Exzellenz Venetiens
Riviera del Brenta DOC
<p>Die antiksten Funde über den Weinbau in dieser Zone zwischen den<strong> provinzen Padua und Venedig</strong>, zwischen den Ufern des Brenta und des "Graticolato romano" (des römischen Wegenetzes) sind auf die Etrusker und später auf die Römer zurückzuführen. Seit der Republik Venedig ging der Weinbau Richtung Einsatz von neuen wertvolleren und spezialisierten Weinstöcken, als sich die adeligen Venezianer für ihre häufigen und prunkvollen Feste der Weine dieser Zone bedienten und auch die Festtafeln der Dogen erfreuten.</p>
<p><strong>Die D.O.C.-Weißweine sind:</strong> <em>Riviera del Brenta Bianco</em> - ein Cuvée aus Tocai Friulano (mindestens 50%) und anderen weißen Trauben - <em>Riviera del Brenta Chardonnay</em> und <em>Riviera del Brenta Pinot Bianco</em> (alle auch in der Version Frizzante und Spumante), <em>Riviera del Brenta Pinot Grigio </em>und<em>Riviera del Brenta Tai.</em></p>
<p><strong>Die D.O.C.-Rotweine sind:</strong> <em>Riviera del Brenta Rosso</em> - ein Cuvée aus Merlot (mindestens 50%) und anderen roten Trauben - (auch in den Versionen Novello und Rosato), <em>Riviera del Brenta Cabernet, Riviera del Brenta Cabernet Riserva, Riviera del Brenta Merlot, Riviera del Brenta Raboso, Riviera del Brenta Raboso Riserva, Riviera del Brenta Refosco dal Peduncolo Rosso und Riviera del Brenta Refosco dal Peduncolo Rosso Riserva.<br /><br /></em></p>
Valpolicella DOC
<p><strong>Valpolicella</strong> ist der Name einer weitflächigen Zone, welche die Täler von drei Wildbächen, dem Negrar, Marano und dem Fumane umfasst, die von den <strong>Monti Lessini</strong> entspringen und in die Etsch münden. Die als "klassisch" definierte Zone ist das Gebiet mit dem antiksten Weinbau. Es handelt sich um ein fruchtbares Land mit einer vielfältigen Landschaft, das schon als der "<strong>Garten von Verona</strong>" bezeichnet wurde. Dieser ursprüngliche Kern umfasst heute die Hügel von Sant'Ambrogio alla Valpantena bis zum Valle Cazzano di Tramigna, ein faszinierendes und fruchtbares Gebiet, wo außer Wein auch noch Kirschen und Oliven wachsen.</p>
<p>Ernest Hemingway definierte diesen Wein<em> «leicht, trocken, rot und freundlich wie das Haus eine Bruders, mit dem man gut auskommt».</em> Im 5. Jhdt. v. Chr. wurde das Gebiet<em> "Raetia"</em> genannt und <em>"Raetico"</em> der Wein, der hier erzeugt wurde: ein Wein aus getrockneten Trauben, er wurde aufgrund seiner Qualität auch von Schriftstellern wie Virgil, Martial, Plinius dem Älteren und Columella erwähnt. Von Likörweinen oder<em> "recioti"</em> scheint auch Cassiodor zu sprechen, Schriftsteller und Sekretär des Ostgotenkönigs Theoderich (5. Jhdt.), der eine Beschreibung unter dem Namen <em>"Acinatico"</em> hinterlassen hat. Die Trauben stammen von den Rebsorten Rondinella (20-40%), Molinara (5-25%) und Corvina Veronese (40-70%). Dazu kommen noch andere Trauben der Rebsorten Negrara, Barbera und einige andere mit einem Prozentsatz von 5 - 15%.</p>
<p><strong>Die D.O.C.-Weine sind:</strong> <em>Valpolicella, Valpolicella Classico, Valpolicella Superiore, Valpolicella </em><em><em>Classico Superiore, Valpolicella Valpantena, Valpolicella Valpantena Superiore, Recioto della Valpolicella, Recioto </em><em>della Valpolicella Classico, Recioto della Valpolicella Spumante, Recioto della Valpolicella Valpantena, Recioto </em><em>della Valpolicella Valpantena Spumante, Amarone della Valpolicella, Amarone della Valpolicella Classico, </em><em>Amarone della Valpolicella Valpantena und Amarone della Valpolicella Riserva.</em></em></p>
