Villa da Sacco detta "La Valverde"
Valverde ist ein landwirtschaftlicher Hof, der aus einer Gruppe von Gebäuden besteht, die in einem Höfensystem organisiert sind und eng mit der Landwirtschaft verbunden sind. Der älteste Teil stammt aus den frühen Jahren des 16. Jahrhunderts, als gerade der Übergang der Interessen großer venezianischer Handelsfamilien ins Festland begann, mit der Entwicklung einer neuen und wichtigen Agrarwirtschaft. Die Herrenvilla, die den ältesten Teil des Hofes bildet und noch von den Eigentümern bewohnt wird, bewahrt ihre ursprüngliche Schönheit mit großen Steinkaminen, mit bemalten Kassettendecken und mit den Verzierungen der Schule von J. Ligozzi.
Der gesamte Komplex, einschließlich der Wohnungen der Arbeiter und der Räume für die produktiven Tätigkeiten, wie die tinazzara, der historische Weinkeller und die Kapelle, wurde einer wichtigen Restaurierung unterzogen, die in den frühen 60er Jahren begann und bis heute fortgeführt wird.
Der Hof, der einst von einem sonnigen Backsteinplatz eingenommen wurde, ist heute ein Garten, reich an Pflanzen und Düften.
Die Villa kann nur nach vorheriger Anmeldung unter Tel +39 045 526499 besichtigt werden.
<p>Valverde liegt nicht weit von den Mauern Veronas und ist zu erreichen:</p><ul><li><b>Von der Autobahn Mailand–Venedig</b>, Abfahrt Verona Ost. Nehmen Sie den Ostumgehungsring und fahren Sie an der Abfahrt Montorio-Caserma Duca ab. Biegen Sie rechts ab und die Villa befindet sich ein wenig weiter links (10 Minuten von der Mautstelle)</li> <li><b>Vom Flughafen Verona</b>. Nehmen Sie den Südring und fahren Sie an San Martino Buon Albergo ab. Von dort nehmen Sie den Ostumgehungsring und folgen Sie den obigen Anweisungen (20 Minuten)</li> <li><b>Mit öffentlichen Verkehrsmitteln</b>. Die Stadtlinie Nr. 13 hält alle 15 Minuten nur wenige Meter vom Eingangstor entfernt (20 Minuten vom Stadtzentrum)</li> <li><b>Mit dem Fahrrad</b>. Folgen Sie von der Stadt dem Radweg nach Montorio, der direkt vor der Villa vorbeiführt.</li> </ul> <p>Das Eingangstor Nummer 23 ist am nächsten zur Ampel Richtung Verona.</p>
Villa Da Sacco, auch La Valverde genannt - Villa La Valverde <br>Nr. Katalog IRVV (Regionale Institut für Venetanische Villen): A0500005053
Villa Lattes
Der Komplex von Villa Lattes, heute im Eigentum der Gemeinde Istrana, entstand zu Beginn des 18. Jahrhunderts nach den Plänen des Architekten Giorgio Massari. Neben dem Hauptgebäude umfasst er zwei charakteristische, gewölbte Barchesse, eine Kapelle und einen historischen Park, der mit den Statuen von Orazio Marinali und den Büsten der Zwölf Cäsaren geschmückt ist.
Die Villa trägt den Namen der Familie Lattes, die im 19. Jahrhundert Eigentümer wurde. Besonders Bruno Lattes, der letzte Vertreter der Familie, gab ihr die Identität, die noch heute die Besichtigung begleitet: Rechtsanwalt und Musikliebhaber, gab er seine Berufung auf, um sich seinen Sammlungen und der Wiederherstellung des Anwesens zu widmen. In den Räumen sammelte er Werke, Familienobjekte und eine erstaunliche Sammlung von Spieluhren, Automaten, Spielzeugen und mechanischen Uhren, die heute das Herz des Museums bilden.
Ein Besuch der Villa Lattes bedeutet somit, gleichzeitig in eine venezianische Villa einzutreten und in die persönliche Welt ihres letzten Eigentümers. Neben den historischen Räumen begegnet man Objekten, die dazu gebaut wurden, komplexe Mechanismen in Musik und Bewegung zu verwandeln, während der Weg im Freien zwischen den Barchesse und dem Park weiterführt.
Auch die Kapelle verdient einen Besuch, die Werke und Möbel aus der Epoche aufbewahrt, darunter Gemälde von Jacopo Amigoni. Die Villa beherbergt zudem einen offiziellen Touristeninformationspunkt.
