Casatella Trevigiana DOP

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Letzte DOP -Prädikatsverleihung des Hauses Venetien, dabei handelt es sich aber um den ersten Frischkäse Italiens, dem dieses Prädikat verliehen wurden. Der Casatella Trevigiana ist eine Spezialität mit einfachem und delikatem Geschmack, sie wurde 2008 in das Register der EU zum Schutz der Ursprungsbezeichnungen von Agrarerzeugnissen und Lebensmittel aufgenommen.

Dieser für die Provinz von Treviso typische Käse wurde einst in den kleinen landwirtschaftlichen Betrieben hergestellt, seine Geschichte zeugt von der einstigen Armut dieser Gegenden. Die Frauen verwandelten die Milch der wenigen Kühe mit einfachen und von Generation zu Generation überlieferten Techniken zu Käse. Der Käse war je nach Jahreszeit unterschiedlich, er wurde bevorzugt im Winter aus der fetteren Milch erzeugt. Zu diesen Zeiten wurde der Käse "casada" genannt (im Dialekt von Treviso bedeutet das "Haus") und auch sein heutiger Name stammt von diesem alten Ausdruck.

Heute wird der Casatella DOP dank der mechanisierten Prozesse ganzjährig hergestellt. Es handelt sich um einen weichen und cremigen Frischkäse mit einfachem und delikatem Geschmack, der in sich Tradition und Innovation vereint. Geschätzt wegen seiner Frische und seinem Nährwert darf die für ihn verwendete Milch nur aus den Ställen der Provinz von Treviso stammen und auch die Herstellung (Erzeugung, Reifung und Verpackung) muss in der Produktionszone erfolgen. 
Pur auf Brot oder Polenta gestrichen eignet sich der Casatella trevigiana auch für viele Rezepte auf Fleisch und Fischbasis. Als Dessert verzaubert er auch anspruchsvollste Gaumen!

 

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Preparazione della Casatella Trevigiana
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Davide Busetto
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Asparago bianco di Bassano DOP

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Das Gebiet, das außer Bassano del Grappa andere Gemeinden in der Provinz von Vicenza umfasst, ist die Produktionszone Venetiens, die erst kürzlich das Qualitätsprädikat D.O.P. erhalten hat. Auf diesen sandigen, lockeren, gut dränierten und kalkreichen Böden entlang des Verlaufes des Flusses Brenta findet der Spargel bei besonders mildem Klima sein ideales Substrat. Der mit dem Prädikat D.O.P. ausgezeichnete Spargel hat weiß rosa, zarte Sprossen mit süß-bitterem Geschmack, gerade mit schöner Form und mit kompakter Spitze; er darf weder hohl, noch gespalten, geschält oder gebrochen sein.

Die Verwendung des Spargels in diesem Gebiet hat eine jahrhundertealte Tradition. Eine antike Legende spricht dem Heiligen Antonius von Padua die Verbreitung dieses Gemüses in Bassano zu, er ist hierhergekommen, um den Tyrannen Ezzelino da Romano zu zähmen. Dieses Produkt ist auch auf besondere Art an den Heiligen gebunden, weil der 13.Juni traditionell als letzter Erntetag gilt, Sterbetag des Heiligen Antonius im Jahr 1231. Die ersten Schriftstücke, die über den Spargelanbau in dieser Zone aussagen, gehen auf die Republik Venedig zurück: sein Handel brachte gute Erträge und in der Spargelsaison durfte dieses Gemüse nicht auf den Banketten der adeligen Venezianer fehlen. Andere Urkunden bezeugen, dass auch die Teilnehmer des Konzils von Trient bei ihrer Rückreise durch das Genie um Bassano den Spargel besonders schätzten.

 

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Piatto di Asparagi Bianchi di Bassano con uova sode
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Davide Busetto
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Weißer Knoblauch aus Polesine DOP

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Diese Gemüsesorte wird nicht nur in der Küche geschätzt, sondern kommt auch aufgrund ihrer vielen Eigenschaften häufig zum Einsatz: Sie ist antibakteriell, antiseptisch, schleimlösend, blutdrucksenkend und wirkt sich regulierend auf das Herz-Kreislauf-System aus. Man kann diesen Knoblauch also wirklich als Allheilmittel bezeichnen. 

