Herbst

Das Luftfahrtsmuseum

Ein grüner 3 ha großer Park scheint das Schloss von San Pelagio zu umarmen. Wir befinden uns in Due Carrare in der Provinz Padua.

Hier hielt sich der Poet Gabriele D’Annunzio zwischen 1917 und 1918 auf, als er sich auf seinen Flug über Wien vorbereitete. Dieses bekannte Ereignis des Ersten Weltkrieges änderte das Schicksal des Schlosses. Damals beschloss die Familie Zaborra als Eigentümer der Villa, einen Teil des Gebäudes in ein Luftfahrtsmuseum umzuwandeln.

MIM Belluno

Das Interaktive Museum der Migration von Belluno sammelt Migrationsgeschichten. Das Museum soll die Geschichte von Italienern im Ausland und von Ausländern in unserem Land  erzählen, die ihr Land auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben verlassen haben. Hier beginnt eine interaktive Tour mit Videointerviews, Fotos und historischen Dokumenten.

Museum der Wolken

Der Monte Rite kann vom Passo Cibiana aus über einen einfachen Waldpfad von etwa 7 Kilometern erreicht werden. Wenn Sie den Gipfel erreichen, wenige Schritte von der Schutzhütte Rifugio Dolomites entfernt, finden Sie das Messner-Bergmuseum Dolomiten, besser bekannt als das Museum der Wolken.

Hier wird die Geschichte der Erkundungstouren und des Bergsteigens in den Dolomiten erzählt. Während des Besuchs können Sie Fotos, Gemälde, Kunstwerke und Artefakte betrachten, um die wahre Essenz der Berge und der Dolomiten zu entdecken.

Botanischer Garten in Padua

Der weltweit älteste universitäre botanische Garten, der im Jahr 1545 eröffnet wurde, befindet sich in Padua. Dieser Naturschatz, der auch aus architektonischer Sicht kostbar ist, beherbergt fast 7 000 Pflanzenarten mit unglaublicher Vielfalt, was zur Anerkennung als Unesco-Welterbe im Jahr 1997 geführt hat.

Auf den Spuren der Königin Caterina Cornaro

Caterina Cornaro, geboren 1454 in Venedig, ist eine der interessantesten Figuren der venezianischen Geschichte. Sie war die Ehefrau des Königs von Zypern und Armenien. Nach seinem Tod wurde sie zur Abdankung überredet, um den Einfluss der Republik Venedig auf Zypern zu sichern. Caterina wurde mit der Stadt und Burg Asolo entschädigt, wo sie einen exquisiten Hof aufbaute. 

SelvArt

In Mezzaselva di Roana gibt es einen Ort, der das Gebiet durch die harmonische Verschmelzung von Natur und Kunst bereichert und zugleich bewahrt. Es ist der SelvArt-Park auf der Hochebene der Sieben Gemeinden in der Provinz Vicenza. Die 30, von international renommierten Künstlern geschaffenen Installationen sind in den Wald von Kantregar eingebettet und geben ihm durch die Nutzung von Materialien aus der Umgebung eine eigene Stimme. 

Parco del Sojo

Nur selten kommt man an Orte, an denen es zu einer magischen Verschmelzung zwischen Kunst und Natur, Geschichte und Tradition gekommen ist und wo man angenehme Stunden im Freien verbringen kann.

All das trifft auf den Parco del Sojo in der Gemeinde Lusiana (Provinz Vicenza) zu. In dieser Grünoase findet man etwa sechzig Skulpturen von international hochrangigen Künstlern.

Santuario di Santa Augusta

Die Wallfahrtskirche Santuario di Santa Augusta in Serravalle, einem alten Stadtteil von Vittorio Veneto (Provinz Treviso), bietet sich für eine interessante Fußwanderung von der Via Calcada hinter der Apsis des Doms von Serravalle an. Man steigt eine monumentale Treppe hoch, die anstelle der alten, 1931 zerstörten "Porta del Terraglio" erbaut wurde.

Bei langsamem Gehtempo dauert der Anstieg etwa eine halbe Stunde.

Die Abtei von Follina

Follina, eine kleine Ortschaft am Fuße der Voralpen von Treviso und Belluno, ist ein Fokus für den Kreis des religiösen Tourismus, der auf Entdeckung von an Spiritualität und Verehrung reichen Orten mit großem künstlerischem Wert führt. Hier befindet sich einer der schönsten sakralen Bauten von Venetien: Die Abtei Santa Maria.

La Madonna del Frassino

Die Geschichte dieser Wallfahrtskirche geht auf das Jahr 1510 zurück und ist eng mit der Marienerscheinung verbunden, die der Bauer Bartolomeo Broglia erlebte.

Man erzählt, dass der arme Mann während der Arbeit auf dem Feld von einer Schlange angegriffen wurde, und um sich zu retten, betete er zur Jungfrau Maria. Als er seinen Blick zum Himmel erhob, sah Bartolomeo eine kleine Marienstatue, die auf einem Eschen-Baumstumpf stand.