Giardino di Villa Godi, Da Porto Bissari, Piovene Porto Godi
Die Villa befindet sich in der Nähe der Stadt Vicenza. Villa Godi, Piovene wurde 1597 von dem Architekten Vincenzo Scamozzi erbaut. Der Grundriss des Hauptgebäudes entspricht genau dem gewohnten Schema der venezianischen Villen des 16. Jahrhunderts: ein großer zentraler Salon, flankiert von drei kleineren Räumen auf jeder Seite. Die Kapelle am Rande des Parks, ein hervorragendes Zeugnis des 17. Jahrhunderts in Vicenza, wird Antonio Pizzoccaro zugeschrieben.
Exzellenzen der Villa: Die Villa wurde kürzlich restauriert, um Veranstaltungen auszurichten. Sie verfügt über Servicebereiche und Heizung. Ein weitläufiger jahrhundertealter Park von ca. 60.000 qm mit einer Allee aus jahrhundertealten Platanen hinter der Villa ermöglicht angenehme Entspannungsmomente. Umgeben von einem großen Fischteich, gibt es einen großen Parkplatz für Autos und Busse im Park.
<p>Öffnungszeiten: Morgens von 10:00 bis 12:00 Nachmittags von 14:00 bis 16:00 </p> <p>Besuche: Nur nach vorheriger Reservierung. </p> <p> </p>
<p>Eintrittskarte: 5,00 Euro</p>
Garten der Villa Godi, Da Porto Bassani, Piovene Porto Godi<br>Katalognummer IRVV (Regionalinstitut für venetische Villen): A0500001457
Villa Grimani, De Grandi
Die Highlights der Villa: Die Innenräume sind reich mit Fresken geschmückt; die Loggia ist mit römischen Ausgrabungsstätten geschmückt, darunter ein Amphitheater, ein Obelisk und vieles mehr. Der zentrale Saal zeigt vier Episoden, die den Ruhm der Familie Grimani würdigen: Kriegsszenen mit dem Brand einer Burg (möglicherweise der von Cologna mit ihrer Festung), der Krönung einer Person, die ihre Rüstung abgelegt hat (ein Doge der Familie Grimani), und dem Bau eines bedeutenden Gebäudes (möglicherweise der Festung von Palmanova).
Kontextuelle Highlights: Zwei weitere historische venezianische Villen befinden sich in der Villa Cainacqua, heute Bergamasco Martello (Caselle di Pressana), und der Villa Querini-Stampalia, heute Baldisserotto (Pressana).
Von 16.00 bis 18.30 Uhr.
Freier Eintritt.
Villa Grimani, De Grandi - Villa Grimani, De Grandi <br>Katalognummer IRVV (Regionale Institut für venetische Villen): A0500001179
Villa Molin
Die 1597 von Vincenzo Scamozzi für den Botschafter der Serenissima, Nicolò Molin, entworfene Villa ist eines der bedeutendsten Gebäude in Padua. Im Inneren befindet sich eine kostbare Schatzkammer mit Kunstwerken aus vier Jahrhunderten. Jetzt kann sie endlich besichtigt werden, und zwar im Rahmen von Führungen, die von einem kunsthistorisch versierten Architekten geleitet werden, der über die architektonischen und künstlerischen Besonderheiten und die faszinierenden Geschichten der Familien, die dort lebten, berichtet.
Die Villa steht auch für Veranstaltungen und Feierlichkeiten zur Verfügung. „Der berühmte Herr Niccolò Molino Cavaliere baute nach diesen Entwürfen an einem Ort, der als la Mandria bekannt ist... wo der Komfort und das Vergnügen der Villa vereint sind.... Das Aussehen des Gebäudes blickt in Richtung Sirocco: die Hauptstraße führt davor vorbei und der Bacchiglione, ein sehr schiffbarer Fluss, fließt”. So beschreibt Vincenzo Scamozzi in seinem Traktat die Villa Molin und so ist es uns seit 1597 überliefert. Sie spiegelt sich majestätisch und elegant wie der Originalentwurf im Wasser des Battaglia Kanals.