<p>Der <strong>Amarone</strong> - ein auf der ganzen Welt immer mehr geschätzter Wein - ist ein enger Verwandter des <strong>Recioto</strong>: seine Farbe ist rubinrot, am Gaumen ist er würzig, trocken mit einer charakteristischen bitteren Note.<br /><br /></p>
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Venezia DOC
<p>Mit der Aufnahme der <strong>Venezia DOC-Weine</strong> wurde die Liste der Weine mit Ursprungsbezeichnung im Jahr 2010 bereichert.</p>
<p>Gemäß der Spezifikation dürfen folgende Sorten dieses Qualitätssiegel tragen: Rosso, Merlot, Cabernet-Sauvignon, Cabernet franc, Chardonnay, Pinot grigio, Bianco spumante, Bianco frizzante, Rosato, Rosato spumante und Rosato frizzante. Die ampelografische Grundlage umfasst Trauben aus Weinbergen in den Provinzen Venedig und Treviso mit mindestens 85% Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Chardonnay und Grauburgunder. Bei den Roséweinen (auch als Spumante oder Frizzante) erfolgt die Produktion mit Trauben, die sich zu mindestens 70 % aus den Rebsorten Raboso Piave und Raboso veronese zusammensetzen. Der Rosso DOC Venezia besteht zu mindestens 50 % aus Merlot-Trauben, während es beim Bianco frizzante und beim Bianco spumante zumindestens 50 % Verduzzo friulano, Verduzzo trevigiano oder Glera sind.</p>
<p>Auch bei den Reberziehungs- und Weinherstellungstechniken steht die Tradition im Vordergrund. Ausschließlich althergebrachte Verfahren sind erlaubt, und die Eingriffe dürfen die Merkmale der Trauben und der Weine nicht verändern.<strong></strong></p>
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Valpolicella Ripasso DOC
<p>Das Gebiet des <strong>Valpolicella</strong> erstreckt sich an den Ausläufern der Veroneser Voralpen um die Täler der Gebirgsbäche Negrar, Marano und Fumane, die von den Bergen Lessiniens kommen und und später in die Etsch münden.</p>
<p>In diesen geografischen Kontext fügt sich die Produktion des Valpolicella Ripasso ein, der jüngst in die Liste der DOC-Weine dieser stark vom Weinbau geprägten Region aufgenommen wurde. Bereits seit März 2010 darf sich der Valpolicella Ripasso in seinen unterschiedlichen Ausformungen und Spezifikationen der DOC-Auszeichnung rühmen. Die einzelnen Varianten tragen die folgenden Namen: Valpolicella Ripasso Classico, Valpolicella Ripasso Superiore, Valpolicella Ripasso Classico Superiore, Valpolicella Ripasso Valpentana und Valpolicella Ripasso Valpentana Superiore.</p>
<p><strong>Der Name "Ripasso"</strong> bezieht sich auf die spezielle Herstellungstechnik. Für diesen Wein werden dieselben Trauben wie für den Amarone und den Recioto verwendet, und zwar buchstäblich: Nachdem sie zunächst für die Herstellung von Amarone und Recioto gepresst werden, wird der Trester dem Valpolicella classico beigefügt und 10-15 Tage erneut vergoren. Dieser Vorgang nennt sich "Ripasso" (Wiederholung) und ergibt einen hochqualitativen Wein. Seine organoleptischen Eigenschaften sind intensiv-rote bis granatrote Färbung, charakteristischer Duft sowie ein voller, samtiger und körperreicher Geschmack.</p>
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Vicenza DOC
<p>Aus dem antiken Wissen der Winzer aus <strong>Vicenza</strong> entstanden, vermögen es diese Weine zu verblüffen, weil sie in sich den Wert der Region um Vicenza einschließen, von den Colli Berici bis hin zu den Südalpen, ein Gebiet, das seit jeher dem Weinbau gewidmet ist.</p>
