Olio extra vergine di oliva Garda DOP
<p>Das Gebiet des Gardasees, wo die Hügel sanft Richtung See abfallen und sich aber in nur wenigen Kilometern in Berge verwandeln können, beherrschen Weinberge und Olivenhaine das Landschaftsbild. Die immergrünen Olivenbäume bilden den idealen Rahmen für diese Zone. Diese Landschaft ist nicht neu, schon zu Römerzeiten ist die Olivenkultur zur Ölproduktion bekannt. Auch in späterer Zeit wurde diese Pflanze immer sehr geschätzt und man hat geeignete Terrassen geschaffen, um einen kostensparenden und gewinnbringenden Anbau zu erreichen.</p>
<p>Das Olivenöl D.O.P. des Gardasees ist ein Olivenöl mit fruchtigen Noten, leicht oder höchstens mittelstark, es unterscheidet sich durch die vielfältigen Geruchssensationen, die es je nach Herkunft und Reifegrad der Oliven zu zeigen vermag (Artischocke, frisch gemähtes Gras, Blätter, Heu, aromatische Pflanzen, Blüten, grüner Pfeffer usw.). Sowohl am Gaumen als auch im Bouquet ist fast immer eine intensive und anhaltende Note nach Mandeln zu erkennen; nur leicht bitter und pikant im Gleichgewicht mit der komplexen Süße, Rundheit und Weichheit am Gaumen; das Aroma ist anhaltend, ideal roh und erst nach Ende des Kochvorganges zu delikaten Gerichten.</p>
<p>Der Olivenanbau am Gardasee könnte ein als landwirtschaftliches Paradox betrachtet werden, weil die Olivenbäume viel weiter im Norden als normalerweise definiert wachsen. Vielleicht auch aus diesem Grund hat das Olivenöl aus dieser Gegend eine definierte Persönlichkeit, was es beim Konsumenten besonders beliebt macht.</p>
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NativesOlivenöl aus Venetien "Valpolicella" "Euganei e Berici" und "del Grappa" DOP
<p>Der Olivenanbau dürfte in Venetien zur Römerzeit eingeführt worden sein. Spuren des Anbaus rund um Verona stammen aus dem Hochmittelalter. Die richtige geographische Ausrichtung und der Schutz gegen kalte Strömungen haben die Ausbreitung im Valpolicella und in den nahegelegenen Tälern Veronas gefördert, und von hier aus über die Hügel der Provinz von Vicenza bis nach Pove del Grappa und über die Hügel rund um Asola bis zu den Abhängen der Colli Berici und Euganei.</p>
<p>Die Haupteigenschaft dieses Produktes ist die Kaltpressung von gesunden Früchten, die mit Hilfe von einer Art von Kämmen von Hand geerntet werden. Von der Ernte bis zur Pressung dauert es nur wenige Stunden, sodass das Produkt nicht durch äußere Einflüsse verändert wird; die Pressung erfolgt in traditionellen Pressen, um die Geschmackseigenschaften der Olive nicht zu verändern.</p>
<p>Alle diese Faktoren führen zu dem charakteristischen Geschmack dieses Olivenöls, das sowohl kalt und roh als auch heiß verwendet geschätzt wird. Durch die hohe Hitzebeständigkeit ist es für alle Kocharten geeignet.<br /> Das Native Olivenöl "Valpolicella" D.O.P. aus Oliven der Sorten Grignano oder Favarol - ist gelb mit grünlichen Spuren, der Geruch ist leicht fruchtig, am Gaumen ist es ebenso fruchtig und leicht bitter mit einem Abgang mit Noten nach Moos. Es wird in der Zone hergestellt, die sich rechts von der Etsch erstreckt und umfasst die Weinbaugebiete des Recioto und des Amarone, bis hin zur Produktionszone des Bianco di Soave.</p>
<p>Das native Olivenöl "Euganei e Berici" D.O.P. - aus Oliven der Sorten Leccino und Rasara - ist gold-grün, im Geruch fruchtig mit verschiedener Intensität und im Geschmack fruchtig und leicht bitter. Die Produktionszonen sind die Colli Berici in der Provinz von Vicenza mit Kalkböden, sowie die Colli Euganei in der Provinz von Padua vulkanischen Ursprungs.</p>
<p>Das Native Olivenöl "del Grappa" D.O.P. - aus Oliven der Sorte Frantoio und Leccino - ist gold-grün mit gelben Reflexen, im Geruch fruchtig mit verschiedener Intensität und auch im Geschmack fruchtig mit bitteren Noten. Es wird im Hügelland der Provinzen von Vicenza und Treviso erzeugt.</p>
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Prosciutto Veneto Berico-Euganeo DOP
