Piave-Käse DOP
<p>Dieser Käse entsteht als Frucht einer Vereinigung von süditalienischer Käsekultur und Ambiente der Poebene. In Süditalien wird seit Menschengedenken Käse als Brühkäse (sogenannte Pasta filata) aus Fadenteig hergestellt: Mozzarella, Caciocavallo und Provola. Diese besondere Technik besteht im Erhitzen des Käsebruches und anschließendem Ziehen der heißen Massen zu einem weichen Teig: der Teig erhält so seine typische Konsistenz, dieser Vorgang erfolgte in früherer Zeit von Hand. Im Süden aufgrund des Milchmangels, der klimatisch bedingten schlechten Haltbarkeit und der Transportze iten blieb dieser Käse immer kleinformatig und nach der Reifung wurde er ausschließlich als Reibkäse verwendet.</p>
<p>Der Provolone Valpadana entsteht in der zweiten Hälfte des 19.Jhdt., als nach der Vereinigung Italiens einige Käsehersteller aus Lukanien und Kampanien in den Norden emigrierten und sich in der Poebene ansiedelten. In diesen Gebieten zwischen Lombardei und Emilia, wurde diese Technik auf eine andere Milch in einem anderen Klima angewandt. Daher konnten größere Käse mit völlig verschiedenen Eigenschaften produziert werden.</p>
<p>Der Provolone Valpadana D.O.P. ist ein Schnitt/Hartkäse aus Fadenteig, der aus Vollmilch erzeugt wird. Sein Geschmack ist bis zu einem Alter von drei Monaten delikat und wird mit weiterer Reifung pikanter.</p>
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Piave-Käse DOP
<p>Der Name der Käsesorte <strong>„Piave“</strong> geht auf den <strong>gleichnamigen Fluss</strong> zurück, der am Berg Prealba im Val Visdende, dem nördlichsten Teil der Provinz Belluno, entspringt. Über einen gewundenen Pfad erreicht der Piave die Talsohle, fließt erst durch das Gebiet Cadore und dann durch das Belluno-Becken zwischen Belluno und Feltre, wo er dann langsamer fließt, bis er die Ebene am Fuße der venetischen Voralpen in der Provinz Treviso erreicht. Kein Name würde also besser passen, um die wichtigste Käsesorte der Provinz Belluno zu beschreiben. Ein Käse, der auf eine antike Käsereitradition zurückgeht.</p>
<p><strong>Drei verschiedene Sorten Piave DOP</strong> gibt es, die sich durch ihre unterschiedliche Reifung unterscheiden: der frische „Fresco“ reift 20 bis 60 Tage, der mittlere „Mezzano“ 61 bis 120 Tage und der alte „Vecchio“ mehr als 120 Tage. In der einfachen Küche der Gebirgsregionen von Belluno gilt der Piave-Käse heute wie damals als Ausdruck einer Tradition, die sich durch Geschmack und Ursprünglichkeit auszeichnet. Verwendet wird er als Tafelkäse oder als Grundzutat für verschiedene traditionelle Rezepte, wie <em>formai frit</em>, gebackenen Käse mit Polenta und Kraut. Ist der Piave-Käse erstmal zehn bis zwölf Monate gereift, wird er aufgrund seines Geschmacks und seiner besonderen Konsistenz gerne auch als Reibekäse verwendet, um so die typischen Gerichte der nationalen Küche zu verfeinern.</p>
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Asparago bianco di Bassano DOP
<p>Das Gebiet, das außer <strong>Bassano del Grappa</strong> andere Gemeinden in der <strong>Provinz von Vicenza</strong> umfasst, ist die Produktionszone Venetiens, die erst kürzlich das <strong>Qualitätsprädikat D.O.P.</strong> erhalten hat. Auf diesen sandigen, lockeren, gut dränierten und kalkreichen Böden entlang des Verlaufes des Flusses Brenta findet der Spargel bei besonders mildem Klima sein ideales Substrat. Der mit dem Prädikat D.O.P. ausgezeichnete Spargel hat weiß rosa, zarte Sprossen mit süß-bitterem Geschmack, gerade mit schöner Form und mit kompakter Spitze; er darf weder hohl, noch gespalten, geschält oder gebrochen sein.</p>
<p>Die Verwendung des Spargels in diesem Gebiet hat eine jahrhundertealte Tradition. Eine antike Legende spricht dem <strong>Heiligen Antonius von Padua</strong> die Verbreitung dieses Gemüses in Bassano zu, er ist hierhergekommen, um den <strong>Tyrannen Ezzelino da Romano</strong> zu zähmen. Dieses Produkt ist auch auf besondere Art an den Heiligen gebunden, weil der 13.Juni traditionell als letzter Erntetag gilt, Sterbetag des Heiligen Antonius im Jahr 1231. Die ersten Schriftstücke, die über den Spargelanbau in dieser Zone aussagen, gehen auf die Republik Venedig zurück: sein Handel brachte gute Erträge und in der Spargelsaison durfte dieses Gemüse nicht auf den Banketten der adeligen Venezianer fehlen. Andere Urkunden bezeugen, dass auch die Teilnehmer des Konzils von Trient bei ihrer Rückreise durch das Genie um Bassano den Spargel besonders schätzten.</p>