<p><strong>Die D.O.C.-Weißweine sind:</strong> <em>Vicenza Bianco</em> (auch in den Versionen Frizzante, Spumante und Passito), <em>Vicenza Chardonnay, Vicenza Chardonnay Spumante, Vicenza Garganego </em>(aus den Garganega-Trauben), <em>Vicenza Garganego Spumante, Vicenza Pinot Bianco, Vicenza Pinot Bianco Spumante, Vicenza Pinot Grigio, Vicenza Manzoni Bianco, Vicenza Riesling</em> (aus Riesling Renano und/oder Riesling Italico), <em>Vicenza Sauvignon, Vicenza Moscato und Vicenza Moscato Spumante</em>(aus Moscato Bianco und/oder Moscato giallo).</p>
<p><strong>Die D.O.C.-Rotweine sind:</strong> <em>Vicenza Rosso, Vicenza Cabernet </em>(aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Carmenère)<em>, Vicenza Cabernet Sauvignon, Vicenza Merlot, Vicenza Pinot Nero und Vicenza Raboso</em> (alle auch in der Version Riserva)<em>, Vicenza Rosato und Vicenza Novello.<br /><br /></em></p>
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San Martino della Battaglia DOC
<p>Dieses Anbaugebiet ist was Bodenbeschaffenheit und Klima anbelangt eine kleine Nische an der Grenze zwischen den Sedimentablagerungen der Gletscher und dem Hinterland am Südufer des <strong>Gardasees</strong>, es überschneidet sich teilweise mit den Produktionsgebieten des Lugana D.O.C. und Garda D.O.C., und stellt die Wahlheimat des Tocai Friulano dar.<br /><br />Dieser Rebstock hat im Laufe der Zeit allen äußeren Einflüssen getrotzt und hat hier überlebt. Das Überleben dieser Rebsorte verdankt man sicher den Winzern, die Qualität vor Quantität geschätzt haben, die Produktion hier ist immer noch sehr limitiert. Auf diesen fast nur steinigen Hügeln hat sich diese Rebsorte perfekt angepasst und erreicht ihren maximalen Ausdruck. Dank der geringen Produktion und der ausgefeilten Winzertechniken erhält man angenehm aromatische Weine.</p>
<p><strong>D.O.C.-Weine sind:</strong><em> San Martino della Battaglia Bianco</em> und <em>San Martino della Battaglia Liquoroso</em>. <br /> Der <em>San Martino della Battaglia Bianco</em> präsentiert sich mit seiner zitronengelben Farbe, die beim Ausbau in Gold übergeht; das Bouquet ist entwickelt, intensiv und charakteristisch, am Gaumen ist er aber frisch, trocken mit leichten Mandelnoten im Abgang.<br /><br /> Der <em>San Martino della Battaglia Liquoroso</em> ist gelb und tendiert beim Ausbau zum Gold, sein Bouquet ist intensiv, charakteristisch, am Gaumen ist er angenehm süß, samtig, harmonisch und großzügig, mit Noten nach Mandeln im Abgang und eventuell holzigen Noten bei einem Ausbau im Eichenfass. <strong></strong></p>
Terradeiforti DOC
<p>Es handelt sich um eine Produktionszone an der Grenze der <strong>provinzen Verona</strong> und Trient im Etschtal mit 1.300 ha Weinbergen, 20 Kellereien und 1.000 Winzern, die den Traditionen treu Sensationen und Emotionen vergangener Zeiten in ihre Weine legen. Eine Perle zwischen Venetien und Trentino am Ufer der Etsch, ein von den Gletschern des Quartärs modellierten Landschaft und vom Fluss ausgehöhlt, sie beginnt im Süden an der Chiusa di Ceraino und öffnet sich Richtung Norden an den Abhängen des <strong>Monte Baldo</strong> und <strong>Lessiniens</strong>, und erreicht so die Provinz von Trient. Das Gebiet umfasst die Gemeinden Rivoli Veronese, Brentino Belluno, Dolcè und Avio, die untereinander durch den Verlauf der Etsch und durch die Weinberge in Verbindung stehen.</p>
