Brent de l'Art
Bei den Brent de l'Art im Valbelluna handelt es sich um charakteristische, in den Fels gemeißelte Schluchten und um einen der geologisch interessantesten Orte des linken Piave-Ufers in der Provinz Belluno.
Der Name Brent geht auf den Dialektausdruck "Brentana" (ein aus den Ufern tretender Gebirgsbach oder Fluss nach starken Regenfällen) zurück, und Art steht kurz für Ardo, den Namen des Gebirgsbachs.
Die Wasserfälle von Molina
Der acht Hektar große Parco delle Cascate di Molina (Park der Wasserfälle von Molina) birgt eine Reihe von Naturschätzen und Wegen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die für jedermann geeignet sind. Um zum Park zu gelangen, fährt man in Richtung San Pietro in Cariano und folgt dann den Hinweisschildern nach Molina, einem Ortsteil von Fumane.
Das Hinterland des Gardasees
Das Hinterland des Gardasees in der Provinz von Verona bietet viele Anreize, ideal für kurze Motorradausflüge: so kann man hier zu jeder Jahreszeit einen Tag im Freien genießen, wobei der Herbst wahrscheinlich die beste Gelegenheit bietet, um die Farben zu bestaunen, kulturell reiche Orte zu besuchen und typische Gerichte sowie ausgezeichnete Weine zu probieren.
Ponte di Veja
Prächtige Weiden, Wiesen, Wälder, Mulden und tiefe Täler, vom Wasser geformte Felsen, prähistorische Grotten und Dolinen - das ist die große Hochebene Lessinia in Verona, die sich auf einer Fläche von mehr als 10.000 Hektar erstreckt und seit 1990 von der Institution des Regionalen Nationalparks geschützt wird.
Alta Via dell'Orso
Alta Via dell'Orso (Höhenweg des Bären) ist der Name des Rundwegs, der in Colle Santa Lucia beginnt und sich durch die faszinierende und wilde Landschaft der Dolomiten schlängelt. Der Verlauf wurde vom Roman „Das Fell des Bären“ von Matteo Righetto sowie von der Reise inspiriert, die die Protagonisten auf der Suche nach dem Bären „el Diàol“ (Dt.: der Teufel) unternehmen.
Hochebene Cansiglio
Die Hochebene Cansiglio im Voralpengebiet erstreckt sich über etwa 7 000 Hektar in einem natürlichen Becken zwischen Venetien und Friaul-Julisch Venetien mit den Provinzen Belluno, Treviso und Pordenone. Die Erhebungen Monte Pizzoc, Croseraz und Millifret erreichen am höchsten Punkt, dem Gruppo del Cavallo, eine Höhe von 2 251 Metern.
Karstbecken Cadìni del Brentòn
Die Straße schlängelt sich geheimnisvoll durch das Tal und führt entlang des Sees, der etwas Beunruhigendes an sich hat, da man ihn als tief und kalt empfindet. Der Horizont wird von steilen und wild abfallenden Hängen abgeschnitten, und wenn da nicht die Wegweiser zum Nationalpark wären, würde man am liebsten sofort wieder kehrtmachen. Widerstehen Sie der Versuchung, denn ein Stück weiter zeigt sich das Tal Valle del Mis von seiner besten Seite.
Freitreppe Calà del Sasso
Manche wollen diese Freitreppe von unten bis oben besteigen und merken sofort, dass sie zum Hinuntergehen gedacht ist. Allein bei ihrem Anblick spürt man schon die Anstrengung in den Beinen. Die Treppe besteht aus 4444 grauen Kalksteinstufen mit einer Rinne daneben, in der das Holz hinunter zum Fluss Brenta gezogen wurde, von wo aus es nach Venedig transportiert und für den Bau der Schiffe der Republik Venedig verwendet wurde. Es handelt sich um ein bauliches Meisterwerk mitten in unberührter Natur.
Val d‘Oten mit Schneeschuhen
Diese einfache Route beginnt in Praciadelàn, gleich oberhalb des Dorfes Calalzo di Cadore, und folgt dem CAI-Weg Nr. 255 (im Sommer auch mit Geländewagen befahrbar). Die Route führt über die lange Felswand von Val d'Oten nach oben, einem weitläufigen Tal, das die Marmarole-Kette vom mächtigen Antelao-Massiv trennt. Es handelt sich dabei um ein Gebirge, das zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.
Wallfahrtskirche Santa Maria delle Grazie
Am Fuße der Marmolata erhebt sich im kleinen Dörfchen S. Maria delle Grazie in der Gemeinde Rocca Pietore eine Marienwallfahrtskirche, die auf das Jahr 1693 zurückgeht und nun von den Minoriten geführt wird. Mit der Errichtung des heutigen Bauwerks wurde 1947 begonnen, die Weihe fand offiziell 1965 statt.
Über die Jahre hat die Wallfahrtskirche einen so großen Bekanntheitsgrad erreicht, dass sie zum bevorzugten Pilgerziel der Marienanbetung in den Dolomitentälern geworden ist.