Der Auftraggeber: Nicolò Molin
Die Villa wurde 1597 von Nicolò Molin, Savio di Terraferma, Botschafter der Serenissima im Großherzogtum Toskana und am englischen Hof und Ehemann der Tochter des Dogen Alvise Grimani, errichtet. Die Familie Molin schenkte der Republik Venedig viele illustre Männer, weise und tapfere Politiker und Kämpfer sowie tugendhafte Prälaten. Die venezianischen Patrizier konkurrierten beim Bau prächtiger Residenzen miteinander. Als Nicolò beschloss, eine Landvilla zu bauen, um seiner Familie zu huldigen, zog er den bedeutendsten Architekten seiner Zeit in Venedig hinzu: Vincenzo Scamozzi, damals offizieller Architekt der Republik Venedig und Autor der Procuratie Nuove auf dem Markusplatz und Fortführer einiger Entwürfe von Palladio.
Der Entwerfer: Vincenzo Scamozzi
Scamozzi, der Erbauer der Villa Molin, ist der letzte der großen Renaissance-Architekten, der zwischen der triumphalen Tradition der Generation von Palladio und der neuen Welt von Galileo Galilei steht. Er suchte seine eigene Dimension in einer Vision der Architektur als rationale Praxis, die auf funktionale Aspekte, auf die Sparsamkeit der Mittel, aber auch auf eine neue Beziehung zur Landschaft achtet und schuf Meisterwerke wie die Rocca Pisana in Lonigo, das Theater in Sabbioneta, die Procuratie Nuove auf dem Markusplatz in Venedig. Wittkower nennt ihn den „geistigen Vater des Neoklassizismus”. Als Sohn eines wohlhabenden Bauunternehmers aus Vicenza genoss Scamozzi eine sehr breit gefächerte Ausbildung. Er studierte Architektur anhand der Texte von Sebastiano Serlio, vertiefte sein Studium der antiken Bauwerke durch häufige Reisen nach Rom und erwarb ein Wissen, das weit über die Grenzen der mit der Architektur verbundenen Disziplinen in den verschiedensten Bereichen hinausging, von den lateinischen und griechischen Klassikern bis zu den populärsten Werken der modernen Populärwissenschaft.
Die Villa
Im Laufe der Jahrhunderte residierten alle wichtigen Adelsfamilien Paduas durch Heirat und Eigentumsübertragung in der Villa. Nach den Molin ging die Villa an die Capodilista über, und als dieser Zweig der Familie ausstarb, ging sie 1672 an die Conti über. Sie sind für die Fresken in der zentralen Halle verantwortlich, wovon die Wappenschilder im Gewölbe der Halle zeugen.
Im Jahr 1748 empfing man den Bischof von Padua, Carlo Rezzonico, der später Papst Clemens XIII. wurde. Im Jahr 1772 kaufte die Familie Capodilista die Villa zurück und schuf die prächtigen Stuckarbeiten in den Räumen des ersten Stocks. Der rote Hirsch, das Symbol der Capodilista, findet sich an den Türen des Erdgeschosses und in anderen dekorativen Elementen wie den Wappenschilden in den Ecken des Gewölbes des Saales wieder, die von den Ehen zwischen den Capodilista und anderen Adelsfamilien erzählen.
Durch Eigentumsübertragungen und Eheschließungen ging sie in den Besitz der Familie Dondi Orologio über. Im Jahr 1918 fanden hier mehrere Treffen statt, die zum Waffenstillstand führten, der am 3. November in der nahe gelegenen Villa Giusti unterzeichnet wurde. Im Jahr 1955 erwarb der Industrielle Igino Kofler die Villa und führte umfangreiche Restaurierungsarbeiten durch, die der Villa zu ihrem früheren Glanz verhalfen. Bei der Restaurierung durch Kofler wurden die ursprünglichen Fresken wiederhergestellt und einige Dekorationen aus dem 19. Jahrhundert entfernt, die mit der Struktur und der ursprünglichen Vision der Villa nicht vereinbar waren.
Die geschickte und fachkundige Hand des Planers Vincenzo Scamozzi hat klare, elegante Räume und einen Grundriss von außergewöhnlicher geometrischer Kohärenz entworfen, der auf dem Quadrat basiert, das sowohl die Form der Villa als auch die zentrale Halle bestimmt. Das Erdgeschoss ist in Eckzimmer unterteilt, die sich um den zentralen Raum mit einem gekonnt abgesenkten Gewölbe gruppieren.
Die monumentale Treppe führt in das Obergeschoss, wo sich die Pracht des Saals mit dreifacher Höhe entfaltet, der vollständig mit Fresken ausgemalt ist, mit Apsiden, die verschiedene Ansichten der vier Himmelsrichtungen einrahmen, und stuckverzierte Nischenräume aufweist. In der zentralen Halle bedecken perspektivisch gemalte virtuelle Architekturen die gesamten Wände und das Gewölbe und bilden ein grandioses Ensemble, das an die römischen Thermen erinnert, die Scamozzi in seiner Jugend studierte.
