Radicchio Rosso di Treviso IGP

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Ein einzigartiges und unnachahmliches Erzeugnis und Ausdruck der ländlichen Kultur der Provinz von Treviso.
Der Radicchio Rosso di Treviso Tardivo hat eine schwertförmige Blattform. Die purpurrote Farbe geht ins violett über und trägt neben der Form zu seinem Ruhm bei. Frische und Zartheit im Geschmack und die edle Form der langen Blätter, die das Herz schützen; eine Köstlichkeit für die Sinne; ein Gemüse, das schon bei der Zubereitung entzückt; Blatt für Blatt umschmeichelt es Deine Fingerkuppen; im Geschmack ist er leicht bitter und schmeckt nach reinem Quellwasser: das ist der Radicchio di Treviso Tardivo! Man empfiehlt, ihn roh zu genießen, vielleicht gemeinsam mit anderen Kräutern, die seinen Geschmack noch hervorheben.

Die Produktionszone des Radicchio Rosso di Treviso I.G.P. ist ein weitläufiges Gebiet zwischen den Provinzen Treviso, Padua und Venedig.
Mit seinen beiden Sorten, Precoce und Tardivo, wird er auf tiefen gut dränierten Böden angebaut. Beide Sorten zeichnen sich durch die Knackigkeit und den bitteren Geschmack aus, der Radicchio garantiert eine ausgeprägte Vielseitigkeit in der Küche von Vorspeisen bis zum Dessert, vom berühmten Risotto bis zu Konfitüren, die ideal zu reifen Käsesorten passen.

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Radicchio Rosso di Treviso tardivo
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Davide Busetto
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Pfirsich aus Verona IGP

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Der Pfirsich stammt eigentlich aus China und gelangte im Zuge der Eroberungen Alexanders des Großen in den Mittelmeerraum. Bereits zur Zeit der Römer ist der Anbau des Pfirsichs im Gebiet um Verona belegt, seit 1500 wird er besonders an den Ufern des Gardasees betrieben. 

Heute ist das Anbaugebiet für den Pfirsich aus Verona mit geschützter geographischer Bezeichnung (IGP) auf die Provinz Verona beschränkt und umfasst das gesamte Gebiet der Gemeinden Bussolengo, Buttapietra, Castel d'Azzano, Mozzecane, Pastrengo, Pescantina, Povegliano, S. Giovanni Lupatoto, Sommacampagna, Sona, Valeggio sul Mincio, Villafranca, Castelnuovo del Garda, Lazise, Sant'Ambrogio di Valpolicella, San Martino Buon Albergo, Verona und Zevio.

Der Pfirsich, der sich durch seine „samtig weiche“ Schönheit und seinen erlesenen Geschmack auszeichnet, reift im Hochsommer zu absoluter Blüte: die Früchte präsentieren sich dann nämlich mit süßem und saftigem Fruchtfleisch in lebendigen Farben.

Das Fruchtfleisch des typischen Pfirsichs aus Verona kann gelb oder weiß sein, außerdem gibt es früh-, mittel- oder spätreife Nektarinen mit gelben Fruchtfleisch.

Die Farbe der Schale ist besonders umfassend und intensiv, das Fruchtfleisch ist fest und saftig. Der charakteristische Geschmack ist auf das richtige Verhältnis von Zuckergehalt und Säureanteil zurückzuführen, was wiederum mit der geringen vegetativen Aktivität der Pflanzen und dem besonders günstigen Klima in Verbindung steht und dem Schutz des Hügellands sowie der mildernden Wirkung des Gardasees zu verdanken ist.

 

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Salat aus Lusia IGP

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Um das Jahr 1960 fiel die Aufmerksamkeit einiger Händler aus dem Gebiet Lusia (in der Gemeinde Rovigo) im Zuge des Handels mit dem Obst- und Gemüsemarkt von Verona auf den Gartensalat Lattuga Gentile und sie begannen, die Einführung dieser Salatsorte in den lokalen Anbaubetrieben zu fördern. Dank der günstigen pedoklimatischen Bedingungen konnten hier sowohl bei Qualität als auch Quantität ausgezeichnete Ergebnisse erzielt werden, weshalb die Hersteller begannen, einzelne Sorten auszuwählen, um so die organoleptischen Eigenschaften dieser Salatsorte weiter hervorzuheben.

Das Anbaugebiet für Salat aus Lusia IGP umfass das gesamte Gebiet der folgenden Gemeinden in der Provinz Rovigo: Lusia, Badia Polesine, Lendinara, Costa di Rovigo, Fratta Polesine, Villanova del Ghebbo und Rovigo. In der Provinz Padua hingegen liegen die Gemeinden Barbona, Vescovana und Sant'Urbano.