<p>Die Konservierungsmethoden für Schweinefleisch waren in Venetien schon zur Römerzeit bekannt: aus dieser Zeit stammen Schweineskelette bei denen die Hinterbeinen fehlen, ein eindeutiges Zeichen der Verwendung der Schweineschlegel. Das Wort "prosciutto" (Schinken) kommt vom lateinischen "perexuctus", was so viel wie getrocknet bedeutet, was sich auf die Herstellungstechnik bezieht. Im 17. Jhdt. wird erstmals ein Schinken "aus Padua" erwähnt, der kein Einzelfall bleibt.</p>
<p>In den ärmeren Bauernfamilien setzte sich die Gewohnheit durch, die Schweineschlegel an die Händler zu verkaufen, der Rest des Schweins wurde zu Würsten, Cotechino, Salami, Soprèssa, Pancetta und Capocollo verarbeitet und dann im Laufe des Jahres an besonderen Tagen gegessen. Erst ab der Hälfte des 19.Jhdt. entstand der Handel mit frischen Schweineschlegeln.</p>
<p>Eine genau Abfolge des Einsalzens und der Dauer und Art des Trocknens je nach Gewicht des Schlegels, die in einigen Fällen auch eine Dauer von 24 Monaten erreichen kann, führt zum eleganten und vollmundigen Geschmack des Prosciutto veneto berico-euganeo D.O.P.: ein perfektes Gleichgewicht zwischen Zartheit, Süße und Duft. Genau wegen seiner Zartheit und seinem delikaten Geschmack bietet sich der Schinken ideal zur Zubereitung von Vorspeisen, ersten und zweiten Gängen einer exquisiten Küche an. Die typische Produktionszone umfasst Gemeinden in den Provinzen Padua, Vicenza und Verona, im Bereich der Colli Berici und der Colli Euganei.</p>
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Soprèssa Vicentina DOP
<p>Es handelt sich um eine Qualitätswurstware, die eng mit ihrer Produktionszone in Verbindung steht, ein Ausdruck der ländlichen Kultur und Traditionen der örtlichen Bauern: seit den 1950iger Jahren werden diesem Produkt eine Reihe von Veranstaltungen und Volksfeste gewidmet.</p>
<p>Die Schweinemast wird genau kontrolliert und sieht fast nur den Einsatz von Getreideprodukten vor. Die Schlachtung erfolgt in kleinen lokalen Betrieben, die angemessen kontrolliert werden. Das Klima und die Eigenschaften dieser geografischen Zone, die von den Kleinen Dolomiten, den Colli Berici und der Hochebene von Asiago umgeben sind, beeinflussen sowohl die Aufzucht der Schweine als auch die Reifephase dieser Wurstwaren und verleihen ihr diesen typischen und exklusiven Geschmack.</p>
<p>Die Soprèssa aus Vincenza D.O.P. wird vor allem durch den Einsatz der besten Stücke des Schweins charakterisiert. Das Fleisch wird zerkleinert und mit den anderen Zutaten wie Salz, Pfeffer und Gewürze gut vermischt bis der Teig homogen erscheint. Die Reifedauer und der Ort sind für die Außenfarbe dieser Wurst zuständig, die von weiß bis hellgrau geht. Am Anschnitt erscheint das Fleisch rot bis rosarot, die fetten Anteile sind gleichmäßig verteilt. Die Gewürze, manchmal wird auch Knoblauch verwendet, geben dem Produkt einen unverkennbaren Geschmack, leicht süßlich oder säuerlich.</p>
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Belluner Dolomitenhonig DOP
<p>Hergestellt wird dieser Honig in der gesamten Provinz Belluno. Das natürliche Umfeld zeichnet sich durch eine typisch alpine Flora sowie Bäume, Sträucher und krautige Pflanzen aus, die sich für die intensive Aktivität der Honigbiene <strong>'Apis mellifera'</strong> eignen. Die Bienen haben sich dabei perfekt an die Bedingungen der hochgelegenen Gebirgsregionen angepasst. <strong>Der Mensch ist hier nämlich nur wenig präsent, </strong>was als ausschlaggebender Faktor für einen Honig gilt, der in Sachen Qualität jenen aus dem Flachland übertrifft. Aufgrund der verschiedenen Pflanzen- und Blumenarten werden folgende Honigsorten unterschieden: <strong>Mischblütenhonig, Akazienhonig, Lindenblütenhonig, Kastanienhonig und Löwenzahnhonig.</strong></p>
<p>Wie wichtig der Honig für die Bewohner der Dolomitenregion war, zeigen auch verschiedene Fundstücke, die tausende Jahre alt sind. Gefeiert wird der Honig bis heute im Zuge verschiedener Veranstaltungen, wie der <strong>Agrimont-Messe </strong>in Longarone und dem <strong>Fest für Bienenzucht und Landwirtschaft </strong>in Limana. Der kostbare Belluner Dolomitenhonig wird in vielen lokalen Rezepten, wie <strong>Kuchen, Keksen und Jogurt, </strong>aber auch zur Zubereitung von Nudelgerichten, wie <strong>Pasta mit Wurst und Honig, </strong>verwendet. Außerdem wird er dem Likör der Region als Zutat zugegeben oder mit <strong>typischen Käsesorten, wie dem Piave DOP, kombiniert.</strong></p>
