Karstbecken Cadìni del Brentòn
Die Straße schlängelt sich geheimnisvoll durch das Tal und führt entlang des Sees, der etwas Beunruhigendes an sich hat, da man ihn als tief und kalt empfindet. Der Horizont wird von steilen und wild abfallenden Hängen abgeschnitten, und wenn da nicht die Wegweiser zum Nationalpark wären, würde man am liebsten sofort wieder kehrtmachen. Widerstehen Sie der Versuchung, denn ein Stück weiter zeigt sich das Tal Valle del Mis von seiner besten Seite.
Hochebene Cansiglio
Die Hochebene Cansiglio im Voralpengebiet erstreckt sich über etwa 7 000 Hektar in einem natürlichen Becken zwischen Venetien und Friaul-Julisch Venetien mit den Provinzen Belluno, Treviso und Pordenone. Die Erhebungen Monte Pizzoc, Croseraz und Millifret erreichen am höchsten Punkt, dem Gruppo del Cavallo, eine Höhe von 2 251 Metern.
Freitreppe Calà del Sasso
Manche wollen diese Freitreppe von unten bis oben besteigen und merken sofort, dass sie zum Hinuntergehen gedacht ist. Allein bei ihrem Anblick spürt man schon die Anstrengung in den Beinen. Die Treppe besteht aus 4444 grauen Kalksteinstufen mit einer Rinne daneben, in der das Holz hinunter zum Fluss Brenta gezogen wurde, von wo aus es nach Venedig transportiert und für den Bau der Schiffe der Republik Venedig verwendet wurde. Es handelt sich um ein bauliches Meisterwerk mitten in unberührter Natur.
Brent de l'Art
Bei den Brent de l'Art im Valbelluna handelt es sich um charakteristische, in den Fels gemeißelte Schluchten und um einen der geologisch interessantesten Orte des linken Piave-Ufers in der Provinz Belluno.
Der Name Brent geht auf den Dialektausdruck "Brentana" (ein aus den Ufern tretender Gebirgsbach oder Fluss nach starken Regenfällen) zurück, und Art steht kurz für Ardo, den Namen des Gebirgsbachs.
Santuario di Santa Augusta
Die Wallfahrtskirche Santuario di Santa Augusta in Serravalle, einem alten Stadtteil von Vittorio Veneto (Provinz Treviso), bietet sich für eine interessante Fußwanderung von der Via Calcada hinter der Apsis des Doms von Serravalle an. Man steigt eine monumentale Treppe hoch, die anstelle der alten, 1931 zerstörten "Porta del Terraglio" erbaut wurde.
Bei langsamem Gehtempo dauert der Anstieg etwa eine halbe Stunde.
Die Abtei von Follina
Follina, eine kleine Ortschaft am Fuße der Voralpen von Treviso und Belluno, ist ein Fokus für den Kreis des religiösen Tourismus, der auf Entdeckung von an Spiritualität und Verehrung reichen Orten mit großem künstlerischem Wert führt. Hier befindet sich einer der schönsten sakralen Bauten von Venetien: Die Abtei Santa Maria.
La Madonna del Frassino
Die Geschichte dieser Wallfahrtskirche geht auf das Jahr 1510 zurück und ist eng mit der Marienerscheinung verbunden, die der Bauer Bartolomeo Broglia erlebte.
Man erzählt, dass der arme Mann während der Arbeit auf dem Feld von einer Schlange angegriffen wurde, und um sich zu retten, betete er zur Jungfrau Maria. Als er seinen Blick zum Himmel erhob, sah Bartolomeo eine kleine Marienstatue, die auf einem Eschen-Baumstumpf stand.
Madonna di Monte Berico
Auf dem Gipfel des Monte Berico, der Berg, der den Südwesten der Stadt Vicenza beherrscht, befindet sich das bekannteste und am häufigsten besuchte Heiligtum Venedigs, das sich dem Marienkult widmet.
Pfarrkirche und Grotte von Lourdes
Chiampo ist ein kleines Städtchen in der Provinz Vicenza, das in den vergangenen Jahrzehnten durch die wachsende Marienanbetung in der Pfarrkirche und der Grotte von Lourdes bekannt geworden ist.
Die Pfarrkirche entstand um das Jahr 1000, das heutige Gebäude stammt jedoch aus dem Jahr 1962. Von der alten Kirche sind eine bemalte Marmorstatue der "Madonna mit Kind" aus dem Jahr 1480 und der Barockaltar aus dem Jahr 1743 eines Künstlers aus Venetien erhalten geblieben.
Kirchen im Valpolicella
Kirchen und religiöse Stätten im Valpolicella (in der Provinz Verona) weisen auf eine Jahrhunderte zurückreichende Geschichte des Volksglaubens hin.
Eine Route zum Entdecken einiger der wichtigsten Kultstätten startet im Dorf Fumane mit der Wallfahrtskirche Madonna de Le Salette. Sie wurde im Jahr 1960 von den Dorfbewohnern erbaut, um der Madonna dafür zu danken, dass sie die Weinreben von der Peronospora, einer schweren Krankheit, befreit hatte.