Der Stängel ist kurz, maximal 6 cm, und besonders fleischig. Die Stängelblätter unterscheiden sich je nach klimatischen Bedingungen in Anzahl, Form, Größe und Farbe. Der Geschmack ist frisch und knackig. Dieses Produkt zeichnet sich vor allem durch seine weiche Konsistenz aus, die auf das absolute Fehlen faseriger Pflanzenteile zurückzuführen ist. Auch 10-12 Stunden nach der Ernte ist der Gartensalat noch prall und weist keine Form der Verholzung auf.

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Die Bohne aus Lamon IGP

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Diese Hülsenfrucht war über Jahrhunderte hindurch das Hauptnahrungsmittel der armen Bevölkerung als Fleischersatz, in den letzten Jahren wurde die Bohne im Zeichen der lokalen Traditionen wieder neu entdeckt.
Ihre Verbreitung im gebirgigen Bereich Venetiens ist der Sensibilität des Humanisten Giovan Pietro dalle Fosse, bekannter unter seinem akademischen Namen Piero Valeriano, einen Angestellten am Hof des Papstes Clemens VII. zu verdanken. 1532 schenkte ihm der Papst diese wertvollen Samen mit dem Auftrag, sie in seinem Geburtsland zu verbreiten.

Das machte er mit Enthusiasmus und baute seine Pflanzen in seinen Besitztümern des Castionese in der Nähe von Belluno an, die sich als besonderes geeignet herausstellten. Die Pflanze verbreitete sich ziemlich rasch über das gesamte Tal hinweg bis Richtung Feltre, auch in Lamon und Sovramonte fand sie ideale Wachstumsbedingungen, sodass in späterer Zeit eine Bohnenart nach der Ortschaft benannt wurde.

Auf dieser Hochebene kam es durch die klimatischen Bedingungen im Laufe der Zeit zu Spontanselektionen der Bohne, die sich durch vier Sorten auszeichnete: Spagnol. Spagnolet, Calonega und Canalino.
Die Bohne wurde von den Bewohnern von Lamon als Segen gesehen und wurde in die traditionelle Küche gemeinsam mit geräuchertem Schafsfleisch aufgenommen, der anderen vorherrschenden Aktivität auf der Hochebene. 1996 erhielt die Bohne aus Lamon das Prädikat I.G.P., in Konformität mit der Berufung der Bodenbeschaffung in diesem Gebiet und der geografischen Lage.

 

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Fagioli della Val di Zoldo
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Die Kirsche aus Marostica IGP

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Das älteste Schriftstück über den Kirschenanbau in der Stadt Marostica (bekannt für das lebende Schachspiel) geht auf das 15.Jhdt. zurück. Hier hat die Kirsche schon immer eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft gespielt. Schon in den 50iger Jahren gab es in Mason Vicentino einen Kirschenmarkt, auf dem sich alle Erzeuger der anliegenden Gemeinden trafen. 1957 wurde die Genossenschaft gegründet, die auch noch heute für die Ernte und Vertreibung der Kirschen auf einer Oberfläche von etwa 460 Hektar zuständig ist.

Die Kirschen wachsen in einer Hügelzone auf fruchtbarem und reichhaltigem Boden. Die Kirsche aus Marostica I.G.P., die einzige Kirsche Italiens mit diesem Qualitätsprädikat, hat Herzform, die Farbe geht von rosa bis dunkelrot, je nach Sorte; sie ist saftig, mit vollem und süßem Geschmack.

Die wichtigsten Sorten sind Sandra, Romana, Francese und die Duroni rossi mit besonders süßem Geschmack. Die Zeit vom Auftreten der Früchte bis zu deren Reife ist mit 30 Tagen sehr kurz, die Früchte sind sehr groß.
Die Anbauzone ist eine Hügellandschaft mit vereinzelten mittelalterlichen Ortschaftschaften, allen voran Marostica, deren beide Schlösser und die Stadtmauer auf das 14.Jhdt. zurückgehen. Die Stadt ist für das Kirschenfest bekannt, das jährlich am letzten Sonntag im Mai stattfindet, um dieses "Rote Gold", die ersten Früchte im Frühling zu feiern.

 

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Misurazione della Ciliegia di Marostica
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Davide Busetto
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Spargel aus Badoere IGP

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Spargel aus Badoere kann in der Gegend von Treviso auf eine besonders lange Tradition zurückblicken, der Ursprung dieses Gemüses scheint sogar auf die Zeit der römischen Eroberungen zurückzugehen. Was hingegen die schriftlichen Belege betrifft, gibt es unzählige Quellen, die den „Spargel aus Badoere“ als eines der renommiertesten lokalen Produkte der Provinz Venetien bestätigen.

Den feinen Spross gibt es in zwei Ausführungen: „weiß“ (5 Sorten) und „grün“ (5 Sorten). Der weiße Spargel schmeckt süß, weder sauer noch salzig, ist weich und kein bisschen faserig. Der grüne Spargel hingegen zeichnet sich durch einen eigenen Geschmack, weder sauer noch salzig, sowie ein fruchtiges und im Nachgeschmack grasartiges Aroma aus.