Die Polychromie unterstreicht die Vielfalt und die Illusion der Tiefe der Räume. Nischen und ovale Kameen in violetter Monochromie umschließen und überragen die vier zentralen Türen. Hier werden Episoden aus dem Leben von Aeneas, dem tapfersten Trojaner nach Hektor, erzählt. Über den acht Ecktüren betonen Scheinkassetten und Blumenvasen die perspektivische Dimension des gesamten quadratischen Grundrisses.
Das Gewölbe erhebt sich über einem geradlinigen, bemalten Gesims; in den Ecken begrenzen korinthische Säulen aus rotem Marmor acht tiefe Loggien, aus denen Musiker, Damen und Ritter herausschauen. An den vier Ecken befinden sich die Wappen der Familien Capodilista und Conti. Auf den vier Segeln sind vier Putten vor einem blauen Himmel abgebildet, die die Jahreszeiten darstellen, ein Zeichen für das Vergehen der Zeit und ein häufig anzutreffendes Thema in den Villen. Die mittlere Tafel erzählt den Mythos, wonach Eos sich in den trojanischen Helden Tithonos verliebte, aber vergaß, für ihn um die ewige Jugend zu bitten. Am Ende hatte er nur mehr seine Stimme und wurde in eine Zikade verwandelt.
Einen originellen Kontrast bilden die hellen und zarten Stuckarbeiten, die Ende des 18. Jahrhunderts von der Familie Capodilista ausgeführt wurden und die Räume und Salons mit Voluten, Ranken und Kameen verzieren. Glaslüster und antike Möbel vervollständigen die Einrichtung und verleihen allen Räumen einen lebendigen und gemütlichen Charakter. Der elegante ionische Vorbau erhebt sich majestätisch über die Straße und spiegelt sich im Battaglia-Kanal. Am Giebel befindet sich das steinerne Wappen der Familie Molin, auf dem ein Mühlrad abgebildet ist.
Die ursprünglichen diagonalen Kapitelle, mit denen die Säulen geschmückt sind, werden als „Scamozzianische Kapitelle” bezeichnet und sind vom Saturntempel in Rom inspiriert, den Scamozzi auf seinen Studienreisen besucht hatte, auf denen er klassische Werke studierte und neu gestaltete. Die Loggia erscheint wie eine offene Halle, und wenn man die zwischen den Säulen eingefügten Balustraden und die Verwendung ionischer Kapitelle mit diagonalen Voluten in Betracht zieht, scheint es nicht abwegig, den Vorbau als eine Fassade zu betrachten, die einen eingeschränkten Einblick bedingt und sich den Blicken der Passanten auf der Straße und dem Kanal wie auf einer Hauptstraße anbietet.
Siehe www.villamolinpadova.com für die Öffnungszeiten.
Villa Molin, Capodilista, Conti, Dondi dell'Orologio, Kofler - Villa Molin <br>Kat.-Nr. IRVV (Regionalinstitut für venetische Villen): A0500000350
Villa Morosini Cappello
Die Villa, die am linken Ufer der Brenta liegt, stellt ein einzigartiges und geniales Beispiel der großen venetianischen Architektur des zweiten 16. Jahrhunderts dar. Das außergewöhnliche Bauwerk, das vermutlich gegen Ende des 16. Jahrhunderts (1560-1580) datiert wird, wird dem palladianischen Architekten Francesco Zamberlan zugeschrieben und wurde vom Architekten Antonio Sardi vollendet.
Sie zeichnet sich durch eine Portikus und einen Säulengang im ionischen Stil aus, die das gesamte rechteckige Perimeter durchziehen, sodass kein Wandabschnitt je den außergewöhnlichen malerischen und chiaroscuro Effekt unterbricht. Die Villa bietet sowohl außen als auch innen Lösungen, die zwar die palladianische Erfahrung voraussetzen, aber ganz neu und originell sind, sodass das Bauwerk ein isoliertes und unwiederholbares architektonisches Ereignis bleibt. Die Villa gehörte den Morosini, den Cappello, den Battaggia, den Lampertico und den Vanzo-Mercante und ist heute im Besitz der Gemeinde und ein Rathaus.
Im ersten Stock der Barchessa Sud befindet sich die Gemeindebibliothek, deren Rückwand, vom Meister Bruno Breggion frescoed, die Geschichte des Landes in Bildern erzählt. In der ehemaligen Hausmeisterwohnung befindet sich das Tageszentrum für Senioren und es werden Konferenzen, Ausstellungen und öffentliche Treffen abgehalten.