Im Gebiet Polesine (Provinz Rovigo) ist der Anbau von Knoblauch weit verbreitet, wobei man hier sowohl bei Produktion als auch Verarbeitung vor dem Verkauf auf eine lange Tradition zurückblickt. Schon im 16. Jahrhundert wurde dieses Gemüse hier angebaut. Wie im Geschichtsarchiv der Handelskammer Rovigo vermerkt ist, diente der Platz von Rovigo im Laufe der Jahrhunderte als wichtiges Zentrum für den Verkauf von Knoblauch aus Polesine.

Die Tatsache, dass der Knoblauchanbau sich im Laufe der Zeit im Gebiet Polesine bewährt hat, zeigt, dass die pedoklimatischen Voraussetzungen und der Faktor Mensch die Grundlage für die Bestätigung dieser Gemüsesorte bilden. Weißer Knoblauch aus Polesine zeichnet sich durch gleichmäßig weiße und glänzende Knollen aus, die keine andersfarbigen Streifen aufweisen. Die Knollen sind von regelmäßiger und kompakter Form, am Wurzelansatz sind sie leicht abgeflacht. Die Blätter sind lanzettlich und schmal, ihre Farbe ist grün/bläulich.


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Trecce di Aglio Bianco Polesano DOP
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Consorzio Aglio Bianco Polesano DOP
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Riso Vialone Nano Veronese IGP

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Der Reis gelangt vom Orient nach Venedig und wurde hier rasch zum Symbol für Reichtum, Überfluss und Fruchtbarkeit, von hier stammt die Gewohnheit, eine Handvoll Reis auf das Brautpaar nach der Eheschließung zu werfen.

In Venetien war ein Reisgericht immer ein Glücksbringer, wie zum Beispiel Reis und Leber auf Bauernhochzeiten aber auch auf den Tafeln der Adeligen: das typische Gericht der Dogen am Tag des heiligen Markus war das auch heute noch berühmte Risibisi (Reis mit Erbsen).

Der Reisanbau geht in der Ebene Venetiens auf das 17. Jhdt. zurück, veränderte tiefgreifend die Landschaftsform und die Traditionen dieser Gegend.

Der Reisanbau um Verona war seit jeher durch den Anbau von Sorten von großem Wert und den Anbautechniken bestimmt, die trotz Modernisierungen antike Traditionen beibehalten haben.

Das Auftreten der Sorte Vialone Nano konnte einen großen Erfolg verzeichnen, der hier seinen höchsten Ausdruck gefunden hat und die Hersteller der Genossenschaft zum Schutz dieser Sorte dazu bewegt hat, das europäische Gütesiegel zu beantragen.

Für die Bewohner Venetiens ist der Reis ein ganz besonderes Erzeugnis, die lokale Zubereitung ist einzigartig und wird als „all'onda" bezeichnet: der Reis wird in wenig Flüssigkeit gekocht, sodass jedes Korn den Geschmack der anderen Zutaten in sich aufnimmt und trotzdem „al dente" bleibt, er muss wie eine Welle weich bleiben, nachdem er mit Butter oder mit geriebenem Parmesan vermischt worden ist.

Die Produktionszone ist sehr weitläufig und heute durch eine Themenroute, reich an architektonischen und kulturellen Zeugen, verbunden worden.

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Piatto di risotto
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Archivio Strada del Riso
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Radicchio di Verona IGP

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Länglich-ovale Form, kompakte dunkelrote Blätter mit stark ausgeprägter, zentraler weißer Blattrippe. Der Radicchio di Verona I.G.P. kommt in den Sorten "Precoce" und "Tardivo" vor. Die Produktionszone erstreckt sich über die südlichen Bereiche Venetiens mit Überschwemmungsböden, die sandig und reich an organischer Substanz sind, sowie gut dräniert, frisch und fruchtbar, in einem Klima mit sehr heißen und feuchten Sommern und strengen Wintern und beträchtlichen Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten.

Mehrmals als "das rote Gold" bezeichnet, ist der Radicchio di Verona knackig, leicht bitter, reich an Vitaminen A und B, Mineralsalzen und entschlackenden Eigenschaften. Man findet ihn einfach auf dem Markt und seine Eigenschaften ermöglichen seinen vielfältigen Einsatz von der Vorspeise bis hin zum Dessert, roh oder auch gekocht.

Man braucht ihn jetzt nur noch versuchen, entweder zu Hause, in den Restaurants rund um Verona, oder im Rahmen der wichtigen Messen von Casaleone und Roveredo di Guà, hier kann der Radicchio-Anbau eine jahrhundert alte Tradition aufweisen.