<p>Sonderöffnungszeiten 1. Januar, 25. Dezember. </p> <p>Letzter Eintritt 30 Minuten vor der Schließung.</p>
<p><b>Erwachsenentarif:</b> € 5,00<br><i>Besucher von 15 bis 65 Jahren.</i></p> <p><b>Ermäßigt:</b> € 3,00<br><i>Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren, über 65, Studenten, Lehrer, Einwohner der Gemeinde Istrana und andere berechtigte Gruppen.</i></p> <p><b>Frei:</b><br><i>Kinder bis 5 Jahre, Menschen mit Behinderung und Begleitperson, Reiseleiter.</i></p> <p>Für weitere Gruppen, die anspruchsberechtigt sind für Ermäßigungen oder Freiwilligkeit, verweisen wir auf die <b>offizielle Webseite</b>, um die Informationen nicht unnötig zu belasten.</p> <h3>Führungen</h3> <p><b>Führung für Gruppen:</b> € 60,00 pro Gruppe + € 4,00 pro Person für den Eintritt.<br><i>Maximal 25 Teilnehmer; ungefähre Dauer 75 Minuten. Bei schlechtem Wetter Führung nur durch die Villa von etwa 60 Minuten.</i></p> <p>Es stehen auch <b>thematische Führungen für Gruppen</b> zur Verfügung, mit variabler Dauer und Preisen je nach gewählter Aktivität. Führungen für Gruppen und Schulen können nach vorheriger Anmeldung angefragt werden.</p>
<p>Villa Tamagnaino, Negri, Lattes</p> <p>Katalognummer IRVV A0500004116</p>
Villa Villabruna
Die Villa steht auf einem künstlichen Terrassierungsniveau, das von hohen Steinmauern gestützt wird. Die Zufahrtsstraße nach Cart di Sopra verläuft entlang der Mauern des Erdwalles. Die Morphologie des Hügels, die Terrassierungen und die Umfassungsmauern sowie die alte Verkehrsführung haben das kleine Dorf Cart di Sopra städtebaulich geprägt. Das mittelalterliche Siedlungssystem am Hang ist noch intakt und bildet eine landschaftliche Einheit von erheblichem ökologischem Wert. Der Verlust der landwirtschaftlichen Nutzung hat die Umnutzung der Gebäude zu neuem Wohnraum begünstigt, was mit einer veränderten produktiven und landwirtschaftlichen Struktur einhergeht. Der Haupteingang befindet sich im Westen, durch ein Portal, das von zwei bossierten Säulen definiert ist. Im Norden blickt die Villa direkt auf die Straße; eine kurze Steintreppe markiert das Eingangsportal. An den beiden Enden der Villa sind deutlich zwei vermauerte Bögen sichtbar. An der Ostseite öffnete sich die Villa zu einem eingezäunten Garten mit Gemüse- und Obstgarten. Nach Westen wird die Villa von einem portikalen Gebäude flankiert, unter dem die öffentliche Straße verläuft. Hinter der Villa wurde die Kapelle Santa Maria errichtet. Der Ort wird in den notarischen Urkunden des 16. Jahrhunderts als „loco vocato a S. Maria“ erwähnt. Die Kapelle wurde 1588 vom Bischof Rovellio besucht. An der Nordfassade der Villa, auf einem grauen gerahmten Fries, ist das Datum 1632 eingraviert. Allerdings scheint dieses Datum einen Umbau eines bestehenden Gebäudes zu kennzeichnen; die Villa ist nämlich in eine bauliche Anlage eingebettet, die sich entlang des Hangs entwickelt und in der spätgotische Gebäude vorhanden sind. Ursprüngliche Wurzeln aus mindestens dem 16. Jahrhundert sind durch eine kürzliche archäologische Ausgrabung belegt, die die Kapelle Santa Maria gefunden hat. Unterirdische Mauern verbinden die Kirche mit der Villa und dem Haus Facino-Pasole. Im 18. Jahrhundert gehörte die Villa der adligen Familie Villabruna. Das Eigentum wird in notariellen Dokumenten von 1723, 1731 und 1815 dokumentiert. Bis 1887 war sie im Besitz der adligen Marsiai, Erben von Villabruna.