Ein Genuss für den Gaumen und ein Alliierter der Gesundheit: Spargel ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, er wirkt sowohl entschlackend als auch harntreibend und wird besonders bei Schlankheitskuren eingesetzt.

Das Anbaugebiet umfasst die Gegend um Treviso (mit den Gemeinden Casale sul Sile, Casier, Istrana, Mogliano, Morgano, Paese, Preganziol, Quinto, Resana, Treviso, Vedelago und Zero Branco), das Umland von Padua (Piombino Dese und Trebaseleghe) sowie die Provinz Venedig (Scorzè). Mit dieser neuen Anerkennung kann die Provinz Treviso (gemeinsam mit dem Spargel aus Cimadolmo) nun gleich auf zwei geschützte geographische Angaben (IGP) für Spargel verweisen. Dazu kommt der aus der Provinz Vicenza stammende Spargel aus Bassano mit geschützter Herkunftsbezeichnung DOP.

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Asparago di Badoer IGP
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Esskastanie aus Combai IGP

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Das geographische Anbau- und Verpackungsgebiet der Esskastanie aus Combai umfasst die folgenden Gemeinden in der Provinz Treviso: Cison di Valmarino, Cordignano, Follina, Fregona, Miane, Revine Lago, Sarmede, Segusino, Tarzo, Valdobbiadene und Vittorio Veneto.

Die äußeren und organoleptischen Eigenschaften der Esskastanie aus Combai sind aufs engste mit ihrem geographischen Anbaugebiet verbunden. Orographie und Bodeneigenschaften des Gebiets gelten als grundlegende Faktoren, die diese Region zum idealen Anbaugebiet für qualitativ hochwertige Esskastanien machen. Zahlreiche historische Belege, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, bestätigen, dass die Esskastanie im Gebiet zwischen Segusino und Cordignano, in dessen Mitte Combai liegt, seit jeher angebaut und aufgrund seiner besonderen qualitativen Eigenschaften geschätzt wird.

Die gesammelten historischen Belege, die über einen Zeitraum von 1200 bis 1700 reichen, bestätigen die Mittelgebirgsregion von Treviso am linken Ufer des Flusses Piave als ein Gebiet, das sich auf natürliche Weise zum Anbau von Esskastanienkulturen eignet, wie auch zahlreiche Ortsnamen bestätigen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das örtliche Fremdenverkehrsamt der Gemeinde Combai für die Förderung der Esskastanien aus Combaieingesetzt und das „Kastanienfest von Combai“ ins Leben gerufen, das seit 1945 ein Ereignis von lokaler und auch nationaler Wichtigkeit darstellt.

 

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Thermalbäder und die Euganeischen Hügel

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Panoramica dei Colli Euganei autunno
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Thermalbäder und die Euganeischen Hügel
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Wellness, Natur und Sport an einem Ort
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Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Sie den Tag mit einer Wanderung durch die Hügel beginnen, mit einem Glas Rotwein mit DOC-Siegel fortsetzen und in den ältesten Thermalquellen Europas ausklingen lassen können. Dieser Ort existiert, und er ist näher, als Sie denken. Die Thermen und die Euganeischen Hügel bieten die perfekte Balance zwischen Sport, Natur und Wellness - ein Stück Venetien, in dem Sie das Tempo verlangsamen und jeden Moment genießen können.

Die Euganeischen Hügel sind ein wahres Paradies für alle, die gerne an der frischen Luft aktiv sind: Panoramawanderwege, Radstrecken, Weinberge, historische Dörfer, venezianische Villen und versteckte Klöster eingebettet in sattes Grün erwarten Sie. Vergessen Sie nicht auf die kulinarischen Genüsse: In dieser Region entstehen Weine und lokale Spezialitäten, die bei jedem Schluck und jedem Bissen von der Landschaft erzählen.
Der Regionalpark der Euganeischen Hügel ist ein außergewöhnliches Ökosystem, in dem die Natur in all ihrer Vielfalt zum Ausdruck kommt, und zwar mit Eichen- und Kastanienwäldern, wilden Orchideen und Felsformationen vulkanischen Ursprungs.

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Veduta ampia dei Colli Euganei controluce al tramonto
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Consorzio Terme Euganee
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Und nach dem Abenteuer ist es an der Zeit, an sich selbst zu denken. Die Thermen der Euganeischen Hügel sind wahre Verbündete des Wohlbefindens: Ihr Wasser entspringt rein und wird auf seinem jahrtausendealten Weg durch das Erdinnere mit wertvollen Mineralien angereichert. Seit Jahrhunderten sind diese Thermalbäder eine feste Größe im Bereich der Gesundheit – dank zertifizierter Fangobehandlungen, Rehabilitationsprogrammen sowie Massagen und Ritualen, die jede Verspannung lösen. Doch das ist längst nicht alles, denn hier dreht sich alles auch um das Thema Schönheit: Thermalbecken inmitten des Grüns, moderne Beauty-Farmen und spezielle Entspannungserlebnisse helfen Ihnen, die perfekte Balance zwischen Körper und Geist wiederzufinden.

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