<p>Die ersten Spuren des Weinbaus in dieser Gegend gehen auf das erste Jahrhundert vor Christus zurück, als Plinius der Ältere zu Besuch in der Provinz von Verona die Umgebung beschreibend sagte: <em>«... labruscae: hoc est vitis silvestris quod vocatur oenanthium...».</em> Der lateinische Dichter zitiert dabei den Enantio, einen der beiden autochthonen Rotweine.</p>
<p><strong>Die D.O.C.-Weißweine sind:</strong> <em>Terradeiforti Valdadige Chardonnay, Terradeiforti Valdadige Pinot Grigio und Terradeiforti Valdadige Passito aus Chardonnay, die Rotweine sind: Terradeiforti Valdadige Casetta, </em><em><em>Terradeiforti Valdadige Casetta Riserva, Terradeiforti Valdadige Enantio, Terradeiforti Valdadige Enantio Riserva und Terradeiforti Valdadige Enantio Passito.<br /><br /></em></em></p>
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Valdadige DOC
<p>Diese D.O.C.-Anbauzone erstreckt sich über ein sehr weitläufiges Gebiet von der Chiusa di Ceraino in der Provinz Verona, wo die Etsch Richtung Poebene fließt, bis nach Bozen.</p>
<p>Das Valdadige (Etschtal) war seit der Römerzeit ein wichtiger Verbindungspunkt, als an beiden Flussufern zwei wichtige Straßen errichtet worden sind: die Via Claudia Padana, von Ostiglia kommend, und die Via Claudia Augusta Altinate, von Altino in der Nähe von Padua kommend. Die nachfolgenden Völkerwanderungen zwangen die Bevölkerung, sich auf höher gelegene Gebiete zurückzuziehen, wo sie sich der Viehzucht und der Holzfällerei widmeten. Im Mittelalter wurden hier Klöster und Schlösser errichtet, die diese Gebiete reich an Ackerbau zu neuer Blüte brachten, Hauptlandwirtschaftszweig war der Weinbau.</p>
<p>Die D.O.C.-Weine sind: <em>Valdadige Bianco, Valdadige Chardonnay, Valdadige Chardonnay Frizzante, Valdadige Pinot Bianco, Valdadige Pinot Bianco Frizzante, Valdadige Pinot Grigio, Valdadige Rosato, Valdadige Rosso und Valdadige Schiava.</em></p>
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Soave DOC
<p>Diese Zone - das größte Weinbaugebiet Europas, was die Ausdehnung betrifft, mit seinen 6.600 ha im Hügelland im östlichen Bereich der <strong>provinz von Verona</strong> - war das erste D.O.C.- Gebiet in Italien im Jahr 1936 und in den letzten Jahren hat es zwei Auszeichnungen erhalten, das höchste Qualitätsprädikat im Weinsektor: der Recioto di Soave D.O.C.G. und der Soave Superiore D.O.C.G.</p>
<p>Soave scheint von "Suaves" zu kommen, dieser Name stand für die Sueben, die unter dem Langobardenkönig Alboin nach Italien zogen. Dieses Gebiet war unter landwirtschaftlicher Sicht schon bei den Römern bekannt, es war ein "Pagus", ein umschriebener ländlicher Distrikt, bekannt für seine gute Lage und für die Fruchtbarkeit. Im Mittelalter - aus dieser Epoche stammt das Schloss von Soave - nahm der Weinbau zunehmend an Bedeutung zu.</p>
<p>Mit dem D.O.C.- Prädikat werden die Weine<em> Soave, Soave Classico, Soave Spumante</em> und <em>Soave Colli Scaligeri </em>ausgezeichnet. Der Soave entsteht aus der Verbindung der Rebsorte Garganega - zu mindestens 70% - mit der Traube Trebbiano di Soave, Chardonnay und Pinot Bianco, bis zu 30%: man erhält einen strohgelben Wein, der manchmal ins Grünliche tendiert, sein Bouquet ist intensiv und delikat, am Gaumen ist er trocken, mit mittlerem Körper, harmonisch und leicht bitter.</p>
<p>Der Soave ist aufgrund der geografischen Lage und der Nähe der großen Kommunikationswege, die ihn Richtung Süden begrenzen, sowie durch den kulturellen Wert, der diese Zone auszeichnet, das drittwichtigste Anbaugebiet in der Provinz von Verona nach Verona und dem Gardasee.</p>
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