Exzellenzen der Villa: Die Villa ist eine offensichtliche Umgestaltung eines älteren Gebäudes aus dem 17. Jahrhundert. Im zentralen Raum wurden die Maße der südlichen Dreifläche verändert, und das nordseitige Zweiflügelgeschoss mit zentrales Pfeiler wurde durch ein einziges Fenster ersetzt. Die dekorativen Elemente stellen eine falsche Säulenarchitektur dar, auf der grüne Säulen mit goldenen korinthischen Kapitellen stehen, die eine Trabeation tragen. Der Rhythmus der Säulen umrahmt Flächen, die durch einen Rand aus falschem rotem Marmor betont werden. In den Feldern sind ritterliche Szenen und vermutlich biblisch inspirierte Motive als Fresken dargestellt. Der originale Hauptbau hat einen klassischen Verteilungsplan mit einem zentralen Saal und zwei gegenüberliegenden Nebenzimmern. Die zugemauerten Türen befinden sich in der Mitte des Saales und sind in die Freskendekoration integriert. Die Landschaften erinnern an die Hand von Marco da Mel, der das benachbarte Haus Pasole frescoiert hat. Teils originale Innenausstattung (16. und 17. Jahrhundert).
Exzellenzen des Kontexts: Der Hügel von Cart bildet weiterhin einen umweltlichen Kontext, der von den Urbanisierungsprozessen, die die Ebene des Feltrina-Tals betroffen haben, unberührt blieb. Die Topographie, die Struktur des Grundbesitzes und die Schutzmaßnahmen haben zur Erhaltung einer intakten Agrarlandschaft beigetragen. Historische Karten zeigen einen linearen Ort, dessen Struktur über die Zeit hinweg unverändert geblieben ist. Die bewohnte Siedlung wurde im Atlas der historischen Zentren erfasst, der von der Region erstellt wurde. Die Wissenschaftler sind sich einig, dass die Allee von Cart ein bedeutendes urbanistisch-ökologisches System darstellt, in dem die „Villa“ und ihre Zugehörigkeiten das Territorium organisieren. Das am Hang gelegene Siedlungssystem, das insbesondere den Hügel von Cart di Sopra prägt, hat mittelalterlichen Ursprung. Der alte Weg, der im Gelände vertieft und von dichten Eibenhecken gesäumt ist, durchquert eine außergewöhnliche, noch bewirtschaftete Agrarlandschaft.
Die Villa ist nur nach vorheriger Vereinbarung besuchbar.
Villa Villabruna, Marsiai, Cossalter, Cagnan<br>Katalognummer IRVV (Regionale Institut für Venetische Villen): A0500003508
Thermen und Wellness
Im Herzen der Hügel Venetiens befinden sich die Thermen: eine international anerkannte Exzellenz. Moderne Einrichtungen inmitten der Natur, hochqualifiziertes Personal und ein breites Angebot an Heil- und Schönheitsbehandlungen erwarten Sie, um Ihnen einen erholsamen Aufenthalt zu ermöglichen.
Weitere Informationen über das Thermalsystem Venetiens und das damit verbundene Beherbergungsangebot finden Sie auf den offiziellen Websites von Federterme und Federalberghi Terme.
Das größte Thermalgebiet in Europa, eingebettet in den Park der Euganeischen Hügel, ein UNESCO MAB-Reservat. Eine Wohlfühloase, in der Sie sich zwischen heilenden Gewässern, Natur, Kultur und den Aromen des Territoriums regenerieren können.
Drei Orte, um die Herbstfarben zu bewundern
Venetien bietet unzählige Naturlandschaften, um das außergewöhnlichste Schauspiel des Herbstes zu bewundern: das Herbstlaub. Der Moment, in dem sich die Wälder in ein lebendiges Farbmosaik verwandeln. Hier stellen wir Ihnen vier Orte im venetischen Bergland vor, an denen man in der Natur versinken, Kastanien und Maronen probieren, guten Wein trinken und zahlreiche kulinarische Spezialitäten genießen kann.
Das Cansiglio-Plateau liegt mit seinem uralten Wald zwischen den Belluneser Voralpen und der Alta Marca Trevigiana. Der Herbst ist die beste Zeit für einen Spaziergang zwischen Buchen und Rotfichten: Man braucht nur einen der vielen Wege einzuschlagen, um durch ein Gemälde in Rot, Gelb und Ocker zu wandern. Im Herbst ist auch das Röhren der Hirsche zu hören, die um die Weibchen kämpfen, und mit etwas Glück lassen sie sich sogar beobachten. Pian del Cansiglio und Pian Osteria sind hervorragende Ausgangspunkte für Ausflüge und zugleich ideal für alle, die Spezialitäten wie Käse, Pilze, Polenta und Wild probieren möchten.
