Valmarana ai Nani mit ihren wertvollen Fresken von Giambattista und Giandomenico Tiepolo, ebenso wie zur Villa Capra Valmarana, der sogenannten „Rotonda“, einem der Meisterwerke Andrea Palladios.
In Longare verlässt man den Radweg entlang der Berici-Hügel und wechselt auf die Strecke, die auf dem linken Damm des Bacchiglione verläuft. Dieser Wasserlauf, der die Hauptverbindung zwischen Padua und Vicenza war, ist der rote Faden jeder Tagesetappe. Im Mittelalter war dieses Gebiet zwischen Padua und Vicenza hart umkämpft, wovon mehrere Wehrbauten entlang der Strecke zeugen. In Montegalda erhebt sich Castello Grimani, eine Burg, die nach der venezianischen Eroberung ihre militärische Funktion verlor und im 16. und 17. Jahrhundert zu einer prachtvollen Villa umgebaut wurde. Nicht weit entfernt befindet sich die Villa Fogazzaro Colbachini, der Wohnsitz des Schriftstellers Antonio Fogazzaro, wo eine originelle Sammlung von Glocken aufbewahrt wird.
In Cervarese Santa Croce erreicht man das Gebiet von Padua. In der Nähe einer alten Mühle führt eine kleine Brücke über den Fluss zum Castello di San Martino della Vaneza, in dem heute das Museum des Flusses Bacchiglione untergebracht ist. Wieder auf dem Rad, erreicht man Creola – ein weiteres Dorf mit überraschenden historischen Bauwerken, etwa dem Sansovino-Bogen, der Barchessa Pisani und der kleinen Kirche Santa Maria del Carmine.
Die Route führt weiter vorbei am Grün des Flusses, bis zu den Toren von Padua. Der Weg in die Stadt führt zunächst entlang des Kanals Scaricatore, einem beliebten Treffpunkt der sportbegeisterten Paduaner, und dann weiter auf Radwegen bis hinein ins große „Wohnzimmer“ der Stadt: Prato della Valle.
Die Route verläuft stets am Deich entlang und führt fast ausschließlich über einen asphaltierten Radweg. Die touristische Beschilderung trägt die Kennzeichnung I1. Die Strecke ist einfach und sicher; auch für Familien mit Kindern geeignet.