Herbst

Karstbecken Cadìni del Brentòn

Die Straße schlängelt sich geheimnisvoll durch das Tal und führt entlang des Sees, der etwas Beunruhigendes an sich hat, da man ihn als tief und kalt empfindet. Der Horizont wird von steilen und wild abfallenden Hängen abgeschnitten, und wenn da nicht die Wegweiser zum Nationalpark wären, würde man am liebsten sofort wieder kehrtmachen. Widerstehen Sie der Versuchung, denn ein Stück weiter zeigt sich das Tal Valle del Mis von seiner besten Seite.

Freitreppe Calà del Sasso

Manche wollen diese Freitreppe von unten bis oben besteigen und merken sofort, dass sie zum Hinuntergehen gedacht ist. Allein bei ihrem Anblick spürt man schon die Anstrengung in den Beinen. Die Treppe besteht aus 4444 grauen Kalksteinstufen mit einer Rinne daneben, in der das Holz hinunter zum Fluss Brenta gezogen wurde, von wo aus es nach Venedig transportiert und für den Bau der Schiffe der Republik Venedig verwendet wurde. Es handelt sich um ein bauliches Meisterwerk mitten in unberührter Natur. 

Val d‘Oten mit Schneeschuhen

Diese einfache Route beginnt in Praciadelàn, gleich oberhalb des Dorfes Calalzo di Cadore, und folgt dem CAI-Weg Nr. 255 (im Sommer auch mit Geländewagen befahrbar). Die Route führt über die lange Felswand von Val d'Oten nach oben, einem weitläufigen Tal, das die Marmarole-Kette vom mächtigen Antelao-Massiv trennt. Es handelt sich dabei um ein Gebirge, das zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.

Die Abtei von Follina

Follina, eine kleine Ortschaft am Fuße der Voralpen von Treviso und Belluno, ist ein Fokus für den Kreis des religiösen Tourismus, der auf Entdeckung von an Spiritualität und Verehrung reichen Orten mit großem künstlerischem Wert führt. Hier befindet sich einer der schönsten sakralen Bauten von Venetien: Die Abtei Santa Maria.

Die Madonna von Corona

Schwebend zwischen Himmel und Erde und der Felsenwand des Monte Baldo befindet sich das beeindruckende Heiligtum der Madonna von Corona, ein heiliger Ort von unglaublicher Schönheit sowohl wegen seiner Spiritualität, die man dort erfühlt, als auch für die Einmaligkeit der umgebenden Landschaft. Der Wallfahrtsort, der zur Diözese von Verona gehört, liegt in Spiazzi, dem größten Ort der Region Ferrara di Monte Baldo. 

Im Tal, wo Heilige am Fenster sitzen

In der charakteristischen Altstadt Canale d'Agordo (Belluno), die im unteren Tal Valle del Biois, inmitten der Gipfelkuppe der Dolomiten liegt, lädt den Besucher auf einen eindrucksvollen Spaziergang zur Entdeckung der Fresken und Wandmalereien mit religiösem Hintergrund ein.

Sie wurden in der Zeit des 17. Jh. von lokalen Künstlern gemalt, und die Tradition wird heute noch von Malern der Gegend fortgesetzt. Auch in Vallada Agordina und einigen Ortsteilen von Falcade kann diese besondere Art von religiösen Malereien besichtigt werden.

Santuario di Santa Augusta

Die Wallfahrtskirche Santuario di Santa Augusta in Serravalle, einem alten Stadtteil von Vittorio Veneto (Provinz Treviso), bietet sich für eine interessante Fußwanderung von der Via Calcada hinter der Apsis des Doms von Serravalle an. Man steigt eine monumentale Treppe hoch, die anstelle der alten, 1931 zerstörten "Porta del Terraglio" erbaut wurde.

Bei langsamem Gehtempo dauert der Anstieg etwa eine halbe Stunde.

Wallfahrtskirche Madonna del Frassino

Die Geschichte dieser Wallfahrtskirche geht auf das Jahr 1510 zurück und ist eng mit der Marienerscheinung verbunden, die der Bauer Bartolomeo Broglia erlebte.

Man erzählt, dass der arme Mann während der Arbeit auf dem Feld von einer Schlange angegriffen wurde, und um sich zu retten, betete er zur Jungfrau Maria. Als er seinen Blick zum Himmel erhob, sah Bartolomeo eine kleine Marienstatue, die auf einem Eschen-Baumstumpf stand.