Die Altstadt von Verona

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Verona wurde im Jahr 2000 in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen. Die Begründung dafür lautet: „Die historische Stadt Verona, die im ersten Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde, erlebte im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert unter der Herrschaft der Familie Scaliger und vom fünfzehnten bis zum siebzehnten Jahrhundert unter der Republik Venedig Phasen der Expansion. Sie stellt außerdem ein außergewöhnliches Beispiel für eine befestigte Stadt dar.

Verona bewahrt eine beträchtliche Anzahl von Sehenswürdigkeiten aus der Antike, dem Mittelalter sowie der Renaissance. Es ist eine Stadt der Kultur und Kunst.“

Und tatsächlich können wir die Spuren seiner glorreichen Vergangenheit noch heute überall finden. Nach Rom ist Verona unter den Städten Italiens in Bezug auf sehr gut erhaltene, römische Überreste auf dem zweiten Rang. Hier befinden sich unter anderem die Arena, das römische Theater, die Pietra-Brücke, der Gavi-Bogen, die Tore von Leoni und Borsari. Bemerkenswert sind auch die Zeichen der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung, die die Stadt nach dem Jahr 1000 erlebte: Kirchen, Paläste und Prunkbauten, die unter der Herrschaft der Scaliger entstanden.

Zusätzlich dazu gibt es noch andere wertvolle historische und künstlerische Zeugnisse, darunter der Verlauf der Stadtmauern, die Tore und Mauern der Republik Venedig sowie die Befestigungsanlagen der Habsburgerzeit. 

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Piazza Bra a Verona con Arena vista dal Liston
Autore
Davide Busetto

Venedig und seine Lagune

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Diese weltweit einzigartige Stadt muss mit Sicherheit nicht vorgestellt werden. "Venedig und seine Lagune" wurde 1987 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt, Grund dafür sind „die Einzigartigkeit und Besonderheit des historischen, archäologischen, städtischen, architektonischen, künstlerischen und kulturellen Erbes, integriert in einen ebenso außergewöhnlichen Umwelt-, Natur- und Landschaftskontext."

Diese Stätte kann als "Kulturlandschaft" betrachtet werden, die das kombinierte Werk von Mensch und Natur im Laufe der Zeit unter dem Einfluss von physischen Einschränkungen und ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Möglichkeiten veranschaulicht. Auf dieser außergewöhnlichen Bühne spiegeln sich Geschichte und Kunst im ruhigen Wasser der Lagune wider, einem weiten Küstenbecken von mehr als 70.000 Hektar, das sich zwischen den Mündungen des Brenta-Flusses und des Sile-Flusses befindet.

Eine Lagune, die ein außergewöhnliches Beispiel für einen Lebensraum zwischen See und Land darstellt, der aber aufgrund des Klimawandels leider extrem verletzlich geworden ist. Daher schützt die UNESCO-Stätte auch die Gebiete von acht angrenzenden Gemeinden: Campagna Lupia, Cavallino Treporti, Chioggia, Codevigo, Jesolo, Mira, Musile di Piave, Quarto d 'Altino.

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Barca a motore naviga tra le briccole della Laguna Veneta all'alba
Autore
Davide Busetto

Die Dolomiten

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„Ihre spektakulär vertikalen und blassen Gipfel präsentieren eine Vielzahl an weltweit einzigartigen Formen. Diese Berge haben auch einen komplexen Wert von internationaler Bedeutung für die Geowissenschaften." Dies ist in einer Passage der Erklärung von Sevilla aus dem Jahr 2009 zu lesen, in deren Kontext die Dolomiten in die Liste der Welterbe aufgenommen wurden.

Belluno ist die Provinz, in der sich allgemein ein Großteil der Dolomiten sowie UNESCO-Systeme befindet, da das Gebiet fast fünf der neun Systeme umfasst:

  1. Pelmo und Croda da Lago
  2. Marmolada
  3. Pale di San Martino, Pale di San Lucano, die Belluneser Dolomiten und die Vette Feltrine
  4. Die nördlichen Dolomiten
  5. Friauler und d’Oltre-Piave-Dolomiten 

Ein Naturerbe von außergewöhnlicher Schönheit und großem Wert, das von der ganzen Welt anerkannt wird. Hervorzuheben ist auch das spektakuläre und einzigartige Phänomen des Alpenglühens der Dolomiten mit der italienischen Bezeichnung "enrosadira": im warmen Licht des Sonnenuntergangs leuchten die Dolomitengipfel in Farbtönen, die von rosa bis zu intensiv rot reichen. 

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Cadini di misurina al tramonto dal punto panoramico
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Davide Busetto

Der Botanische Garten von Padua

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Der Botanische Garten von Padua wurde 1545 gegründet und ist der älteste botanische Universitätsgarten der Welt. Er befindet sich im Herzen der Stadt, nicht weit von Prato della Valle, zwischen der Basilika Sant'Antonio und der Basilika Santa Giustina.

Der Garten entstand zum Studium von Heilpflanzen und spielte eine herausragende Rolle zum Verständnis der Beziehungen zwischen Natur und Kultur. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er kontinuierlich mit Pflanzen aus verschiedenen Teilen der Welt bereichert, heute umfasst er etwa 3.500 verschiedene Arten.

Die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste erfolgte im Jahr 1997 aus dem folgenden Grund: „Der Botanische Garten von Padua ist der Ursprung aller botanischen Gärten der Welt und stellt die Wiege der Wissenschaft, des wissenschaftlichen Austauschs und des Verständnisses der Beziehungen zwischen Natur und Kultur dar. Er hat maßgeblich zum Fortschritt vieler moderner wissenschaftlicher Disziplinen beigetragen, insbesondere in den Bereichen Botanik, Medizin, Chemie, Ökologie und Pharmazie."

Im Jahr 2014 wurde der historische Garten durch den Garten der Biodiversität ergänzt: fünf große Gewächshäuser, die fünf klimatischen Umgebungen gewidmet sind, und 1.300 Arten, die die Geschichte der außergewöhnlichen Vegetation der Erde erzählen.


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Veduta aerea dell'Orto Botanico di Padova con la Basilica del Santo

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Elf Auszeichnungen in einer Region

Mit seinen Kultur- und Naturstätten sowie immateriellem Erbe gehört Italien zu den am stärksten vertretenen Ländern im UNESCO-Verzeichnis, und zwar mit sogar 60 Auszeichnungen. Venetien beherbergt gleich 11 herausragende Kultur- und Naturstätten: Hier treffen Wunder der Malerei auf einzigartige Naturlandschaften, handwerkliche Traditionen und architektonische Meisterleistungen.

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Soffitto stellato della Basilica di Sant'Antonio di Padova
Forza margini ampi
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In montagna in estate
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In montagna in inverno
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