Die Hochebene der sieben Gemeinden in der Provinz Vicenza verwandelt sich im Herbst in eine bunte Farbpalette. Die Auswahl an Wegen für Wanderbegeisterte ist nahezu grenzenlos: von ruhigen Spaziergängen zur Entdeckung alter Weiler bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren. Gegen Ende Oktober erwacht mit Farben, Düften und Stimmungen des zauberhaften Herbstes jedes Jahr „Asiago Foliage“ zum Leben. Dieses Fest feiert das spannendste Schauspiel des Jahres mit geführten Touren, Fotowettbewerben, Workshops für Kinder, Musik und Verkostungen typischer Produkte wie Asiago-DOP-Käse.
In der Provinz Verona zeigen sich die Farben des Herbstlaubs in voller Pracht im Regionalpark Lessinia, wo das Naturschauspiel alles in eine farbenprächtige Huldigung an die Majestät Herbst verwandelt. In der Lessinia schuf das Karstphänomen unglaubliche Formen, wie den Ponte di Veja, den größten Naturbogen Europas, und die Spluga della Preta, einen Abgrund, der rund tausend Meter in die Tiefe reicht. Zum Bewundern des Herbstlaubes gehört Valle delle Sfingi zu den schönsten Orten: Es begeistert mit faszinierenden Kalkstein-Monolithen, die an ägyptische Sphingen erinnern, umgeben von Buchenwäldern, die im Herbst in kupfernen und goldenen Tönen leuchten.
Ihr Urlaub im Schnee
Im Winter sind die Berge Venetiens ein optimales Ziel für all jene, die atemberaubende Natur und grenzenlosen Spaß sowie Entspannung im Schnee suchen.
Vor Ihren Augen entfaltet sich die einzigartige und kostbare Kulisse der Belluneser Dolomiten – Gipfel, die von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurden –, der Hochebene der Sieben Gemeinden und des Regionalen Naturparks Lessinia.
Freuen Sie sich auf die Stille der verschneiten Landschaft, die saubere Luft, märchenhafte Ausblicke und immer bestens beschneite Pisten. Neben dem Skifahren können Sie zahlreiche weitere Outdoor-Aktivitäten genießen: Ziehen Sie die Schneeschuhe an und wandern Sie durch verschneite Wälder, fahren Sie mit dem Motorschlitten, probieren Sie Skitouren und Freeride aus, sausen Sie mit dem Schlitten oder dem Snowboard die Hänge hinab oder versuchen Sie sich im Eisklettern.
Wenn Sie Lust haben, sich bei einem köstlichen Gericht zu entspannen, können Sie eine Pause in einer der zahlreichen Hütten, Restaurants oder Chalets einlegen und unser reiches kulinarisches Angebot probieren.
Schneeberichte finden Sie im entsprechenden Abschnitt auf der offiziellen Website von Arpa Veneto.
Outdoor
Es gibt ein Venetien, das sich toll mit dem Rucksack, dem Kletterhelm oder den Skiern erkunden lässt. Ein Venetien, das nach Natur und Freiheit duftet – wo sich Pfade in den Bergen verlieren und Kanus wie Kajaks flussabwärts gleiten. Egal, ob Sie Adrenalin oder Ruhe suchen, hier können Sie klettern, fliegen, in die Pedale treten, paddeln oder einfach nur an der frischen Luft sein.
Skifahren in Venetien ist viel mehr als nur ein Urlaub im Schnee. Von den Belluneser Dolomiten über die Vizentiner Alpen bis zur Lessinia erwarten Sie Skigebiete für jeden Stil und jedes Niveau, Ausblicke, die Sie in die Natur eintauchen lassen, und viele Schnee-Aktivitäten für die ganze Familie.
Kanu, Kajak, Ausflugsboot oder traditionelles Boot – wählen Sie, wie Sie sich auf dem Wasser fortbewegen möchten, und lassen Sie sich vom ruhigen Takt von Flüssen, Kanälen und Lagunen leiten – vorbei an Fischerdörfern, durch stille Täler. Ein Erlebnis, das das Gebiet aus einer anderen Perspektive zeigt und den Frieden und die Ruhe einer ungewöhnlichen Reise enthüllt.
Entdecken Sie den Reittourismus in all seinen Facetten: Reiten Sie auf Nebenstraßen, durch Wälder und entdecken Sie Landschaften, die anderswo nicht zu finden sind - von den Hügeln an der Küste bis zu den Bergen.