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Formaggio Monte Veronese DOP
<p>Typisch für die Käsetradition der gebirgigen <strong>Zone der Provinz von Verona</strong>, im Besonderen der fruchtbaren <strong>Zonen Lessiniens</strong>, scheint dieser Käse seine Ursprünge im Mittelalter zu haben. Noch vor dem Jahr 1000 wurde er als wertvolle Tauschware als Geldersatz gehandelt.</p>
<p>Der Ausdruck "Monte" spielt wahrscheinlich auf die Herstellungstechnik an, bei der die Milch aus mehreren Melkvorgängen verwendet wurde. Die Technik wurde zwei Jahrhunderte später mit der Ankunft der Zimbern verbessert, einem Volk mit bayrischer Abstammung, das sich in Lessinien ansiedelte. Erst in den Anfängen des 18. Jhdts. erhielt der Monte Veronese seinen Namen, auch in Bezug auf die Produktionszone. Die Verarbeitungsprozesse dieses Käses haben im Laufe der Jahrhunderte trotz ständiger Entwicklung die traditionellen Eigenschaften beibehalten.</p>
<p>Diesen Käse aus Kuhmilch gibt es in <strong>zwei verschiedenen Typen</strong>: aus Vollmilch oder aus teilentrahmter Milch, genannt d'allevo. Der Vollmilchkäse wird ausschließlich aus Kuhmilch aus einem oder zwei aufeinander folgenden Melkvorgängen erzeugt. Sein Geschmack ist angenehm und delikat nach Sahne. Die Reifung dauert von 25 bis 60 Tage.</p>
<p>Der Typ d'allevo ist ein Schnitt- oder Reibkäse, er wird ausschließlich aus teilentrahmter Milch aus einem oder zwei aufeinanderfolgenden Melkvorgängen erzeugt. Je nach Reife unterscheidet man den Mezzano, mit einer Mindestreifezeit von 90 Tagen, die bis zu einem Jahr dauern kann, dieser Käse hat einen würzigen Geschmack, und den Vecchio, mit einer Mindestreife von einem Jahr, er hat einen kräftigeren Geschmack, die mit andauernder Reife pikant wird.</p>
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Formaggio Montasio DOP
<p>Dieser Käse wurde schon 1200 von den Mönchen der Abtei Moggio Udinese erzeugt und verdankt seinen Namen der Hochebene, auf der die Abtei lag: die Hochebene des Montasio. Die Herstellungstechniken verbreiteten sich in den Tälern der Julischen und Karnischen Alpen, um dann die Ebene Venetiens und Friauls zu erreichen; seine Verbreitung wurde auch durch die Nähe zum "Canale del Ferro" (Eisental) begünstigt, einer seit Römerzeit wichtigen Handelsstraße.</p>
<p>Geschichtliche Urkunden beweisen, dass 1259 mehr als 5.000 Tiere auf den Almen des Montasio vorhanden waren; eine präzise Erwähnung des sogenannten "Montasio vero" geht auf das Jahr 1773 zurück, als er in einem Katalog über Preisvorschreibungen für die Kaufleute der Stadt Udine aufscheint. Von diesem Zeitpunkt an erscheint der Name immer wieder in nordostitalienischen Handelsdokumenten.</p>
<p>Die typische Produktionszone umfasst das östliche Venetien in den <strong>Provinzen Belluno und Treviso</strong>, sowie einen Teil der Provinzen <strong>Padua und Venedig</strong>, sowie <strong>Friauls</strong>. Der Montasio DOP kommt in <strong>drei Typen auf den Markt</strong>: Fresco, mit 2 monatiger Reifung, Mezzano, mit einer Reifezeit von 5 bis 10 Monaten und Stagionato nach mehr als 10 Monaten.</p>
<p>Der Teig präsentiert sich kompakt mit leichter Lochung, wenn der Käse frisch ist, nach der Reifung ist er krümelig, strohgelb-farben und weist geringere Lochung auf. Der Duft ist delikat, leicht aromatisch und milchig im frischen Produkt und wird nach der Reifung intensiver. Der Geschmack ist delikat und süß im frischen Zustand, er wird pikanter nach der Reifung und eignet sich auch hervorragend zum Reiben, er ist auf jeden Fall in all seinen Entwicklungsstufen eine Überraschung.</p>
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Formaggio Grana Padano DOP