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Der Weiße Spargel aus Cimadolmo IGP
<p>Der Spargel war schon in der Antike bei Ägyptern, Griechen und Römern bekannt und der Name stammt vom lateinischen "asparagus". Es handelt sich um eine mehrjährige krautige Pflanze, die in Zentral- und Südeuropa spontan wächst und gezüchtet wird. Von dieser Pflanze isst man die gekochten jungen Sprossen. Der weiße Spargel aus Cimadolmo I.G.P. wächst aus sandig-schlickigen Überschwemmungsgebieten, diese durchlässigen und gut dränierten Böden liegen am Linksufer des Piave in der Provinz von Treviso, in einem Gebiet, das häufig überschwemmt wurde.</p>
<p>Der Spargel vom Piave-Ufer ist berühmt und von ausgezeichneter Qualität. Im 17. Jhdt. erwähnte ihn der Pfarrer Barpo unter den Dingen, ohne die man nicht leben kann und stellte auch eine Reihe von auch heute noch hervorragenden Rezepten zur Verfügung. Die Qualität des Produktes stach auch auf den ersten regionalen Messen hervor, die am Ende des 19. Jhdt. modern wurden.<br /> Das feucht gemäßigte Klima führt zu einem raschen Wachstum und man erhält zarte und nicht holzige Sprossen. Es handelt sich um ein Frühlingsgemüse, die ersten Sprossen erntet man im dritten Jahr gegen Ende März und die Ernte dauert etwa 15-20 Tage, 2 Monate nach dem vierten Jahr.</p>
<p>Die Sprossen sind weiß ohne grüne Nuance auch nicht an der Spitze; sie müssen vollständig sein, ohne Schäden oder Unreinheiten, frei von Feuchtigkeit, fremdem Geruch oder Geschmack.</p>
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Malanotte del Piave DOCG
<p>Der Malanotte del Piave oder Piave Malanotte erhielt als letzter die Bezeichnung DOCG und bereichert damit den Olymp der venezianischen Qualitätsweine. Der Wein wird mindestens zu 70% aus Qualitätstrauben der Sorte Raboso del Piave und zu maximal 30% aus Raboso Veronese hergestellt, mit der Möglichkeit, mit bis zu 5% mit anderen roten Trauben-Varietäten des Gebietes zu ergänzen, gemeinsam oder getrennt. Das neu angelegte Gebiet am Fluss Piave nimmt beinahe die gesamte Ebene der Provinz Treviso und des östlichen Teils der Provinz Venedig ein, ohne die Küsten-, Lagunen- und natürlich der bereits bestehenden DOC- und DOCG-Gebiete. Die Rebstöcke wachsen auf lehmigen, kalkhaltigen oder kiesigen Böden, ohne Vortreiben mit einem maximalen Ertrag von 12 Tonnen pro Hektar Weingarten mit Spezialanbau, mit einem Alkoholgehalt von mindestens 12,50 Vol. %.</p>
<p>Ein Teil der Trauben, zwischen 15% und 30%, wird getrocknet und dieser Wein mit seinem herben, würzigen und charakteristischen Geschmack reift mindestens sechsunddreißig Monate in den Kellern der Hersteller, zum Teil in Fässern (mindestens zwölf Monate) und zum Teil in Flaschen (mindestens vier Monate), wobei er am Ende ein intensives Rubinrot erlangt, das durch violette Reflexe durchbrochen wird, mit einer Tendenz hin zum Granatrot bei der Lagerung. Er besitzt einen typischen Duft nach würzigen Weichselkirschen.<strong></strong></p>
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Recioto di Gambellara DOCG
Dieser Wein befindet sich dank der im Jahr 2008 erhaltenen DOCG-Auszeichnung im Olymp der italienischen Weine. Der Recioto di Gambellara ist ein Wein mit sehr besonderen organoleptischen Eigenschaften, der ausschließlich im Hügelgebiet im Westen der Provinz Vicenza hergestellt wird.<br /><br />Er wird in den zwei Typologien „Classico“ und „Spumante“ produziert und muss gemäß dem Produktions-Regelwerk zu 100% aus Garganega-Trauben hergestellt werden: Es handelt sich dabei um eine autochthone Rebsorte, die auf den Hügeln Gambellaras wächst und die bereits den antiken Etschtalern und den Etruskern bekannt war, eine Rebsorte mit weißen Trauben, eine der bedeutendsten in der Umgebung von Vicenza, die sich gut zur Produktion von Beerenauslesen eignet.
