Freitreppe Calà del Sasso
Manche wollen diese Freitreppe von unten bis oben besteigen und merken sofort, dass sie zum Hinuntergehen gedacht ist. Allein bei ihrem Anblick spürt man schon die Anstrengung in den Beinen. Die Treppe besteht aus 4444 grauen Kalksteinstufen mit einer Rinne daneben, in der das Holz hinunter zum Fluss Brenta gezogen wurde, von wo aus es nach Venedig transportiert und für den Bau der Schiffe der Republik Venedig verwendet wurde. Es handelt sich um ein bauliches Meisterwerk mitten in unberührter Natur.
Val d‘Oten mit Schneeschuhen
Diese einfache Route beginnt in Praciadelàn, gleich oberhalb des Dorfes Calalzo di Cadore, und folgt dem CAI-Weg Nr. 255 (im Sommer auch mit Geländewagen befahrbar). Die Route führt über die lange Felswand von Val d'Oten nach oben, einem weitläufigen Tal, das die Marmarole-Kette vom mächtigen Antelao-Massiv trennt. Es handelt sich dabei um ein Gebirge, das zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.
Wallfahrtskirche Santa Maria delle Grazie
Am Fuße der Marmolata erhebt sich im kleinen Dörfchen S. Maria delle Grazie in der Gemeinde Rocca Pietore eine Marienwallfahrtskirche, die auf das Jahr 1693 zurückgeht und nun von den Minoriten geführt wird. Mit der Errichtung des heutigen Bauwerks wurde 1947 begonnen, die Weihe fand offiziell 1965 statt.
Über die Jahre hat die Wallfahrtskirche einen so großen Bekanntheitsgrad erreicht, dass sie zum bevorzugten Pilgerziel der Marienanbetung in den Dolomitentälern geworden ist.
Die Abtei von Follina
Follina, eine kleine Ortschaft am Fuße der Voralpen von Treviso und Belluno, ist ein Fokus für den Kreis des religiösen Tourismus, der auf Entdeckung von an Spiritualität und Verehrung reichen Orten mit großem künstlerischem Wert führt. Hier befindet sich einer der schönsten sakralen Bauten von Venetien: Die Abtei Santa Maria.
Die Madonna von Corona
Schwebend zwischen Himmel und Erde und der Felsenwand des Monte Baldo befindet sich das beeindruckende Heiligtum der Madonna von Corona, ein heiliger Ort von unglaublicher Schönheit sowohl wegen seiner Spiritualität, die man dort erfühlt, als auch für die Einmaligkeit der umgebenden Landschaft. Der Wallfahrtsort, der zur Diözese von Verona gehört, liegt in Spiazzi, dem größten Ort der Region Ferrara di Monte Baldo.
Die große Bittprozession
Der Ursprung der Großen Bittprozession, die jedes Jahr auf einem 33 km langen Weg über die Hochebene von Asiago am Samstag vor Himmelfahrt stattfindet, liegt weit zurück.
Sie entstand im 17. Jahrhundert als Erntedankfest, die nach der großen Pest zu einer Danksagung der Überlebenden wurde. Seit damals nehmen die Bewohner der Hochebene sehr zahlreich an dieser Prozession teil.
Im Tal, wo Heilige am Fenster sitzen
In der charakteristischen Altstadt Canale d'Agordo (Belluno), die im unteren Tal Valle del Biois, inmitten der Gipfelkuppe der Dolomiten liegt, lädt den Besucher auf einen eindrucksvollen Spaziergang zur Entdeckung der Fresken und Wandmalereien mit religiösem Hintergrund ein.
Sie wurden in der Zeit des 17. Jh. von lokalen Künstlern gemalt, und die Tradition wird heute noch von Malern der Gegend fortgesetzt. Auch in Vallada Agordina und einigen Ortsteilen von Falcade kann diese besondere Art von religiösen Malereien besichtigt werden.
Wanderweg Via dei Papi
Mit dem Wanderweg Via dei Papi (Weg der Päpste) sollen die Orte Venetiens, die mit verschiedenen Päpsten des 20. Jhdts. im Zusammenhang stehen, auf stillen und andächtigen Wegen durch die Wälder des Gebiets Cadore und die Poebene in den Vordergrund gerückt werden. In der Region wurden einige Päpste geboren, andere wählten Venetien als Rückzugsort.
Die Tour besteht aus zwei Routen, die in den Landstrichen Cadore und Agordino beginnen und in Belluno aufeinander treffen. Von dort geht es weiter durch die Provinz Treviso bis Venedig.
Wallfahrtskirche Madonna della Cintura
In der ersten Hälfte des 17. Jhdts. entwickelte sich das Dorf Bovolone (in der Provinz Verona) durch die im Volk stark verankerte Anbetung einer Marmormadonna auf dem Thron mit Kind zu einem wichtigen Wallfahrtsziel.
Padua - Stadt des Glaubens
In der Gegend um Padua zeugt ein unschätzbarer religiöser und architektonischer Reichtum vom Christentum und dem großen Glauben der Stadt.