<p>Öffnungszeiten:</p><p>Mo/Dienst/Mitt/Freitag <i>:</i>10.00-13.00<br>Donnerstag<i>: </i>8.30-12.30/16.30-18.30<br>Feiertage geschlossen<br>Gruppen nach Vereinbarung</p>
Freier Eintritt
Villa Morosini, Cappello, Battaggia, Lampertico, Vanzo - Mercante, genannt "der Palazzo" - Villa Morosini Cappello <br>Nr. Katalog IRVV (Istituto Regionale Ville Venete): A0500002893
Villa Giustiniani
Die Gärten von Villa Giustiniani erstrecken sich über eine Fläche von 5 Hektar. Im historischen Park stehen seltene und jahrhundertealte Bäume, darunter eine Magnolia grandiflora und eine außergewöhnlich große Zeder aus dem Libanon. Der Frühling ist die ideale Jahreszeit, um die Hunderte von Varietäten alter Rosen im Rosengarten und die anderen Frühlingsblüher wie Pfingstrosen, Gräser und Iris zu bewundern. Im Herbst bedeckt der Garten sich mit Beeren (Hagebutten) in verschiedenen Größen und Farben, und Anemonen, Kolchizien und Astern blühen in verschiedenen Farben. Von großem Wert sind die Sammlungen von Zitrusfrüchten in antiken toskanischen Terrakottatöpfen, insbesondere die Zitronen, die für ihre Größe und Langlebigkeit bewundernswert sind.
Die Führung, geleitet von den Besitzern, die erfahrene und leidenschaftliche Gärtner sind, dauert etwa 1h30m und wird an das Interesse des Besuchers angepasst.
Auf Anfrage ist es möglich, auch die dekorierten Salons im Inneren der Villa, im barocken Flügel, der Baldassare Longhena zugeschrieben wird, zu besichtigen.
Der Garten ist vom 1. April bis zum 31. Oktober zugänglich.
Der Eintritt erfolgt über die Via Ronchi 4, loc. Vanzo di San Pietro Viminario, 5 km von der Autobahnausfahrt Monselice entfernt.
Geöffnet vom 1. April bis 31. Oktober. Besuche nur nach Vereinbarung: Lorenzo Giustiniani Tel. 0429 719202, Handy 335 6049183 <a href="mailto:info@villavanzo.com">info@villavanzo.com</a>
Villa Viaro-Giustiniani - Villa Giustiniani <br>Katalognummer IRVV (Regionalinstitut der venetischen Villen): A0500000481
Villa Paruta, Malgara
Villa Paruta, gelegen im Gebiet der Euganeischen Hügel, stellt eines der interessantesten Zeugnisse der venetianischen Architektur der späten Renaissance dar. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts von der venezianischen Adelsfamilie Paruta, lucchese Ursprungs, erbaut, die durch Handel und bedeutende Persönlichkeiten wie den Historiker und Diplomat Paolo Paruta in der Serenissima wirtschaftlichen und politischen Ruhm erlangte.
Die Villa ist heute das einzige erhaltene Gebäude eines umfangreicheren ländlichen und herrschaftlichen Ensembles, zu dem eine Kapelle gehörte, die in den pastoralen Besuchen von 1747 erwähnt wird, eine Barchessa, das Haus des Gastaldos, eine Fremdenunterkunft und ein Taubenturm. Das Gesamtbild bildete ein typisches landwirtschaftliches und Wohnzentrum des venezianischen Adels, umgeben von der Landschaft der Euganeischen Hügel.
Das Gebäude zeichnet sich durch die elegante kompakte Struktur in Form eines Quaders aus, die durch architektonische Elemente von erheblichem Wert bereichert wird. An der Hauptseite sticht ein sechzehnjähriger Portikus mit dorischen Säulen hervor, der eine reizvolle Asymmetrie zur raffinierten loggiau in ionischem Stil schafft. Aufgrund seiner formalen Merkmale wird die Villa traditionell Andrea Palladio oder einem seiner engen Mitarbeiter zugeschrieben, eine Hypothese, die ihren historischen und künstlerischen Wert erhöht.
Im Inneren sind Fresken der venetianischen Schule des 16. Jahrhunderts erhalten, die Zeugnis für den kulturellen Reichtum und den dekorativen Geschmack der patrizischen Wohnsitze jener Zeit ablegen. Umgeben von der Weinlandschaft der Euganeischen Hügel bleibt Villa Paruta ein wertvolles Erbe der Beziehung zwischen Architektur, Landwirtschaft und dem Leben des Adels in der Republik Venedig.