<p>Der Arbeitsprozess zur Erhaltung dieses Käses hat seinen Ursprung schon rund um das Jahr 1000, als Zisterzienser- und Benediktinermönche die Poebene urbar machten und so die Lebensbedingungen im Po-Tal verbesserten. Die Landwirtschaft in diesem Gebiet erhielt so neue Impulse und es wurde die Rinderzucht eingeführt. Die steigende Milchproduktion spornte die Mönche an, die Käseherstellungstechniken zu verbessern, um die optimale Haltbarkeit zu ermöglichen. Die innovative Lösung bestand in der Verwendung von Hitze, um die Molke besser auszutreiben und so einen kompakteren und besser haltbaren Käse zu erhalten.</p>
<p>Der sogenannte "Grana", er heißt so wegen der körnigen Beschaffenheit seiner Struktur, wurde innerhalb kürzester Zeit zum bevorzugten Reibkäse in Norditalien, wobei es zu einem Wettbewerb der verschiedenen Produktionszonen gekommen ist, der zur ständigen qualitativen Verbesserung der Produktes geführt hat und diesen Käse zu einem der am meisten "imitierten" Sorten zählt. Von der anfänglichen Produktionszone zwischen den Flüssen Po, Ticino und Adda, genannt "Piasentin" wurde er auch von anderen Käsereien in der Poebene hergestellt. Hier findet die Rinderzucht auch heute noch ideale Bedingungen in den fruchtbaren Böden und im perfekten Klima mit kalten und regnerischen Wintern und heißen Sommern.</p>
<p>Dieser halbfette Hartkäse mit langsamer Reifung wird aus zweimal täglich gemolkener Kuhmilch erzeugt, die nach dem Melken ruht und dann durch Abschöpfen der Rahmschicht teilentrahmt wird. Sein Geschmack ist süß und kräftig, sein Duft ist intensiv, ohne jedoch aufdringlich zu sein und ist lang anhaltend.</p>
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Formaggio Asiago DOP
<p>Bei diesem Käse handelt es sich um eines der bekanntesten Erzeugnisse Venetiens, seinen Namen bekommt er von der Hochebene von Asiago, genannt "die sieben Gemeinden" in der Provinz von Vicenza zwischen den Flüssen Astico und Brenta. Schon im Hochmittelalter wurde hier ein geschmackvoller Käse aus Schafsmilch erzeugt. Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte wurde aufgrund der besseren Weiden langsam auf Rinderzucht umgestellt und die antiken Käsereitraditionen wurden nun auf die Kuhmilch angewandt, woraus die moderne Käsetechnik entstanden ist, die heute auf den Almen der Hochebene angewandt wird.</p>
<p>Zum aktuellen Zeitpunkt umfasst das Gebiet der Bezeichnung Asiago D.O.P. die gesamte Zone der Provinzen Vicenza und Trento und einen Teil der Provinzen Treviso und Padua. Der Käse Asiago - der 1996 das Qualitätsprädikat Denominazione di Origine Protetta erhalten hat - wird auf zwei verschiedene Arten erzeugt: d'allevo und pressato. Diese beiden Käse unterscheiden sich außer durch den Reifezustand auch durch die Verarbeitungsmethoden.</p>
<p>Der Asiago, der am ehesten den strengen Traditionen der Käseerzeuger der Hochebene entspricht, ist der Typ D'allevo, seinen Formen werden erst nach Monate dauernder Reifung geschnitten. Er wird nach 4-6 Monaten als Mezzano, nach mehr als 10 Monaten als Vecchio und nach mehr als 15 Monaten als Stravecchio bezeichnet. Der Geschmack ist süßlich mit kompakter Struktur im Mezzano, während er mit zunehmendem Alter würzig bis ausgesprochen kräftig wird, seine Struktur wird dabei härter und körniger.</p>
<p>In den 20iger Jahren hat man mit der Herstellung eines Asiago mit kürzerer Reifungszeit begonnen, er trägt die Bezeichnung Pressato (gepresst), weil die Formen gleich nach der Herstellung durch mechanische oder hydraulische Vorgänge gepresst werden. Der Asiago pressato ist ein Tischkäse mit süßem Geschmack.</p>
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Scardovari-Muschel DOP
<p>Dank ihrer besonderen Qualität wurde die <strong>Scardovari-Muschel</strong> als erste <strong>italienische Muschel</strong>mit dem europäischen Gütesiegel <strong>DOP (geschützte Herkunftsbezeichnung) </strong>ausgezeichnet. Und das ist bestimmt kein Zufall: Was diese Muschel nämlich auszeichnet, sind die Umweltbedingungen des <strong>Po-Deltas, </strong>dem größten Feuchtgebiet Italiens. In <strong>Porto Tolle </strong>wird diese Miesmuschel seit den sechziger Jahren mit großem Erfolg gezüchtet. Insbesondere in der <strong>Sacca di Scardovari</strong>, einer Bucht im südlichen Bereich des Deltas, wo die Süßwasserströme auf das salzige Meerwasser treffen. An den schwimmenden Anlagen, die als hängende Systeme ausgeführt sind, bilden die Muscheln, die vor Ort auch “<strong>peoci</strong>” genannt werden, dichte Kolonien, die in einige Meter Tiefe reichen.</p>