Golfplätze inmitten malerischer Landschaften sind ideal für Golfbegeisterte und Profis, die auf der Suche nach sportlichen Herausforderungen und Entspannung sind.
Entdecken Sie, wie weit sich die Wanderwege Venetiens erstrecken. Wählen Sie die Route, die am besten zu Ihnen passt: Sie können verschiedene Strecken miteinander kombinieren und so Ihre ganz persönliche Wanderroute zusammenstellen – inmitten einer überraschenden Vielfalt an Landschaften und auf den Spuren großer historischer Persönlichkeiten.
Natur, Landschaften und Freiheit zu Pferd erleben
Venetien lässt sich auch im gemächlichen Rhythmus eines Pferdes entdecken. Von den Dolomiten bis zum Meer, durch Hügel, Hochplateaus und Naturparks, eröffnet der Reittourismus die Möglichkeit, die Landschaft intensiv zu erleben und Regionen voller Geschichte, Natur und Traditionen zu durchqueren. Ob bei einem einfachen Ausritt für Anfänger oder bei anspruchsvolleren Touren für erfahrene Reiter – jede Strecke eröffnet einen einzigartigen Blick auf die Landschaft.
In der Valpolicella führen die Reitausflüge durch gepflegte Weinberge, Olivenhaine und historische Dörfer, mit Pausen in Weinkellern oder Agriturismi. In den Euganeischen Hügeln führen die Reitrouten über grüne Höhenzüge, vorbei an venezianischen Villen und alten Klöstern, und sind perfekt auch für alle, die erste Erfahrungen zu Pferd sammeln wollen. Die Prosecco-Hügel von Conegliano und Valdobbiadene bieten malerische Routen durch Weinberge, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, und auf Schotterstraßen, die buchstäblich die Hänge hinaufklettern.
Zwischen den offenen Weiden der Lessinia und den Wäldern der Hochebene von Asiago 7 Gemeinden verlaufen naturnahe Routen, vorbei an Almen, kleinen Ortschaften und Spuren des Ersten Weltkriegs. Weiter östlich verbindet die Via delle Prealpi den Monte Grappa mit dem Cansiglio und bietet diverse Etappen und Touren, auch zu Pferd, entlang aussichtsreicher Kämme und vorbei an kleinen Dörfern.
Am Strand des Lido di Venezia und in den Pinienwäldern der Küste von Sottomarina kann man dem Meer entlang reiten und dabei die salzige Brise in der Nase spüren. Dazu eröffnen sich Landschaften vor den Augen, die zwischen Sand und Horizont zu schweben scheinen. Weiter südlich, im Po-Delta, ist das Pferd das ideale Fortbewegungsmittel, um ein einzigartiges Ökosystem mit Deichen, Lagunen, Schilfgürteln und ziehenden Flamingos zu erkunden.
In den Belluneser Dolomiten ist das Pferd der ideale Begleiter, um Wälder, Weiden und Höhenwege zu erkunden. Vom Val di Zoldo bis zum Val Comelico reitet man inmitten von Lärchenwäldern, Almen und spektakulären Ausblicken durch authentische Landschaften, die keine Menschenmassen kennen. Reitställe und erfahrene Guides stehen das ganze Jahr über bereit.
Das Spektakel kommt nach Venetien
Das Schauspiel in Venetien ist nicht nur Unterhaltung – es ist ein lebendiges Erbe, das in freskengeschmückten Sälen, vergoldeten Loggien, verborgenen Räumen in den Gassen und Amphitheatern weitergegeben wird. Jede Bühne hat ihre eigene Stimme, jeder Vorhang erzählt von einer Epoche.
Hier entstanden die bedeutendsten Geschichten der europäischen Musik des 18. Jahrhunderts – mit Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Francesco Maria Piave und Lorenzo da Ponte. Die klassische Musik und die Oper verlieren in Venetien ihren Platz nicht: Sie finden weiterhin in den Spielzeiten und Programmheften der renommierten Theater Heimat. Doch die wahre Bühne ist die Arena di Verona: Jeden Sommer verwandelt sie sich in das größte Freilufttheater der Welt. Über 13.000 Zuschauerplätze erwarten hier die gewaltigen Stimmen und die großen Werke eines der bedeutendsten Opernfestivals.
Von der Oper bis zur Experimentalkunst, von Sinfoniekonzerten bis hin zum großen Schauspiel – die Theater Venetiens sind lebendige Werkstätten der Kultur und des Spektakels.