Villa Paruta Malgara<br> Katalognummer IRVV (Regionale Institut für Venetische Villen): A0500001343
Villa Sandi, Marcato, Ancilotto
Die Ursprünge der Villa Ancilotto sind eng mit der Geschichte des Gebiets von Crocetta del Montello und dessen Entwicklung in den letzten vierhundert Jahren verbunden. Im 17. Jahrhundert befand sich an der Stelle, an der heute die Villa steht, eine Gaststätte-Pension namens “Hosteria alla Crosetta”, die aufgrund ihrer Lage an der Kreuzung von vier Straßen in der Nähe eines Arms des wichtigen Kanals Brentella sehr bekannt und beliebt war.
In den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts erwarb Giovanni Marcato die Hosteria von dem Adligen Sandi: Später ließ sein Sohn Giovan Battista, die Wassermenge des nahen Kanals nutzend, den ersten Kern einer Spinnerei bauen, die ein bedeutendes Industrieunternehmen wurde. Als Giovanna Marcato den Grafen Riccardo Ancilotto heiratete, wurde die Crosetta und das angrenzende Gebäude zur Residenz der Besitzer umgestaltet.
Die Villa wurde auf drei Etagen angelegt, mit einer Vielzahl von unterschiedlich großen Bogenöffnungen, die die Fassade auflockern und der gesamten Struktur Dynamik verleihen. Im ersten Stock verläuft ein Loggia (mit Fresken aus dem späten 19. Jahrhundert), die auch den angrenzenden Räumen Luftigkeit und Helligkeit verleiht. Im Süden erstreckt sich ein großer Park, der die Villa schmückt und sie in einer einladenden und entspannenden Umgebung einhüllt. Seit sie Eigentum der Gemeinde Crocetta del Montello ist, beherbergt sie die Bibliothek, Ausstellungsräume, die zart dekoriert sind, und seit 1978 das Paläontologiemuseum “La Terra e l’Uomo” mit Sammlungen von Pasqualetto und Krull. Von Anfang an hat das Museum von einer engen Zusammenarbeit mit dem Centro Studi Ricerche Ligabue in Venedig profitiert und hat im Laufe der Zeit den Charakter eines Globalen Museums für Nachhaltigkeit erworben. Es verzeichnet jährlich über 12.000 Besucher. Die Villa Ancilotto ist ein Zentrum für kulturelle und künstlerische Veranstaltungen, ein Treffpunkt zur Wiederentdeckung von Geschichte und Traditionen, ein Ausbildungs- und Studienzentrum, das offen für die Bedürfnisse der Umgebung ist.
Exzellenzen der Villa: Der Bau der Villa erstreckt sich über drei Etagen, mit reduzierten Räumen im Erdgeschoss und im ersten Stock und einem einzigen großen Saal, der im obersten Stockwerk durch sichtbare Holzträger gekennzeichnet ist. In der Loggia im ersten Stock befinden sich Fresken aus dem späten 19. Jahrhundert, während die übrigen Räume fein mit Rahmen verziert sind, die von Stuckfriesen umrahmt werden. Die Fassade mit dreigeteiltem Schema weist Bogenöffnungen unterschiedlicher Größe auf, die der gesamten Struktur Dynamik und Lebhaftigkeit verleihen. Die Villa blickt auf einen schönen Park, der durch eine Allee von jahrhundertealten Linden gekennzeichnet ist.
Exzellenzen des Kontexts: Die Villa befindet sich in der Gemeinde Crocetta del Montello, in strategischer und zentraler Lage in Bezug auf wichtige historische, kulturelle, ökologische und landschaftliche Stätten in der Provinz Treviso und darüber hinaus. Eingebettet im Kreuzungspunkt zwischen den Hügeln von Valdobbiadene (UNESCO-Weltkulturerbe), dem Montello und dem Piave (historische Schauplätze des Ersten Weltkriegs und noch früher der Serenissima Republik Venedig), den Hügeln von Asolo und dem Massiv des Monte Grappa. Nur wenige Schritte entfernt lockt zudem der Reiz der Dolomiten und die Magie der Lagune.
Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Samstag von 10 – 12:30 und 15 – 18:30 Mittwoch, Freitag und Sonntag von 9 – 12:30 und 15 – 18 <br>Besuche: Kostenlose, individuelle oder geführte Besichtigungen (nur mit vorheriger Buchung). <br>Eintrittskarte: Freier Eintritt.