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Recioto della Valpolicella DOCG
<p>Nachdem der Recioto della Valpolicella von 1968 bis 2010 eines der historischen DOC-Gebiete von Venetien verkörpert hat, wurde ihm endlich die „Denominazione di Origine Controllata e Garantita“ (kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung) verliehen. Die neue Bezeichnung sieht die Produktion in stiller Form vor, die auch als klassische oder Valpantena-Form bezeichnet wird oder in schäumender Form, die ebenfalls als Valpantena-Form bezeichnet werden kann. Das Produktionsgebiet befindet sich in der nördlichen Zone der Provinz von Verona und bezieht 19 Gemeinden mit hügeligem oder halb hügeligem Territorium ein.</p>
<p>Die Trauben aus denen dieser renommierte Wein gewonnen wird sind die Corvina Veronese- (auch Cruina oder Corvina) und die Rondinella-Trauben. Dieser Wein kann bis zu maximal 25% mit anderen Rebsorten ergänzt werden, wobei Weintrauben mit aromatischen roten Beeren aus der Provinz von Verona und andere autochthone italienische Trauben verwendet werden.<br /> <br /> Mit dieser komplexen Vorgehensweise, die ein traditionelles Verfahren kodifiziert, erhält man einen Wein mit intensiv roter Farbe, mit beiläufigen violetten oder granatroten Reflexen, wenn wer gealtert ist. Er hat einen charakteristischen und betonten Duft. Sein Geschmack ist vollmundig, samtig, kräftig und süß, im Fall des Schaumweins mit einem feinen und andauernden Schaum. Wird er ein paar Jahre gelagert, ist er der perfekte Wein als Begleitung zu allen Süßspeisen, besonders zu Schokolade und Pasta Secca. Die zweifelsohne perfekte Ergänzung ist jedoch der Pandoro von Verona.<strong></strong></p>
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Recioto di Soave DOCG
<p>Der <strong>Recioto di Soave</strong> aus den Hügeln um Soave erhielt als erster <strong>Wein Venetiens 1998 das Prädikat DOCG</strong>. Einen süßen Weißwein, dem Recioto di Soave ähnlich, hat es hier schon im 5. Jhdt. gegeben, als ein bekannter Minister von König Theoderich für die Gäste außer Rotwein auch Weißwein bestellte, dieser Wein dürfte aus Trauben der häuslichen Weinlauben hergestellt worden sein, auf denen die Trauben bis nach Winteranfang belassen wurden.</p>
<p>Der Name Recioto stammt vom Dialektausdruck<em> "recia"</em>, Ohr, und bezieht sich auf die oberen und äußeren Beeren einer der Traube der <strong>Garganega</strong>. Durch ihre Position erhalten diese Beeren mehr Licht und Sonne und sind dadurch reifer und süßer als die anderen Beeren. Die besten Trauben werden auf Gittern für 4-6 Monate getrocknet. Dieses Verfahren nennt man auch "Appassimento". Anschließend werden sie gekeltert. Die Fermentation ist sehr langsam und erfolgt in kleinen Fässern.</p>
<p>Das Prädikat DOCG tragen die Weine <strong>Recioto di Soave, Recioto di Soave Classico</strong> - aus dem sogenannten klassischen Anbaugebiet - und der Recioto di Soave Spumante. Der Recioto di Soave ist glänzend goldgelb, mehr oder weniger intensiv; das Bouquet ist intensiv und fruchtig mit Vanillenoten; am Gaumen ist er süß und lieblich, samtig und harmonisch, körperreich mit eventuellen holzigen Noten.</p>
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