<p>Eine sorgfältige Überwachung der Zuchtstätten und besondere Sammel- und Reinigungstechniken garantieren die dem Produkt eigenen organoleptischen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften. Zubereitet werden die Miesmuscheln bevorzugt <em>alla marinara </em>(mit Öl und Knoblauch) oder aber in Fischsuppen. Oft werden sie aber auch im Ofen gratiniert, oder seltener roh verspeist. Der ideale Zeitraum für den Verzehr reicht von April bis September, wobei man diese Muscheln auf allen Fischmärkten der Polesine findet.</p>
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Casatella Trevigiana DOP
<p>Letzte DOP -Prädikatsverleihung des Hauses Venetien, dabei handelt es sich aber um den ersten Frischkäse Italiens, dem dieses Prädikat verliehen wurden. Der <strong>Casatella Trevigiana ist eine Spezialität mit einfachem und delikatem Geschmack</strong>, sie wurde 2008 in das Register der EU zum Schutz der Ursprungsbezeichnungen von Agrarerzeugnissen und Lebensmittel aufgenommen.</p>
<p>Dieser für die <strong>Provinz von Treviso typische Käse</strong> wurde einst in den kleinen landwirtschaftlichen Betrieben hergestellt, seine Geschichte zeugt von der einstigen Armut dieser Gegenden. Die Frauen verwandelten die Milch der wenigen Kühe mit einfachen und von Generation zu Generation überlieferten Techniken zu Käse. Der Käse war je nach Jahreszeit unterschiedlich, er wurde bevorzugt im Winter aus der fetteren Milch erzeugt. Zu diesen Zeiten wurde der Käse "casada" genannt (im Dialekt von Treviso bedeutet das "Haus") und auch sein heutiger Name stammt von diesem alten Ausdruck.</p>
<p>Heute wird der Casatella DOP dank der mechanisierten Prozesse ganzjährig hergestellt. Es handelt sich um einen weichen und cremigen Frischkäse mit einfachem und delikatem Geschmack, der in sich <strong>Tradition und Innovation</strong> vereint. Geschätzt wegen seiner Frische und seinem Nährwert darf die für ihn verwendete Milch nur aus den Ställen der Provinz von Treviso stammen und auch die Herstellung (Erzeugung, Reifung und Verpackung) muss in der Produktionszone erfolgen. <br /> Pur auf Brot oder Polenta gestrichen eignet sich der Casatella trevigiana auch für viele Rezepte auf Fleisch und Fischbasis. Als Dessert verzaubert er auch anspruchsvollste Gaumen!</p>
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Weißer Knoblauch aus Polesine DOP
<p>Diese <strong>Gemüsesorte </strong>wird nicht nur in der Küche <strong>geschätzt, </strong>sondern kommt auch aufgrund ihrer vielen Eigenschaften häufig zum Einsatz: Sie ist antibakteriell, antiseptisch, schleimlösend, blutdrucksenkend und wirkt sich regulierend auf das Herz-Kreislauf-System aus. Man kann diesen <strong>Knoblauch </strong>also wirklich als <strong>Allheilmittel </strong>bezeichnen. </p>
<p>Im Gebiet <strong>Polesine</strong> (Provinz Rovigo) ist der Anbau von Knoblauch weit verbreitet, wobei man hier sowohl bei Produktion als auch Verarbeitung vor dem Verkauf auf eine lange Tradition zurückblickt. Schon im 16. Jahrhundert wurde dieses Gemüse hier angebaut. Wie im Geschichtsarchiv der Handelskammer Rovigo vermerkt ist, diente der Platz von Rovigo im Laufe der Jahrhunderte als wichtiges Zentrum für den Verkauf von Knoblauch aus Polesine.</p>
<p>Die Tatsache, dass der Knoblauchanbau sich im Laufe der Zeit im Gebiet Polesine bewährt hat, zeigt, dass die pedoklimatischen Voraussetzungen und der Faktor Mensch die Grundlage für die Bestätigung dieser Gemüsesorte bilden. <strong>Weißer Knoblauch aus Polesine</strong> zeichnet sich durch gleichmäßig <strong>weiße und glänzende </strong>Knollen aus, die keine andersfarbigen Streifen aufweisen. Die Knollen sind von regelmäßiger und kompakter Form, am Wurzelansatz sind sie leicht abgeflacht. Die Blätter sind lanzettlich und schmal, ihre Farbe ist grün/bläulich.</p>
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