Museo Nazionale Villa Pisani
Die Pisani von Santo Stefano, die den Bau der Villa verantworteten, stellten einen wichtigen Zweig des Hauses Pisani dar, eine alte venezianische Patrizierfamilie. Im Laufe des 14. Jahrhunderts enormen Reichtum erlangend, dank des Handels und der Einkünfte aus Immobilien, wurden sie im 15. Jahrhundert Eigentümer eines weitreichenden Lehens in der tiefen Provinz Padua und begannen in denselben Jahren mit dem Bau des großen venezianischen Palastes in Campo Santo Stefano (dem heutigen Konservatorium "Benedetto Marcello"), das erst im 18. Jahrhundert fertiggestellt wurde. Tatsächlich war letztes Jahrhundert das goldene Zeitalter der Familie, die die höchsten Ämter der Republik Venedig erreichte. Alvise Pisani (1664 - 1741) war Botschafter am Hof des Sonnenkönigs, der Pate eines seiner Söhne wurde, und wurde später 1735 zum Doge gewählt. Aber der Niedergang stand bereits vor der Tür: Der Zusammenbruch der Republik (1797) und später die Spielleidenschaft führten dazu, dass die Pisani sich ruinös verschuldeten. Aus diesem Grund sahen sie sich gezwungen, die Villa an Napoleon Bonaparte zu verkaufen, der 1805 zum König von Italien geworden war, am 11. Januar 1807 für 1.901.000 venetische Lire.
Die Villa wurde dann vom Kaiser Bonaparte an seinen Stiefsohn Eugen von Beauharnais, Vizekönig von Italien, verschenkt, der eine Reihe von Modernisierungsarbeiten in Auftrag gab, die das Aussehen vieler Räume der Residenz und des Parks veränderten.
1814 führten die Schicksale Europas, entschieden in Waterloo, die österreichische Kaiserfamilie in die Villa Pisani, die nun Herrin des Königreichs Lombardo-Venetien geworden war. Die Residenz wurde so zum Lieblingsferienort der österreichischen Kaiserin Maria Anna Carolina und beherbergte das gesamte Who's Who der europäischen Aristokratie, vom König von Spanien Karl IV über den Zar von Russland Alexander I, vom König von Neapel Ferdinand II bis zum König von Griechenland Otto und viele andere. Die brillante Atmosphäre des Hoflebens endete 1866, als Venetien an das Königreich Italien annektiert wurde. Die Villa wurde nicht Teil des Vermögens der Krone des Hauses Savoyen, sondern wurde stattdessen Staatsbesitz, wodurch sie ihre repräsentative Funktion verlor. Nicht mehr bewohnt,wurde sie 1884 zu einem Museum und wurde von Persönlichkeiten wie Wagner, D'Annunzio (der dort eine grundlegende Szene seines Romans "Il Fuoco" ansiedelte), Mussolini und Hitler (dessen erstes offizielles Treffen hier 1934 stattfand), Pasolini (der in den Räumen der Villa und im Park eine Episode seines Films "Porcile" drehte) besucht.
Der edle Stock, der aus dreißig Räumen besteht, bewahrt Fresken, Gemälde und originale Möbel. Einen großen Prunk erreicht der Ballsaal, der sich in der Mitte des Gebäudes befindet. Giambattista Tiepolo, der größte Vertreter der Malerei des 18. Jahrhunderts in Italien, malte im Decke die Glorie der Familie Pisani, ein Meisterwerk, das nur durch ein Wunder gerettet wurde, da es zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Rahmen des großangelegten Modernisierungsprojekts des Gebäudes, das von Eugen von Beauharnais gewünscht wurde, beseitigt werden sollte. Besonders interessant ist die napoleonische Wohnung, die reich an Schätzen ist: das monumentale Himmelbett mit dem Monogramm des Kaisers, die prächtigen Schubladen des lombardischen Möbelintarsien Giuseppe Maggiolini, der bei den europäischen Höfen beliebt war, die Monochrome von Giovanni Carlo Bevilacqua, die den Mythos von Eros und Psyche erzählen, und die wertvollen Möbel im Empire-Stil, die speziell für die Villa Pisani hergestellt wurden. Im Speisesaal ist der Tisch mit einem Geschirr ausgestattet, das von der napoleonischen Hofgesellschaft verwendet wurde.