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Radicchio di Verona IGP in cassetta
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Reis aus dem Po-Delta IGP

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Die ersten Belege für den Anbau von Reis in Polesine, und insbesondere im Mündungsgebiet des Flusses Po, stammen aus der Zeit um 1500: Ein Anbau, der aufs engste mit der Urbarmachung des Gebiets in Zusammenhang steht. So spielte der Anbau von Reis eine wichtige Rolle, um die Umwandlung in landwirtschaftlich nutzbare und zur Fruchtfolge bestimmte Flächen zu beschleunigen. Dies bestätigt ein Gesetz der Republik Venedig aus dem Jahr 1594.

Ende des 18. Jahrhunderts begannen einige venezianische Patrizier mit dem systematischen Anbau von Reis in den soeben urbar gemachten Gebieten der Provinz Rovigo. Im Laufe des 19. Jahrhunderts waren es aber vor allem die neuen bürgerlichen Landbesitzer, die diese Form des Anbaus auf groß angelegte Weise verbreiteten. Das typische Anbaugebiet für „Reis aus dem Po-Delta“ erstreckt sich im äußersten Osten der Poebene zwischen den Regionen Venetien und Emilia-Romagna.

In Venetien wird Reis aus dem Po-Delta auf dem Gebiet der folgenden Gemeinden der Provinz Rovigo angebaut: Ariano Polesine, Porto Viro, Taglio di Po, Porto Tolle, Corbola, Papozze, Rosolina und Loreo. Die geschützte geographische Bezeichnung „Reis aus dem Po-Delta“ bezieht sich ausschließlich auf die Unterart Japonica der Kategorie Superfino in den Sorten Carnaroli, Volano, Baldo und Arborio.

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Riso coltivato nel Delta del Po
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Radicchio di Chioggia IGP

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Auch dieser Radicchio stammt vom noblen Radicchio di Treviso, der erste, der sich in Europa mit dem Gütesiegel (I.G.P.) durchgesetzt hat, er unterscheidet sich durch seine runde und kompaktere Form, der mehr oder weniger intensiv roten Blätter mit zentraler weißer Blattrippe, die an eine Rose erinnern.

Der Radicchio di Chioggia I.G.P. erhält seinen Namen von der Stadt, die ihm zu seinem Ruhm verholfen hat, die entzückende Lagunenstadt Chioggia, am Süden der Lagune Venedigs gelegen. Er wird aber auch in anderen Gemeinden der Provinzen Padua, Rovigo und Venedig angebaut. Er wird nach ganz Europa exportiert, sein Ursprung ist antik, wie aus einem Monatsheft des Istituto Federale di Credito per il Risorgimento delle Venezie (März 1923) hervorgeht. Bestätigt wird das durch die Publikation „Cenni di economia orticola" von Pagani-Gallimberti, hier wird die Anbautechnik in den Lagunengärten erklärt und durch die Studie "Orti sperimentali di Chioggia"(1935), wo Forschungen nach neuen Gemüsesorten mit besonderem Bezug auf den Radicchio erwähnt werden.

Mit seinen Sorten "Precoce" und "Tardiva" ist dieser knackige und leicht bittere Salat besonders reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Kalzium, Phosphor und Magnesium, mit antioxydierender Wirkung gegen freie Radikale, sowie diuretischen und entschlackenden Eigenschaften. Den Radicchio di Chioggia I.G.P. konsumiert man vor allem roh, er überrascht am Gaumen jedoch auch auf verschiedene Weise gekocht auf angenehme Art.

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Radicchio di Castelfranco IGP

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Radicchio Variegato di Castelfranco I.G.P. Seine Geschichte und Tradition sind eng mit dem Radicchio Rosso di Treviso Tardivo verbunden. Er ist fast sicher aus einer Kreuzung des Radischi mit einer Endivie entstanden, hier im Gebiet um Castelfranco Veneto: von der Endivie hat er die breite und dicke Blattform und die weißcremefarbenen Anteile, während die kräftige Sprenkelung vom Radicchio Rosso stammt, ebenso wie die Prädisposition für die sogenannte „forzatura-imbianchimento" im Wasserbad. Das Endprodukt ist außer köstlich am Gaumen auch von besonderer Schönheit, er wurde daher auch "Rose aus Castelfranco" oder "Blüte zum Essen" genannt. Der Kopf präsentiert sich mit den charakteristischen weißcremefarbenen Blättern mit starker verschiedenfarbener Sprenkelung, von hellviolett bis rotviolettem oder kräftigem Rot.