Im Fenice di Venezia, Operntempel und internationaler Bezugspunkt für Opernproduktionen, werden jede Saison klassische Meisterwerke und neue Kompositionen mit europäischem Flair auf die Bühne gebracht. In Vicenza öffnet das Teatro Olimpico seine Tore für zeitlose Aufführungen und visionäre Projekte – getragen vom unvergleichlichen Zauber seiner palladianischen Kulisse. Padua hingegen begeistert im Teatro Verdi mit einem abwechslungsreichen Programm: von anspruchsvollem Schauspiel über moderne Inszenierungen bis hin zu besonderen Momenten für die ganze Familie. Das Teatro Sociale in Rovigo bewahrt eine starke Operntradition, die durch ein treues Publikum und ein Programm, das sowohl klassische Werke als auch neue Entdeckungen umfasst, bestätigt wird. Auch Treviso zeichnet sich mit dem Teatro Comunale Mario Del Monaco durch ein vielfältiges Programm aus, das Musik und Theater vereint – mit besonderem Augenmerk auf junge Talente.
Es braucht weder Samt noch Kronleuchter, um die Magie des Theaters zu erleben: In Venetien verlässt das Schauspiel oft die traditionellen Bühnen, um dem Publikum an unerwarteten Orten zu begegnen.
Auf den Euganeischen Hügeln liegt das Anfiteatro del Venda – eine Freilichtbühne im Herzen des Waldes, wo Musik und Worte im Licht des Sonnenuntergangs widerhallen. In den Belluneser Dolomiten bringen Festivals wie das Cadore Dolomiti Music Festival und das Dolomiti Arena – Slow Mountain Music Festival die Musik in Berghütten, auf Wiesen und auf Wanderwege. Das Publikum sitzt dabei im Gras und genießt die schönsten Naturterrassen von Cortina, dem Cadore und dem Valbelluna.
Es gibt Plätze, die sich nicht damit begnügen, eine Bühne zu sein – sie werden selbst zum Schauspiel.
In Marostica verwandelt alle zwei Jahre die berühmte Lebende Schachpartie unter dem Sternenhimmel das steinerne Schachbrett der Altstadt in eine einzigartige Theaterbühne – mit historischen Kostümen, Statisten und Choreografien. In Venedig wird der Markusplatz zur außergewöhnlichen Kulisse für die Sinfoniekonzerte des Theaters Fenice, die Straßendarbietungen während des Karnevals und die Auftritte großer Stimmen der internationalen Musikszene.
Venetien vor den Menschen
Vor dem Menschen war Venetien von tropischen Fischen, Meeresreptilien und sogar Dinosauriern bevölkert. Die Felsen der Region bewahren diese Fossilien und lassen uralte, erstaunliche Landschaften hervorkommen, die heute in Museen, auf Freilichtplätzen und entlang naturkundlicher Routen erlebt werden können.
In Bolca, im Herzen der Lessinia, können Sie eine der berühmtesten Fossilienfundstätten der Welt besuchen. Im Fossilienmuseum können Sie perfekt erhaltene Fische, Pflanzen und Insekten bestaunen. Mit einer Führung erreichen Sie zudem die Pesciara, den Steinbruch, in dem noch heute Ausgrabungen gemacht werden.
In Padua bietet das Museum für Natur und Mensch einen multimedialen Rundgang durch Gesteine, Fossilien, Mineralien und antike Funde – von der Halle der fossilen Palmen über die Delfine aus dem Gebiet von Belluno bis hin zum berühmten Säbelzahntiger.
Sehenswürdigkeiten und Museen, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten:
- Naturhistorisches Museum von Venedig "Giancarlo Ligabue"
- Stadtmuseum für Naturgeschichte „Die Erde und der Mensch“ in Crocetta del Montello
- Naturhistorisches Museum von Verona
- Museum für Archäologie und Naturwissenschaften "G. Zannato" in Montecchio Maggiore
- Museum „Vittorino Cazzetta“ in Selva di Cadore
- Paläontologisches Museum "Rinaldo Zardini" in Cortina d 'Ampezzo
- Museum für Naturgeschichte und Archäologie von Montebelluna
- Paläontologisches und prähistorisches Museum von Sant 'Anna d'Alfaedo
- Geopaläontologisches Museum von Cava Bomba in Cinto Euganeo
- Paläontologisches Museum des Priorats „Renato Gasparella“
- Didaktisches Naturkundemuseum "Patrizio Rigoni" in Asiago
- Naturkundemuseum und Archäologisches Museum von Montebelluna