Der Parkanlage, die den Preis "Schönster Park Italiens 2008" gewann, erstreckt sich über eine gesamte Biegung des Naviglio del Brenta, mit einer Ausdehnung von 11 Hektar und einem äußeren Umfang von etwa 1.500 Metern. Er wurde nach den Plänen des padovanischen Architekten Girolamo Frigimelica de' Roberti angelegt. Im 18. Jahrhundert wurde die spektakuläre Aussicht durch große kolossale Statuen auf beiden Seiten bereichert. Die Gestaltung des Parks mit langen Perspektiven erinnert an die französischen Modelle, die von André Le Nôtre in Versailles angewandt wurden, und verbindet sich mit der venetianischen Tradition des umhegten Gartens, der durch Portale und Fenster, die die Ausblicke auf den Brenta verlängern, geöffnet wird. Das österreichische 19. Jahrhundert wird sich hingegen durch große Aufmerksamkeit für Topfpflanzen und Pflanzen im Boden auszeichnen, mit tropischen Gewächshäusern und der Aufnahme großer Baumexemplare, bevor das Revival des 20. Jahrhunderts lange Buchsbaumhecken und den großen Wasserspiegel des Parterres einführte.
<p><b>Von Sonntag, dem 27. Oktober 2024 bis Samstag, dem 29. März 2025</b> gelten folgende Öffnungszeiten:<br><br>- <b>VON DIENSTAG BIS DONNERSTAG</b>, von 9.00 bis 14.00 Uhr;<br>- <b>VON FREITAG BIS SONNTAG und an FEIERTAGEN</b>, von 9.00 bis 18.00 Uhr (der letzte Eintritt zur Villa und zum Park ist um 17:00 Uhr, mit verpflichtendem Verlassen bis 18:00 Uhr)<br>- <b>WÖCHENTLICHE SCHLIESSUNG</b>: Montag (an Feiertagsmontagen geöffnet, mit späterer Schließung am Dienstag).</p><p><b>Von Sonntag, dem 30. März bis 25. Oktober 2025</b> sind die Öffnungszeiten des Museums für die Öffentlichkeit wie folgt:<br><br>- <b>VON DIENSTAG BIS SONNTAG</b> von 9.00 bis 20.00 Uhr (die Kasse schließt um 19:00 Uhr) VERPFLICHTENDES VERLAUSSEN DES OBERGESCHOSSES DER VILLA BIS 19:30 Uhr<br>- <b>WÖCHENTLICHE SCHLIESSUNG</b>: Montag (an Feiertagsmontagen geöffnet, mit späterer Schließung am Dienstag).</p><p><b>Letzter Zugang zur Kasse eine Stunde vor Schließung</b>.</p>
<p>Geöffnet an Feiertagen montags, geschlossen dienstags.</p><p><b>Erwachsenen Ticket: </b>14.00€</p><p><b>Nur Park Ticket:</b> 8.00€</p><p><b>Ermäßigtes Ticket Villa + Park:</b> 8.00€ (Inhaber von AREA ARTE CARD und Bewohner der Gemeinden der Riviera del Brenta und Terra del Tiepolo: Bewohner der Gemeinden Campagnalupia, Campolongo, Camponogara, Dolo, Fiesso, Fossò, Martellago, Mira, Mirano, Noale, Noventa Padovana, Pianiga, Salzano, Santa Maria di Sala, Scorzè, Spinea, Stra, Vigonovo).</p><p><b>Ermäßigtes Ticket Villa + Park: </b>€ 4,00 (Jugendliche 18-25 Jahre).</p><p><br><b>Freier Eintritt</b>: für Minderjährige unter 18 Jahren und für das, was gesetzlich vorgesehen ist; Inhaber der Venetian Heritage Membership Card, gültig für zwei Personen, Besucher jeden ersten Sonntag im Monat</p><p><br></p><p><br></p>
Villa Pisani, genannt "Nationale" - Nationalmuseum Villa Pisani <br>Nr. Katalog IRVV (Regionale Institut Veneter Villen): A0500001614
Villa Tornieri
<p>Für Besichtigungen der Villa bitte unter der E-Mail-Adresse buchen: <b>cultura.istruzione@comune.quintovicentino.vi.it<br></b></p>
Villa Cogollo, Arsiero, Tornieri, Da Schio, Villardi, Mosconi, Zarontello <d:br Katalog Nr. IRVV (Regionalinstitut für venetische Villen): A05000001548
Villa Pantz