Der delikate Geschmack geht vom Süßlichen bis ins angenehm Bittere. Daher wird er in der lokalen Tradition vor allem roh als Salat genossen, wie das auch für Radicchio aus Treviso gilt. Das heißt aber nicht, dass er nicht Teil von schmackhaften Rezepten sein kann. In der Produktionszone zwischen den Provinzen Treviso, Padua und Venedig wächst er auf frischen, tiefen, gut dränierten und nicht zu nährstoffreichen Böden.

Die Ernte der Salatköpfe ist für Anfang Oktober vorgesehen, nur die Technik vermag es, die geschmacklichen und ästhetischen Qualitäten des Produktes hervorzuheben, nach einem langen Entwicklungsweg haben die Köpfe einen Durchmesser von etwa 15 cm, sie sind kompakt mit kurzer Pfahlwurzel.

 

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Raccolta del Radicchio Variegato di Castelfranco
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Consorzio di tutela del Radicchio di Treviso IGP
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Salat aus Lusia IGP

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Um das Jahr 1960 fiel die Aufmerksamkeit einiger Händler aus dem Gebiet Lusia (in der Gemeinde Rovigo) im Zuge des Handels mit dem Obst- und Gemüsemarkt von Verona auf den Gartensalat Lattuga Gentile und sie begannen, die Einführung dieser Salatsorte in den lokalen Anbaubetrieben zu fördern. Dank der günstigen pedoklimatischen Bedingungen konnten hier sowohl bei Qualität als auch Quantität ausgezeichnete Ergebnisse erzielt werden, weshalb die Hersteller begannen, einzelne Sorten auszuwählen, um so die organoleptischen Eigenschaften dieser Salatsorte weiter hervorzuheben.

Das Anbaugebiet für Salat aus Lusia IGP umfass das gesamte Gebiet der folgenden Gemeinden in der Provinz Rovigo: Lusia, Badia Polesine, Lendinara, Costa di Rovigo, Fratta Polesine, Villanova del Ghebbo und Rovigo. In der Provinz Padua hingegen liegen die Gemeinden Barbona, Vescovana und Sant'Urbano.

Der Stängel ist kurz, maximal 6 cm, und besonders fleischig. Die Stängelblätter unterscheiden sich je nach klimatischen Bedingungen in Anzahl, Form, Größe und Farbe. Der Geschmack ist frisch und knackig. Dieses Produkt zeichnet sich vor allem durch seine weiche Konsistenz aus, die auf das absolute Fehlen faseriger Pflanzenteile zurückzuführen ist. Auch 10-12 Stunden nach der Ernte ist der Gartensalat noch prall und weist keine Form der Verholzung auf.

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Die Bohne aus Lamon IGP

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Diese Hülsenfrucht war über Jahrhunderte hindurch das Hauptnahrungsmittel der armen Bevölkerung als Fleischersatz, in den letzten Jahren wurde die Bohne im Zeichen der lokalen Traditionen wieder neu entdeckt.
Ihre Verbreitung im gebirgigen Bereich Venetiens ist der Sensibilität des Humanisten Giovan Pietro dalle Fosse, bekannter unter seinem akademischen Namen Piero Valeriano, einen Angestellten am Hof des Papstes Clemens VII. zu verdanken. 1532 schenkte ihm der Papst diese wertvollen Samen mit dem Auftrag, sie in seinem Geburtsland zu verbreiten.

Das machte er mit Enthusiasmus und baute seine Pflanzen in seinen Besitztümern des Castionese in der Nähe von Belluno an, die sich als besonderes geeignet herausstellten. Die Pflanze verbreitete sich ziemlich rasch über das gesamte Tal hinweg bis Richtung Feltre, auch in Lamon und Sovramonte fand sie ideale Wachstumsbedingungen, sodass in späterer Zeit eine Bohnenart nach der Ortschaft benannt wurde.

Auf dieser Hochebene kam es durch die klimatischen Bedingungen im Laufe der Zeit zu Spontanselektionen der Bohne, die sich durch vier Sorten auszeichnete: Spagnol. Spagnolet, Calonega und Canalino.
Die Bohne wurde von den Bewohnern von Lamon als Segen gesehen und wurde in die traditionelle Küche gemeinsam mit geräuchertem Schafsfleisch aufgenommen, der anderen vorherrschenden Aktivität auf der Hochebene. 1996 erhielt die Bohne aus Lamon das Prädikat I.G.P., in Konformität mit der Berufung der Bodenbeschaffung in diesem Gebiet und der geografischen Lage.

 

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Fagioli della Val di Zoldo
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