Die Villa gehörte der Adelsfamilie Pantz, Grafen mit wahrscheinlich böhmischen Ursprüngen, die durch das prächtige Wappen mit dem Adler dokumentiert sind. Der jetzige Zustand der Villa stammt aus dem 16. Jahrhundert, jedoch ist eine Umgestaltung eines früheren, älteren Gebäudes nicht auszuschließen. Die Hauptfassade ist durch eine große Veranda gekennzeichnet, die sich über das ganze Erdgeschoss erstreckt, und durch die asymmetrisch angeordnete Loggia darüber. Die Veranda hat ein Gewölbe und wird von säulen mit ionischen Kapitellen aus Stein definiert. Die Loggia im ersten Stock entwickelt sich mit sechs Rundbögen, mit Kämpfer und Schlussstein aus Stein, die auf monolithischen Säulchen mit Basen ruhen, die auf einem ebenfalls aus Stein bestehenden Gesims stehen. Die Feinheit der Verarbeitung lässt auf gebildete lokale Handwerker schließen. Die überstehenden Holzbalken des Daches ruhen auf geschnitzten Konsolen aus lokalem Stein. Die Struktur des östlichen Teils des Gebäudes wurde renoviert, wobei teilweise die originalen Putzarbeiten aus geknetetem Kalk und die Eckverzierungen wiederhergestellt wurden. Im Hauptsaal, gekennzeichnet durch die Loggia, ein klarer Verweis auf die venezianische Halle, und im Erdgeschoß sind zwei große, vermauerte Kamine wiederentdeckt worden. Der filologischen Restaurierungsintervention ermöglichte es, die adlige Residenz des 16. Jahrhunderts in ihre ursprüngliche Gestalt zurückzuführen, die durch unangemessene Eingriffe und Kalkübermalungen verdeckt worden war. Auch der Brolo (gehörendes Grundstück mit Nebengebäuden und Veranda), der vollständig von einer Mauer aus Steinen umgeben ist, mit einem mittlerweile seltenen Zugang, der durch ein Portal mit Pfeilern und einem steinernen Bogen gekennzeichnet ist, wird derzeit in seinem ursprünglichen Design restauriert und mit geeigneten Pflasterungen und Vegetation neu gestaltet.
Exzellenzen der Villa: Der Komplex der Villa Pantz, ihr von Mauern umgebener Brolo, das seltene Portal und ihre Nebengebäude bilden ein "Block" im kleinen Zentrum von Lentiai. Noch intakt, in der Nähe des Platzes, hat es nicht die Auswirkungen der überhandnehmenden kommerziell-tertiären Urbanisierung erlitten, die das Zentrum umzingelt. Der Brolo ist vollständig von Mauern umschlossen, die aus gemischtem Gestein verschiedener Größe und lithologischer Typen gebaut sind, zusammengestellt mit Kalkmörtel. Die resulting Struktur wird durch die Färbung der verschiedenen lithologischen Typen aufgewertet. Die Oberseite ist durch Abdeckungen aus Steintafeln geschützt, deren Fugen teilweise auf Dachziegeln zusammentreffen. Ein Eingangsportal in Form eines Bogens, mit Säulen und Steinrahmungen, wertet den gesamten Komplex auf.
Exzellenzen des Kontexts: Die Villa und ihr umschlossener Brolo definieren urbanistisch einen Block, der an den Hauptplatz von Lentiai angrenzt, einem Wohnzentrum, das sich im Gegensatz zur antiken militärischen Rolle der Grafschaft Cesana entwickelt hat, die in strategischer Position zum Brückenkopf über den Piave für Verteidigung und territoriale Kontrolle liegt. In der Nähe befindet sich die Kirche Santa Maria Assunta, ein klarer Renaissancebau, der Ende des 15. Jahrhunderts errichtet und 1568 erweitert wurde. Das Innere, elegant und majestätisch, hat drei Schiffe, die durch luftige Bögen getrennt sind. In den Fächern der prächtigen Holzbalkendecke und in den Altargemälden sind Geschichten von Maria zu sehen, die von Cesare Vecellio und Palma dem Jüngeren zwischen 1577 und 1579 auf Initiative eines wohlhabenden und gebildeten Auftragsgebers, wahrscheinlich des Bischofs von Ceneda, als Ex-Voto für die überstandene Pest von 1576 geschaffen wurden.
Die Villa ist nach Vereinbarung besichtigbar, da es sich um einen Privatwohnsitz handelt.
Villa Pantz<br>Katalognummer IRVV (Regionale Institut für Venezianische Villen): A0500001701